Backpacking auf Fidschi – der ultimative Guide

Backpacking auf Fidschi – der ultimative Guide

Stell dir einen Ort vor, an dem die Sonne immer scheint und die Palmen in der Meeresbrise für dich tanzen. Wo das Wasser so blau ist, dass man den makellos feinen Sand darunter glasklar erkennen kann. Wo eine kühle Brise durch deine Haare weht und leuchtend farbige Fische um deine Beine schwimmen, wenn du im ruhigen Wasser am Meeresufer entspannst. Wo keine Flugzeuge am wunderschönen Himmel zu erblicken und keine Autos in der Ferne zu hören sind. Wo eigentlich überhaupt niemand zu hören ist – außer dir und Mutter Natur.

Die Sonne geht unter und taucht den Himmel in die schönsten Farben, die man sich überhaupt vorstellen kann. Hierbei wird dein Ausblick weder durch Schiffe noch durch große Gebäude gestört: In jede Richtung nichts als der weite Horizont mit seinem atemberaubenden Farbverlauf, einem unglaublichen Zusammenspiel aus Orange, Dunkelrot, Fuchsia und Lila, soweit das Auge reicht – ein wahres Kunstwerk der Natur.

Sobald die Sonne komplett untergegangen ist und die Dunkelheit dich umhüllt, herrscht außer dem sanften Geräusch der Wellen absolute Stille, und du kannst die Schönheit der nach und nach aufleuchtenden atemberaubenden Sterne vollkommen genießen.

backpacking fidschi - Sonnenuntergang am Strand

Das wahre Paradies: Ein ganz normaler Tag in Fidschi.

Jede der 333 südpazifischen Inseln Fidschis glänzt mit einzigartigen Eigenschaften – von üppigen (Regen-)Wäldern und Vulkanen über ruhige Meeresküsten bis hin zu einigen der besten Tauchplätzen der Welt gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Fidschi ist bekannt für seine wunderschönen Korallenriffe, weißen Sandstrände und unberührte Natur (für deren Schutz man sich glücklicherweise einsetzt), jedoch auch für das berühmte luxuriöse Fidschi-Wasser, seine Bekanntheit als Flitterwochenziel und sein erfolgreiches Rugby-Team. Da die Luft hier so klar und die Schadstoffbelastung so niedrig ist, kann man in einer wolkenlosen Nacht die gesamte Milchstraße bestaunen.

Fidschi gilt oft als Ziel für Luxusreisende, da es zu den exotischsten und abgelegenen Orten der Welt gehört, weswegen viele nicht realisieren, dass das wunderschöne Land der freundlichen Menschen auch absolut mit einem Backpacker-Budget zu bereisen ist! Tatsächlich zählt es mittlerweile neben Australien und Neuseeland zu einem der beliebtesten Backpacker-Ziele – jap, richtig gehört.

Und wie reist es sich nun am besten mit dem Rucksack durch Fidschi? Genau das erzähle ich dir jetzt, damit du eines der schönsten (und privatesten) Reiseziele der Welt bestmöglich genießen kannst, ohne danach einen Kredit aufnehmen zu müssen. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dies der beste Backpacking-Guide für Fidschi ist, den du je lesen wirst.

Inhalt

  1. Backpacker-Guide für Fidschi
  2. Beste Reisezeit für Fidschi
  3. Das Wetter auf Fidschi
  4. Visa für Fidschi
  5. Fortbewegung auf Fidschi
  6. Hostels auf Fidschi
  7. Reisekosten auf Fidschi
  8. Die besten Reiseziele auf Fidschi
  9. Dinge, die auf deine Fidschi-Bucket-Liste gehören
  10. Das Essen auf Fidschi

Backpacker-Guide für Fidschi

Den Einwohnern Fidschis sagt man nach, dass sie die nettesten Menschen der Welt sein. Mehr als die Hälfte von ihnen leben unter der Armutsgrenze, was man aufgrund ihrer freundlichen und liebevollen Art jedoch niemals erraten würde. Sie lieben es, ihre Kultur und ihre Traditionen mit Touristen zu teilen, sei es die farbenfrohe Kleidung, das breite Bula-Lachen oder die unglaubliche Gastfreundlichkeit. Auch ihre Liebe und ihr Stolz für ihr Land sind groß, außerdem glauben sie an Werte wie Familie, Gemeinschaft und daran, wie wichtig es ist, jeglichen Besitz zu teilen. Sei nicht überrascht, wenn du plötzlich in ein Dorf eingeladen wirst, um die Familie eines Einheimischen kennenzulernen – das ist einfach Fidschi!

Da das Klima hier so mild und warm ist, herrscht eine riesige Auswahl an leckeren frischen Lebensmitteln. Auf Fidschi gibt es eine berühmte Redewendung, die man oft von den Einheimischen hört – Sena Na Lena. Das bedeutet „Keine Sorgen, keine Probleme“ und ist hier auf der Insel absolut zutreffend.

Die Einheimischen werden sich auf jeden Fall extrem freuen, wenn du einige Worte in ihrer Sprache sagen kannst, also bringe ich dir direkt etwas bei! Ein Wort, um das du nicht herumkommst, ist „Bula“. Das wirst du überall auf der Straße hören, da es „Hallo“, „Willkommen“ und noch einige andere Dinge bedeutet – du wirst es daher bestimmt mehr als einmal sagen!H

Zu den beliebten Redewendungen zählen darüber hinaus auch:

  • Tschüss – Ni sa moce (Aussprache „nee sa mo-they”)
  • Guten Morgen – Ni sa yadra (Aussprache „nee sa yandra”)
  • Ja – Io („ee-oh“)
  • Nein – Sega („senga“)
  • Bitte – Yalo Vinaka („yalo vee-nahka“)
  • Entschuldigung – Tolou („too low“)
  • Auf Wiedersehen – Isa Lei („is-ah lay“)

Das Letzte ist ein Abschiedsgruß, den du ziemlich sicher hören wirst, da die Einheimischen ihn Touristen jeden Morgen vorsingen, wenn diese die Insel verlassen. Dabei handelt es sich um ein bittersüßes Lied, das einen großen Teil der hiesigen Kultur ausmacht.

Jetzt wo du dich verständigen kannst, solltest du noch herausfindet, wie du überhaupt nach Fidschi gelangst!

Zuallererst solltest du einen Flug nach Nadi buchen, denn in dieser schönen Stadt auf der Hauptinsel Viti Levu liegt der einzige internationale Flughafen des Landes. Die besten Flüge findet man von Australien oder Neuseeland aus (oft sogar über die Billigairline Jetstar), doch natürlich gibt es auch Verbindungen von Südostasien. Am billigsten wird es, wenn man in Auckland abfliegt (der nächsten Großstadt), oft findet man jedoch auch gute Angebote von Sydney, Melbourne oder Singapur aus, manchmal sogar von Hongkong, Tokio und Los Angeles.

Eine andere Anreisemöglichkeit ist via der Hauptstadt und größten Hafenstadt Suva, was allerdings eher weniger für ein Backpacker-Budget geeignet ist. Generell wirst du vermutlich eher nicht nach Suva reisen, außer du interessierst dich für eine Gruppenreise über das Festland (darüber erzähle ich später mehr), trotzdem sei zu erwähnen, dass es manchmal Backpacker hierher verschlägt, wenn sie Freiwilligenarbeit leisten oder zu den Inseln im Osten reisen möchten – alles kommt darauf an, wie dein Reiseplan aussieht.

Egal wie du nach Fidschi anreist: Das Wichtigste ist es, dass du die Städte verlässt und die wunderschön idyllischen Strände genießt, an denen die Zeit langsamer vergeht. Beim Planen deiner Reiseroute geht es dabei ganz darum, was du erleben willst.

backpacking fidschi - Sandstrand mit Palme

Die beste Reisezeit für Fidschi

Gibt es überhaupt einen schlechten Zeitpunkt für eine Reise ins Paradies? Das Gute ist es schon mal, dass dich in dieser tropischen Oase das ganze Jahr über warmes Wetter erwartet. Die Frage nach der besten Reisezeit lässt sich daher am besten beantworten, wenn man sich seine Reisepläne genauer ansieht.

Die Inselnation liegt sehr nahe am Äquator, weswegen du das ganze Jahr über ziemlich konstante Temperaturen um die 27 Grad erwarten kannst. Nichtsdestotrotz liegt sie jedoch auf der Südhalbkugel, weswegen zwischen Dezember und April „Sommer“ (bzw. die wärmere Saison) und zwischen Mai und November „Winter“ (die kühlere und trockenere Saison) herrscht.

Im Sommer steigen die Temperaturen auf bis zu 34 Grad (normalerweise nicht höher), allerdings solltest du darauf vorbereitet sein, möglicherweise tropische Stürme zu erleben – diese halten allerdings nicht so lange an wie beispielsweise die heftigen Niederschläge in der Regensaison in Südostasien.

Weil zu dieser Jahreszeit in der westlichen Hemisphäre mit Weihnachten und Silvester Feiertags- bzw. Urlaubssaison ist, können die Flüge leider etwas teurer werden – dasselbe gilt für Juli bis September, wenn in Neuseeland und Australien Winter- und Urlaubssaison ist, dann vor allem für Flüge mit Air New Zealand, Virgin Australia und Quantas.

Die Zwischensaison zwischen Oktober und Anfang November könnte die beste Reisezeit für dich sein, weil du dir dann weder über den Regen noch über erhöhte Preise und Touristenmengen Sorgen machen musst.

Da die Temperaturen allerdings keine große Rolle spielen, könnte es auch Sinn machen, deine Reise anhand saisonaler Unternehmungen zu planen. Wenn du zum Beispiel mit Mantarochen schwimmen möchtest (an einem der wenigen Orte in der Welt, wo du die Möglichkeit dazu hast!), dann solltest du zwischen Mai und Oktober nach Fidschi reisen.

Wenn du mit Haien schwimmen möchtest, kannst du das das ganze Jahr über tun, doch da von November bis Dezember Paarungssaison ist, sind zu dieser Zeit weniger Haie unterwegs.

Falls du Silvester gerne in einem der ersten Länder feiern möchtest, in denen das neue Jahr beginnt, dann ist das natürlich auch eine gute Idee!

backpacking fidschi - Frau blickt hinaus aufs Meer

Das Wetter auf Fidschi

Das Wetter auf Fidschi ist tropisch-maritim und das ganze Jahr über warm mit lediglich leichten Extremen.

Da auf Fidschi nur zwei Jahreszeiten herrschen, ist das Wetter etwa so, wie man es von einem tropischen Paradies erwartet: warm, wärmer oder heiß.

Die niedrigsten Temperaturen auf Fidschi herrschen im Juli und August, wenn es „nur“ 20 bis 26 Grad hat. Zu dieser Zeit regnet es etwa vier Mal pro Monat, also wirst du ganz sicher ein paar sonnige Tage erleben, während du dort bist.

In den wärmeren Monaten von Dezember bis Februar herrschen Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad, allerdings regnet es um einiges häufiger, nämlich etwa 15 Tage pro Monat – meistens jedoch am frühen Morgen und nur 2 oder 3 Stunden lang, also ist das gar nicht so schlimm!

Auf Fidschi kannst du das ganze Jahr über schwimmen gehen, da die Wassertemperatur nicht unter 23 Grad sinkt.

backpacking fidschi - Blick aufs Meer und Palmen

Visa für Fidschi

Die Einreise nach Fidschi ist einfach, da über 100 Nationen dort kein Visum benötigen. Ein kostenloser Visitor Pass ermöglicht dir einen Aufenthalt von bis zu vier Monaten, der ohne großen Aufwand verlängert werden kann: Man kann dreimal eine zweimonatige Verlängerung beantragen.

Wenn du also acht Monate auf Fidschi verbringen möchtest, ist das ohne großen Aufwand möglich. Eine Regel trifft jedoch (wie in den meisten Ländern) zu – das Ablaufdatum deines Passes muss mindestens sechs Monate nach dem Datum deines Rückflugs liegen.

Hier habe ich für dich eine komplette Liste aller Länder, die für eine Reise nach Fidschi kein Visum benötigen:

  • Antigua und Barbuda
  • Argentinien
  • Australien
  • Bahamas
  • Bangladesch
  • Barbados
  • Belgien
  • Belize
  • Bermuda
  • Botswana
  • Brasilien
  • Brunei
  • Bulgarien
  • Chile
  • China
  • Dänemark
  • Dominica
  • Deutschland
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Gambia
  • Ghana
  • Griechenland
  • Grenada
  • Guyana
  • Hongkong
  • Indien
  • Indonesien
  • Irland
  • Island
  • Israel
  • Italien
  • Jamaika
  • Japan
  • Kanada
  • Kenia
  • Kiribati
  • Kolumbien
  • Lettland
  • Lesotho
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Macau
  • Malawi
  • Malaysien
  • Malediven
  • Malta
  • Marshall-Inseln
  • Mauritius
  • Mexiko
  • Mikronesien
  • Moldau
  • Monaco
  • Nauru
  • Niederlande
  • Neuseeland
  • Nigeria
  • Norwegen
  • Österreich
  • Palau
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Russland
  • Sambia
  • Samoa
  • Serbien
  • Slowakei
  • St Kitts und Nevis
  • St Lucia
  • St Vincent und die Grenadinen
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Singapur
  • Slowenien
  • Solomon-Inseln
  • Südafrika
  • Südkorea
  • Spanien
  • Swasiland
  • Schweden
  • Schweiz
  • Taiwan
  • Tansania
  • Thailand
  • Tonga
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechische Republik
  • Tunesien
  • Türkei
  • Tuvalu
  • Uganda
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Uruguay
  • Vanuatu
  • Vatikan
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich
  • Vereinigte Staaten
  • Zimbabwe
  • Zypern

Damit du auf der sicheren Seite bist, empfiehlt die Regierung, dass du die folgenden Dinge mit dir führst, um eine problemlose Einreise zu garantieren:

    1. Dein Rückflugs- bzw. Weiterflugsticket
    2. Die Buchungsbestätigung einer Unterkunft auf Fidschi
    3. Einen aktuellen Kontoauszug
    4. ein Einreisevisum für die Rückreise in dein aktuelles Wohnsitzland (wenn dieses nicht dein Heimatland ist)

Freu dich auf lächelnde Gesichter, tropische T-Shirts und einen wundervollen Empfang samt traditioneller fidschianischer Musik und Tänze, noch bevor du den Flughafen verlassen hast. Die Einwohner Fidschis gelten zu Recht als die freundlichsten Menschen der Welt – wenn du Glück hast, schenkt man dir vielleicht sogar eine handgefertigte Muschelkette! Die Einheimischen lieben es, Touristen mit einem herzlichen „Bula“ zu begrüßen.

Reisen auf Fidschi

Auf Fidschi leben insgesamt etwa 900 000 Menschen, 85 % davon auf dem Festland von Viti Levu. Auf Viti Levu gibt es drei größere Städte: die Hauptstadt Suva, Nadi (wo der internationale Flughafen liegt) und das Zentrum der Zuckerrohrproduktion, Lautoka. Wie du dir bestimmt vorstellen kannst, liegen die meisten der 333 Inseln vom Festland ziemlich weit entfernt, weswegen fast die Hälfte von ihnen keine ständigen Bewohner hat und es auf dem Rest sogar schwierig werden kann, überhaupt eine Menschenseele zu finden.

Um den Weitertransport nach deiner Landung in Nadi musst du dir im Normalfall keine Sorgen machen: Wenn du deine Unterkunft bereits gebucht hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass dich am Flughafen jemand abholen wird – das ist einfach die Art der Fidschianer.

Wenn es darum geht, wo du hinreisen sollst, sind die zwei beliebtesten (und erschwinglichsten) Optionen für Backpacker die Mamanuca- und Yasawa-Inseln entlang der Westküste des Festlandes. Dorthin kommst du von Nadi aus ganz einfach mithilfe eines Unternehmens namens Awesome Adventures. Diesem gehört das einzige Transportmittel zwischen den entlegenen Inseln (außer du kannst dir ein Privatflugzeug leisten!), der leuchtend gelbe Yasawa Flier.

Dabei handelt es sich um dreistöckiges Schiff, das nach dem Hop-On/Hop-Off-Prinzip handelt und eine Vielzahl an Inseln abfährt, die besonders viele Backpacker anziehen. Jede dieser Inseln ist einzigartig in Bezug auf ihre Größe, Persönlichkeit und Ausstattung, und der Flier ist die einzige Möglichkeit, von einer zur nächsten zu gelangen. Einige der Inseln gehören zu den schönsten und entlegensten der Welt, weswegen es unglaublich ist, dass sie so einfach und preiswert zu erreichen sind.

Das Schiff legt jeden Tag um etwa 8 Uhr morgens in Nadi ab und fährt dann nach Norden, mit Zwischenhalten an verschiedenen Inseln auf dem Weg nach Nacula am nördlichen Ende der Yasawa-Kette. Die komplette Fahrt dorthin dauert 5 Stunden, dann dreht das Schiff um und kehrt mit neuen Passagieren zurück nach Nadi. Es fährt nur einmal am Tag hin und zurück, was zeigt, wie langsam die Zeit hier noch läuft.

Man kann den Flier entweder nur für eine Fahrt buchen oder einen Flier-Pass kaufen. Je mehr Tage du bei letzterem buchst, desto mehr Geld sparst du, allerdings musst du deine Unterkunft am Zielort bereits gebucht haben, wenn du das Schiff betrittst. Das Ganze nennt sich dann auch der Bula-Pass. Dieser lohnt sich auf jeden Fall, wenn du mehr als 4 Tage auf Fidschi hast – damit kannst du von Insel zu Insel „hoppen“, und das 5 bis 15 Tage lang.

backpacking fidschi - Strand in Fidschi

Wenn du einen anderen Teil Fidschis sehen möchtest, wird vermutlich schon die Anreise ein echtes Abenteuer. Nehmen wir zum Beispiel Taveuni: Das ist zwar die drittgrößte Insel Fidschis, doch definitiv sehr abgelegen. Taveuni liegt im Nordosten des Archipels und bietet tolle Wander- und Schnorchelmöglichkeiten sowie spannende Regenwälder und Schiffsbruchsstätten, zu denen man tauchen kann. Eine der faszinierendsten Eigenschaften der Insel ist jedoch, dass die Insel einer von nur drei Orten auf der Welt ist, durch die die internationale Datumsgrenze verläuft. Diese wurden vor vielen Jahren von Entdeckungsreisenden „gezeichnet“, um festzulegen, wo genau ein Tag endet und der neue beginnt. Dieser Teil der Welt wurde gewählt, weil er erstens entlegen genug ist, dass dies kein großes Problem darstellt, und zweitens auf der Verlängerung des Nullmeridians von Greenwich liegt, das heißt auf dem 180. Längengrad. Um sich das Leben einfacher zu machen, benutzt man auf Taveuni die gleiche Uhrzeit und dasselbe Datum wie auf Fidschi – nichtsdestotrotz gibt es einen Ort auf der Insel, an dem du einen Fuß nach „gestern“ und einen nach „morgen“ setzen kannst, was eine coole Fotomöglichkeit à la Marty McFly bietet.

Taveuni ist ziemlich schwer zu erreichen – du musst dich auf ein Abenteuer einstellen und außerdem flexibel sein, was die Reiseplanung angeht. Wenn die Zeit auf deiner Seite ist, gelangst du am besten von Suva auf dem Festland dorthin. In der Hafenstadt gibt es Frachtschiffe, die es Passagieren für eine Gebühr von etwa 55 Euro (Stand Januar 2019) erlauben, dorthin mitzufahren. Diese Schiffe fahren allerdings nur zweimal pro Woche, also solltest du den Zeitplan am besten dreifach überprüfen. Auf derartigen Schiffen sind die Wellen nicht immer ruhig und angenehm, wenn du also schnell seekrank wirst, nimm dir am besten Medikamente gegen Reiseübelkeit mit.

In diesem Zusammenhang sei auch anzumerken, dass Flüge innerhalb Fidschis preislich nicht zu empfehlen sind – Fiji Airways ist der einzige Anbieter für Inlandsflüge und berechnet daher schon mal bis zu 600 Euro pro Platz für einen einstündigen (!) Flug. Die Logik dahinter ist, dass die Einwohner Fidschis nur selten innerhalb des Landes von einem Ort zum anderen reisen, noch seltener mit dem Flugzeug, und dass daher mit wenigen Reisenden viele Kosten gedeckt werden müssen. Du könntest in dieser Hinsicht Glück haben, wenn du früh genug buchst, solltest jedoch nicht damit planen. Die teuren Flüge sind ein weiterer Grund dafür, dass man sich bei einer Reise durch Fidschi auf eine Region konzentrieren sollte.

Wenn du schon mal in Neuseeland warst, kennst du vielleicht die Busse von Kiwi Experience. Deren Besitzer bieten jetzt auch etwas Ähnliches auf Fidschi an: die FeeJee Experience. Dabei handelt es sich um verschiedenen Touren, die 4 bis 11 Tage dauern und samt Unterkünften zwischen 250 und 850 Euro kosten.

Die meisten FeeJee Experience-Touren führen dich in die Gegend um Viti Levu, doch die längeren können auch einen Abstecher in die Yasawas (Mantaray, Blue Lagoon und Beachcomber Island) beinhalten.

Es sei auch zu erwähnen, dass der Sonntag auf Fidschi wie bei uns ein Ruhetag ist, also sei nicht überrascht, wenn viele Dörfer und Städte sonntags besonders ruhig sind. Der Yasawa Flier fährt wie normal, doch viele andere Transportmöglichkeiten nicht, also solltest du gut recherchieren, wenn du planst, an einem Sonntag von einem Ort zum nächsten zu reisen.

backpacking fidschi - Spaziergang am Strand

Fidschi Hostels

Das Beste an den Hostels auf Fidschi – zumindest an denen auf den Inseln – ist es, dass die Mehrzahl davon eigentlich Resorts sind, in denen man allerdings zu Backpackerpreisen unterkommt. Meist handelt es sich um wunderschöne Anlagen mit Pools und Privatstränden, die eine Vielzahl an Aktivitäten bieten, von denen einige bereits in den Übernachtungskosten mitinbegriffen sind. Fidschi ist wahrscheinlich einer der wenigen Orte der Welt, an dem Pärchen in den Flitterwochen und Backpacker zusammen frühstücken.

Wenn du dich dafür entscheidest, auf den üblichen Backpackerwegen zu bleiben und mit dem Yasawa Flier von Ort zu Ort zu kommen, solltest du zunächst wissen, dass das Unternehmen die Inseln Mamanucas und Yasawas in zwei Servicestufen einteilt: „1 Coconut“ und „2 Coconut“. Bei „1 Coconut“ handelt es sich dabei um typische Backpacker-Unterkünfte, während „2 Coconut“ eher in Richtung „Flashpacking“ geht: Die Zimmer sind schöner und verfügen oft über eine Klimaanlage, außerdem bekommt man ein kuscheliges Handtuch (manchmal sogar zwei, für die Dusche und den Strand). In den „2 Coconut“-Unterkünften musst du auch dir keine Sorgen machen, das obere Stockbett abzubekommen, da es hier keine Stockbetten gibt. Außerdem gibt es in deinem Zimmer vermutlich einen Nachttisch samt Leselampe sowie ein Moskitonetz vor dem Fenster. Da man sich die Badezimmer mit den Gästen teilt, die Hotelpreise zahlen, findet man dort oft auch Shampoo und Conditioner.

„1 Coconut“-Unterkünfte sind nicht so schick und gehören meist Einheimischen, sodass man manchmal die ganze Familie der Besitzer kennenlernt. In jeder der beiden Kategorien findet man auf den Betten und in den Badezimmern meist täglich handgepflückte Frangipani- und Hibiskusblüten – wenn das mal kein Service ist!

Inseln, die du nicht verpassen darfst

Es kann ganz schön überfordernd sein, sich zu entscheiden, welche Inseln man besuchen möchte, doch am besten entscheidet man dahingehend, was man gerne unternehmen möchte. Ich habe eine kleine Zusammenfassung für dich, die dir bei der Entscheidung helfen könnte, doch egal wie sie ausfällt, kannst du dir sicher sein, dass Fidschi wunderschön und faszinierend ist und deine Erwartungen übertreffen wird. Wo sonst kann man für 20 Euro pro Nacht am Strand im Paradies schlafen?

Nadi

Nadi liegt auf der Hauptinsel Viti Levu, dem „Festland“ Fidschis. Die meisten Backpacker landen hier, verbringen den Tag in der Stadt oder mit einem kleinen Ausflug und übernachten dann in einem Hostel, bevor es am nächsten Morgen weiter in die Yasawas geht.

Die Hostels in Nadi sind extrem bezahlbar: Die meisten liegen nebeneinander in einer kleinen Straße am Strand und ein Bett kostet nur etwa 6 Euro pro Nacht. Was das Essen angeht, gibt es ein paar süße Cafés und einen kleinen Supermarkt, doch du wirst wahrscheinlich eh nicht viel Zeit hier verbringen, denn der Spaß geht erst auf den Inseln so richtig los. Die beliebtesten Hostels in Nadi sind Smugglers Cove und Bamboo, die beide direkt am Strand und nur 10 Minuten mit dem Taxi von der Stadt entfernt liegen.

Hostels auf Nadi

backpacking fidschi - Außenpool des Smugglers Cove Hostel

Smugglers Cove Hostel

Unsere Lieblingsinseln:

South Sea Island

Wenn du nach einer intimen Inselerfahrung suchst, dann hast du hiermit den perfekten Ort dafür gefunden. South Sea Island ist so klein, dass man die komplette Insel in nur 5 Minuten (oder etwa 50 Schritten …) umrunden kann. Wenn du die Insel zum ersten Mal erblickst (oder dir das Foto unten anschaust), wirst du dich vermutlich wundern, dass es hier überhaupt eine Übernachtungsmöglichkeit gibt – aber es lohnt sich! Ein Besuch hier ist außerdem extrem erschwinglich, da alle Unternehmungen wie Schnorcheln und Kajakfahren kostenlos sind.

South Sea liegt in der Nähe der beliebten Partyziele Cloud 9 und Mamala Beach Club, doch das Beste ist, dass die Insel auch nur einen Katzensprung von Nadi entfernt ist. Einer der Nachteile davon ist, dass es viele Leute gibt, die hier für einen Tagestrip herreisen, was du aber auch zu deinem Vorteil nutzen kannst: Wenn dein Rückflug von Nadi nämlich abends geht (beispielsweise um 5), kannst du die Nacht davor in South Sea verbringen, einen letzten Sonnenaufgang am Strand genießen und mittags perfekt mit dem Yasawa Flier nach Nadi zurückfahren.

backpacking fidschi - South Sea Island

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Yasawa-Inseln

Diese vulkanische Inselgruppe liegt leicht nördlich der beliebten Mamanuca-Inseln am westlichen Rand Fidschis. Die hiesige Natur ist wie aus dem Bilderbuch, der perfekte Ort für digitales Detoxing. Die postkartenreifen Strände werden von grünen Klippen umrandet und beherbergen einige der besten Schnorchelplätze der Welt. Die Yasawa-Inseln gehören daher unbedingt auf deine Bucket-Liste, wenn du dir einige der tollsten Strände Fidschis nicht entgehen lassen willst.

Hostels auf den Yasawa-Inseln

Barefoot Kuata

Das Barefoot Kuata ist berühmt für Shark Diving. Hier kannst du mit Riffhaien tauchen, selbst wenn du nicht SCUBA-zertifiziert bist. In diesem Fall bringt dir ein PADI-zertifizierter Tauchlehrer im flachen Wasser die Grundlagen bei, bevor es weiter aufs Meer hinausgeht, um die Haie zu füttern. Dies ist eine unglaubliche Erfahrung, die man nur an wenigen Orten auf dem Planeten erleben kann, weswegen sie ihren Preis auf jeden Fall wert ist.

Zu Beginn bekommt man außerdem eine kurze Schulung über die Biologie von Haien (ein sogenanntes Hai-Training), das dir hilft, die Tiere besser zu verstehen. In den vielen Jahren, die die Shark Diving Experience schon auf der Insel angeboten wird, wurde noch nie jemand verletzt, was wieder mal zeigt, dass Haie nicht von Grund auf böse oder aggressiv sind.

Darüber hinaus gibt es viele Ecken, an denen man einfach schwimmen gehen kann, sei es der Pool am Strand oder der ruhige Ozean. Am Ufer befinden sich außerdem eine Vielzahl an Hängematten, in denen man perfekt entspannen und den wunderschönen Sonnenuntergang genießen kann.

backpacking fidschi - Taucher schwimmen mit den Haien im Meer

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Octopus Resort

Weiter entlang der Yasawa-Inselkette liegt das Octopus Resort, das von Australiern geleitet wird und perfekt dafür ist, wenn man einfach mal die Füße hochzulegen möchte. Das hiesige Riff ist als maritimes Naturschutzgebiet eingetragen, weswegen du dich auf eine Vielzahl außergewöhnlicher Meerestiere freuen kannst. Das Resort ist bekannt für allerlei spannende und entspannende Aktivitäten, die in die Kategorien „Activities for the Soul“, „Fiji Time“ und „All Go or No Go“ eingeteilt sind. Ersteres umfasst all die ruhigeren und entspannenden Dinge von Brettspielen über Strandspaziergänge bis hin zu Spa-Behandlungen und Ganzkörper-Massagen. Bei „Fiji Time“ hingegen geht es um authentische kulturelle Erfahrungen wie das Weben von Körben, Rugby spielen mit den Einheimischen oder das Binden der traditionellen Sulus. „All Go or No Go“ umfasst zuletzt geführte Wanderungen und organisierte Party-Nächte, bei denen man die Chance hat, kostenlose Shots zu gewinnen. Da das Octopus Resort zu den „2 Coconut“-Unterkünften zählt, ist es generell etwas teurer, so kostet ein Cocktail zum Beispiel um die 9 Euro.

backpacking fidschi - Octopus Resort mit Palmen und Blick aufs Meer

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Barefoot Manta

Das Schwesterresort vom Barefoot Kuata liegt auf Drawaqa Island und ist ebenfalls bekannt für außergewöhnliche Tiererlebnisse: Von Mai bis Oktober kannst du hier mit Mantarochen zu schwimmen, während diese elegant durchs Wasser gleiten und Plankton knabbern.

Außerdem hast du die Möglichkeit, zu zwei chinesischen Schiffswracks zu tauchen, die zu einem künstlichen Riff umgestaltet wurden und über 30 verschiedene Fisch-Arten beherbergen.

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Blue Lagoon Resort

In der idyllischen Lagune von Nacula Bay liegt dieses Resort direkt am leuchtend blauen Wasser und macht damit seinem Namen alle Ehre. Dort werden regelmäßig Filmnächte veranstaltet, bei denen eine riesige Leinwand wortwörtlich zwischen zwei Kokospalmen gespannt wird, Kissen ausgelegt werden und kostenloses Popcorn verteilt wird. Als wir dort waren, fing es während des Films an zu regnen, doch die Mitarbeiter waren super hilfsbereit und haben uns sofort Regenschirme geholt, damit wir den Film trotzdem genießen konnten. Ähnlich wie im Octopus Resort kann man auch hier viel unternehmen, und weil das Blue Lagoon eine „2 Coconut“-Unterkunft ist, ist auch hier das Essen etwas teurer, allerdings auch luxuriöser: Man bekommt jeden Abend ein drei-Gänge-Menü mit leckerem Dessert serviert!

backpacking fidschi - Blue Lagoon Resort

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Hier habe ich für dich den Zeitplan des Yasawa Flier, damit du dir genau anschauen kannst, welche Optionen du hast, was Unterkünfte angeht:

Richtung Norden Resorts Richtung Süden
8:30 Uhr Port Denarau 17:45 Uhr
9:00 Uhr South Sea Island 17:15 Uhr
9:15 Uhr Beachcomber Island Resort & Treasure Island Resort 17:00 Uhr
9:45 Uhr Vomo Island Resort 16:30 Uhr
10:30 Uhr Barefoot Kuata Resort, Wayalailai Ecohaven Resort & Naqalia Lodge 15:45 Uhr
11:00 Uhr Octopus Resort 15:15 Uhr
11:30 Uhr Barefoot Manta Resort, Mantaray Island Resort & Paradise Cove 14:45 Uhr
11:45 Uhr Botaira Beach Resort 14:30 Uhr
11:55 Uhr Korovou Eco-Tour Resort and White Sandy Beach Resort 14:20 Uhr
12:30 Uhr Navutu Stars, Long Beach Resort and Waitui Basecamp 13:45 Uhr
13:00 Uhr Oarsman’s Bay Lodge, Blue Lagoon Beach Resort and Nabua Lodge 13:00 Uhr
13:30 Uhr Nanuya Island Resort, Boathouse Nanuya, Gold Coast Resort, Coralview Island Resort and Coconut Beach Resort 13:30 Uhr

Mana Island

Mana Island ist eine andere tolle Option in den Mamanucas, allerdings musst du beachten, dass sie nicht vom Yasawa Flier angefahren wird. Das hiesige Ratu Kini’s Backpackers Hostel ist ein bekanntes PADI-zertifiziertes Hostel, das den Tauchern unter uns eine große Auswahl an Tauchplätzen bietet. Außer unzähligen SCUBA-Tauchgängen wird hier auch ein Tagestrip nach Castaway Island angeboten. Mana Island ist eine gute Wahl, wenn du planst, dich nicht weit von Nadi zu entfernen, du aber nicht nach South Sea oder Beachcomber möchtest, allerdings eher weniger, wenn du Lust auf Inselhopping hast, da du dorthin einen separaten Bootstransport vom Festland buchen musst.

Mana Island ließe sich generell vermutlich in die Kategorie „Coconut 1“ einordnen, da die Verpflegung nur 37 Euro pro Nacht kostet – allerdings musst du noch mit den 140 Euro für den Hin- und Rücktransport zum Festland rechnen. Als leidenschaftlicher Taucher solltest du dies aber unbedingt in Betracht ziehen!

backpacking fidschi - Sonnenuntergang über dem Meer

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Reisekosten auf Fidschi

Auf Fidschi benutzt man Fidschi-Dollars, die um einiges farbenfroher sind als das amerikanische Original. Die Wechselkurse ändern sich natürlich ständig, momentan jedoch entsprechen 100 Fidschi-Dollar etwa 41 Euro (Stand Juli 2019).

Abgesehen vom Flug nach Fidschi werden Fortbewegung und Unterkünfte dort die größten Ausgaben darstellen. Das Einzigartige am Backpacking auf Fidschi ist die Tatsache, dass fast jede Unterkunft Verpflegung beinhaltet (was Vor- und Nachteile hat!). Auf den meisten Inseln Fidschis (beispielsweise den Mamanucas und den Yasawas) gibt es nicht einmal Supermärkte oder Geldautomaten. Abgelegener geht‘s nicht!

Die Verpflegung wird also einen großen Teil deiner Ausgaben darstellen, dafür erhältst du aber auch drei Mahlzeiten am Tag (Frühstück, Mittag- und Abendessen), meistens in einem zweistündigen Zeitrahmen. In manchen Resorts ist zusätzlich noch eine nachmittägliche Teepause mitinbegriffen. Das Essen in den meisten Restaurants ist nicht unbedingt der Traum eines Backpackers, da wir es gewohnt sind, entweder selbst einzukaufen und zu kochen oder günstige und leckere authentische Gerichte in süßen kleinen Restaurants zu essen – da Fidschi so abgelegen und weitläufig ist, gibt es diese Möglichkeiten quasi nur auf der Hauptinsel Viti Levu. Ansonsten gibt es keine Supermärkte – Essen kommt vom Festland, meist mit dem Yasawa Flier. Die verbindlichen Kosten für Verpflegung liegen je nach Resort bei etwa 45 Euro pro Tag, an günstigeren Orten wie South Sea Island vielleicht auch mal bei nur 37 Euro, allerdings ist es schwierig, online einen guten Preis zu bekommen. Wenn du selbst buchst, solltest du auf jeden Fall das Resort fragen – normalerweise kannst du auch bei deiner Ankunft bezahlen. In den teureren Resorts wie Blue Lagoon liegen die Verpflegungskosten bei etwa 50 Euro pro Tag.

Sobald du dich mit der Unvermeidbarkeit dieser Kosten abgefunden hast, wirst du positiv überrascht sein, wie viel du für den Preis wirklich bekommst. Das Gute ist auch, dass du während deines Aufenthalts gar nicht über Geld nachdenken musst, da alles entweder in deiner Übernachtungspauschale mitinbegriffen ist oder du am Ende deines Aufenthalts eine Gesamtrechnung mit deiner Kreditkarte zahlen kannst.

Pro-Tipp: Es ist eine gute Idee, alles Notwendige auf dem Festland zu besorgen – wenn du auch nicht selbst kochen kannst (da du noch nicht einmal die Ausstattung dazu hast …), darfst du immerhin Trinkwasser mitbringen (was viel günstiger ist, als dieses auf den Inseln zu kaufen!).

Die Yasawa- und Mamanuca-Inseln bieten Unterkünfte und Verpflegung auf Backpacking- und Flashpacking-Niveau. Hier habe ich für dich die Preise für einen Bula-Combo-Pass, mit dem du deine Hostels wählen kannst (Stand März 2019, alle Preise in Fidschi-Dollar).

LÄNGE „1 COCONUT“-PASS

VERPFLEGUNG INKLUSIVE

„2 COCONUT“-PASS

VERPFLEGUNG NICHT INKLUSIVE

DORM HÜTTE (ZWEI PERSONEN) HÜTTE (EINE PERSON) DORM HÜTTE (ZWEI PERSONEN) HÜTTE (EINE PERSON)
5 TAGE/4 NÄCHTE 627 $ 675 $ 954 $ 429 $ 657 $ 978 $
7 TAG/6 NÄCHTE 874 $ 946 $ 1.364 $ 576 $ 918 $ 1.400 $
10 TAGE/9 NÄCHTE 1.213 $ 1.322 $ 1.949 $ 767 $ 1.280 $ 2.003 $
12 TAGE/11 NÄCHTE 1.426 $ 1.559 $ 2.326 $ 881 $ 1.508 $ 2.392 $
15 TAGE/14 NÄCHTE 1.729 $ 1.898 $ 2.874 $ 1.035 $ 1.832 $ 2.958 $

Das Einzige, was in Bezug auf die Coconut-Einteilung auf den ersten Blick wenig Sinn macht, ist dass die „1 Coconut“-Unterkünfte zunächst teurer sind. Dies liegt daran, dass hier die Verpflegung mitinbegriffen ist, während sie bei „2 Coconut“-Unterkünften noch dazukommt, sodass diese am Ende teurer sind.

Als ich auf Fidschi war, habe ich mir einen Bula-Pass gekauft, und zwar die „Transport Only“-Variante, und die Resorts selbst via Hostelworld gebucht. Dabei entschied ich mich für eine Mischung aus „1 Coconut“ und „2 Coconut“-Unterkünften.

Die Anreise nach Fidschi hat mich nicht viel gekostet, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich den Flug erst 6 Wochen im Voraus gebucht habe – ich habe 350 Euro hin und zurück von Sydney bezahlt, was zu einem früheren Zeitpunkt bestimmt noch günstiger gewesen wäre. Fidschi gehört nicht zu den Zielorten, die günstiger werden, wenn nur noch wenige Plätze frei sind (wie beispielsweise bei Kreuzfahrten in der Antarktis), nein, hier werden die Preise leider teurer!

Ich habe im März 2018 zwei Wochen auf Fidschi verbracht (hauptsächlich in „2 Coconut“-Unterkünften) und dafür etwa 100 Euro pro Tag ausgegeben – es wäre allerdings bestimmt weniger gewesen, wenn ich vorausgeplant und beispielsweise bereits auf dem Festland Wasser gekauft oder mich öfter für „1 Coconut“-Unterkünfte entschieden hätte. Auf meinem Reiseblog findest du eine detaillierte Aufführung aller Kosten.

Die besten Reiseziele auf Fidschi

Deine zwei besten Optionen sind die Mamanuca- und Yasawa-Inseln, da sie vom Festland einfach zu erreichen sind, jeden Tag mit dem Yasawa Flier angefahren werden und Betten in Dorms schon für 17 Euro pro Nacht und Person zu bekommen sind. Die Mamanuca-Inseln sind sehr klein, flach und nicht weit von Nadi entfernt. Falls du nicht viel Zeit auf Fidschi hast, sind sie das perfekte Ziel, nämlich die ideale Kombination aus entlegener Ruhe, einer tollen Backpacker-Gemeinschaft, einer Vielzahl an Aktivitäten, leckerem Essen und guten Drinks.

backpacking fidschi - Hibiscus Cocktail

Ein kleiner Fun Fact: Der Tom Hanks-Film „Castaway“ wurde auf einer der Mamanuca-Inseln (Qalito) gefilmt, die man auch besuchen kann.

Auch wenn die Mamanucas und Yasawas aufgrund ihrer Nähe zu Nadi am beliebtesten sind, gibt es noch eine andere tolle Option, wenn du eher abenteuerlich gestimmt bist und abseits der belebten Pfade wandeln willst: Taveuni.

Taveuni ist die drittgrößte Insel Fidschis und wird aus gutem Grund auch „die Garteninsel“ und „die Weichkoralleninsel“ genannt – bereits zwei Gründe, warum sich eine Reise hierhin lohnt! Der farbenfrohe Dschungel und die unglaublichen Wasserfälle machen diese Insel zum Traum eines jeden Naturliebhabers. Darüber hinaus liegen hier ein Nationalpark (Bouma) UND ein Marinepark (Waitabu). Beides sind geniale Orte, um so richtig in die Natur einzutauchen. Wenn du ein begeisterter Taucher bist, sind die bekannten Tauchplätze „Eel Reef“ und „Great White Wall“ besonders zu empfehlen, da sie einen atemberaubenden Einblick in faszinierende Unterwasserwelten bieten.

Natürlich gibt es in einem Land mit 333 Inseln noch so einiges mehr zu sehen, als bisher erwähnt wurde, weswegen ich dir noch weitere Orte vorstellen möchte, die du auch in Betracht ziehen solltest:

Kadavu Island

Split Rock ist ein Abenteuer-Tauchausflug, der dich zu faszinierenden Schluchten und Gewölben führt, die es zu erkunden gilt. Er führt dich durch einen Teil von Fidschis hundert Kilometer langem Wallriff, dem Great Astrolabe Reef, das mit seinen atemberaubend farbenfrohen Korallen verzückt. Darüber hinaus kannst du am King Kong Left Surf Break surfen gehen, wo du lediglich einen kurzen Weg aufs Meer hinaus paddeln musst. Zu Land kannst du außerdem über einhundert verschiedene Vogelarten beobachten, die noch nicht einmal Angst vor Menschen haben, da sie keine natürlichen Feinde besitzen.

Ovulau Island

Geschichtsinteressierte könnte Levuka interessieren, ein Dorf aus der Kolonialzeit, das auf der Insel Ovulau liegt, zu den Weltkulturerbestätten zählt und in dem noch die originalen Gebäude aus der Kolonialzeit (~ 1800) stehen.

Castaway Island

Witzigerweise ist dies genau die Insel, auf der Tom Hanks seinen Film „Castaway“ gedreht hat, sie trug diesen Spitznamen allerdings bereits zuvor. Sie ist auch als Qalito bekannt und Teil der Mamanuca-Inselkette, wird allerdings nicht vom Yasawa Flier angefahren, weil sie keine Unterkünfte für Backpacker bietet – leider!!!

Dinge, die auf deine Fidschi-Bucket-Liste gehören

Jedes Inselresort bietet mehrere Aktivitäten pro Tag an, wie dies auch ein All-Inclusive-Hotel tun würde. Die meisten dieser Aktivitäten sind kostenlos, außergewöhnlichere jedoch können einen kleinen Aufpreis mit sich ziehen (wie beispielsweise ein nächtlicher Schnorchelausflug samt Taschenlampe und Guide, der einem die interessantesten nachtaktiven Fische, Oktopusse und anderen Kreaturen zeigt). Falls du so viel wie möglich erleben und unternehmen willst, solltest du dir das Octopus Resort genauer anschauen: Hier ist der Terminplan jeden Tag zum Platzen voll! Als ich dort Nachtschnorcheln ausprobiert habe, hat mich das etwa 18 Euro gekostet.

Generell kann man im ruhigen und kristallklaren Wasser des Riffs schwimmen, schnorcheln, Kajak fahren oder paddeln, je nachdem, wonach einem der Sinn steht. Viele Resorts bieten in ihren Bars eine Happy Hours an, da man eine atemberaubende Aussicht aufs Paradies bekanntermaßen am besten mit einem Glas Wein in der Hand genießt. Manchmal wird auch nächtliches Entertainment angeboten, wie beispielsweise traditionelle Tänze und Zeremonien, Krebswettrennen, Livekonzerte oder Sonnenuntergangs-Spaziergänge.

backpacking fidschi - Ein Pärchen beobachtet den Sonnenuntergang am Strand

Zu den außergewöhnlicheren nächtlichen Unterhaltungsmöglichkeiten zählen Feuertänze und Feuerläufe. Letzteres ist eine altertümliche Tradition Fidschis, die schon lange vor der Kolonisation praktiziert wurde. Wenn du gerne eine solche Zeremonie miterleben würdest, dann ist Bega Island der perfekte Ort dafür. Diese Insel liegt südlich vom Festland und ist zwar nicht Teil der Route des Yasawa Fliers, wird aber auf Anfrage von anderen Booten angefahren.

Je weiter in den Norden der Yasawa-Inseln man reist, desto größer und abwechslungsreicher werden die Inseln. Die meisten verfügen über viele verschiedene Spazier- und Wanderrouten zu Wasserfällen und Aussichtspunkten. Falls du in der Blue Lagoon unterkommst, bietet man dir vielleicht sogar einen Tagesausflug zu einer unbewohnten Insel am Ende der Yasawa-Kette an, auf der man einen Blick in die einzigartigen Sawailau-Höhlen werfen kann. Die zweite dieser Höhlen ist quasi geheim – man muss einen Unterwasser-Tunnel durchqueren, um sie zu erreichen.

Viele Backpacker machen ihren Open-Water-Tauchschein auf Fidschi, wo es überall PADI-zertifizierte Tauchschulen gibt und die Riffe ruhiger, die Menschenmassen kleiner und die Preise erschwinglicher sind als in Australien. Die Preise unterscheiden sich von Resort zu Resort, doch generell wird man dir immer die Ausrüstung stellen und vielleicht sogar besondere Ausflüge wie Nachttauchgänge und Haifütterungen anbieten.

backpacking fidschi - Frau blickt aufs Wasser und eine Insel

Fast alle Inseln haben kulturell einiges zu bieten: Auf kleineren Inseln lernt man oft die Familie kennen, die das Resort leitet, oder hat die Möglichkeit, mit den Einheimischen zum Gottesdienst zu gehen (der super viel Spaß macht, auch wenn man nicht religiös ist!). Es gibt also viele Möglichkeiten, die fidschianische Lebensweise kennenzulernen.

Die Einheimischen lieben es einfach, ihre Kultur mit Urlaubern zu teilen. So kannst du lernen, wie man einen Korb flechtet, oder bekommst vielleicht von Semi auf Barefoot Kuata eine handgeflochtene Umhängetasche aus Blättern geschenkt, die er gerade vom Baum gepflückt hat. Außerdem kannst du von den Frauen lernen, wunderschönen Schmuck aus Muscheln und anderen Pflanzen wie beispielsweise Kokosnüssen herzustellen. Wenn du nicht so der Bastel-Mensch bist, kannst du natürlich auch einfach fertige Schmuckstücke kaufen: Die einheimischen Frauen bieten meist verschiedene Ketten, Ohrringe, Armbänder und andere praktische Kleinigkeiten wie Lesezeichen und Schüsseln an. Es ist faszinierend, wie kreativ und ideenreich sie sind.

backpacking fidschi - Exotische Blume

Für diejenigen, die nicht die Zeit haben, um sich weit von Nadi zu entfernen, sowie für diejenigen, die auf der Suche nach einem letzten Abenteuer auf dem Weg zurück zum Festland sind, empfehle ich die weltbekannte schwimmende Bar Cloud 9, die nur eine Stunde von Port Denaru oder Viti Levu entfernt liegt.

„Cloud 9“ auf Englisch ist wie bei uns die Wolke Sieben, und genauso fühlt es sich hier an! Was könnte man an einer schwimmenden Bar in einer tropischen Oase auch nicht mögen? Hier kannst du auf bequemen Sonnenstühlen entspannen oder dich auf einer coolen Luftmatratze mit einem Cocktail in der Hand auf dem Pazifik treiben lassen. Wenn du gutes Timing hast, könnte sogar gerade ein DJ auflegen, wenn du dort bist! Die meisten ehemaligen Sets findest du auf SoundCloud, also schau doch mal rein, um ein Gefühl zu bekommen, was hier so für Musik gespielt wird.

Die Schwesternbar des Cloud 9 (in der es aber um einiges mehr abgeht!) heißt Malamala Beach Club und war der allererste Beach Club der Welt. Hier ist alles auf eine Party im Paradies ausgelegt – von der Tanzfläche über die Bar und den Pool bis hin zum Helikopterlandeplatz für VIPs. Also wenn das dein Ding ist, dann mach doch einen Abstecher hierher, schnapp dir einen leckeren Cocktail und genieße den Luxus – vielleicht lernst du ja sogar einen Star kennen!

Hoffentlich bist du über einen Sonntag auf Fidschi, denn die Einwohner gehen leidenschaftlich gerne in die Kirche und machen ein wahres Fest daraus, das sie gerne mit Touristen teilen. Denk daran, angebrachte Kleidung mitzunehmen, die Schultern und Knie bedeckt. Die Einheimischen selbst machen sich sogar richtig schick, also hast du auch die Möglichkeit, dich richtig aufzubrezeln, wenn du das gerne machst! Bei einem Kirchenbesuch handelt es sich um eine wahrhaft authentische kulturelle Erfahrung samt traditionellem und optimistischem Gesang voller Anmut und Lebensfreude.

Wenn du in Nadi bist, ist es eine gute Idee, ein paar Souvenirs für deine Liebsten daheim zu kaufen. Dies machst du am besten auf der Hauptstraße in der Innenstadt: Hier gibt es Dutzende von Läden, die Schmuck, Sarongs, Bikinis und jederlei anderer Objekte verkaufen, die man gut verschenken kann. Halte auf jeden Fall Ausschau nach Stickern mit der Aufschrift „Fijan Made“ beziehungsweise „Fijan Sewn/Grown/Packed/Crafted/Assembled/Designed”, dabei handelt es sich nämlich um ein offizielles Siegel der Regierung, dass ein Produkt wirklich auf Fidschi hergestellt wurde.

Das Essen auf Fidschi

Die Küche Fidschis ist eine Mischung aus polynesischen, indischen, chinesischen und westlichen Einflüssen, also kannst du dir vorstellen, dass es hier so einiges zu probieren gibt! Sie ist außerdem stark von der Umgebung beeinflusst, d. h. von den Produkten, die hier verfügbar sind: Meeresfrüchte und Wurzelgemüse sind leicht zu beschaffen und schmecken sowohl Einheimischen als auch Touristen. In den Städten ist westliches Essen mittlerweile auf dem Vormarsch, sodass Hotels/Hostels normalerweise auch westliche Gerichte servieren. Ketten wie McDonalds oder KFC findet man jedoch nicht außerhalb des Festlandes, also solltest du deine letzten Gelüste hierauf am besten schon in Nadi stillen.

Wie ich vorher erwähnt habe, wirst du vermutlich die meiste Zeit einem obligatorischen Verpflegungsplan folgen, also mach dich auf einige deftige Mahlzeiten gefasst. Im Normalfall wird eine Mischung aus traditionellen und regionalen Speisen und westlichem Essen serviert und darüber hinaus leckere fangfrische Meeresfrüchte und frisches Obst und Gemüse angeboten.

In den meisten Resorts haben Vegetarier und Veganer keine Probleme, dem Speiseplan zu folgen, die Auswahl kann jedoch oft eingeschränkt sein, weil viele typische Gerichte Fleische enthalten. In teureren Resorts wie dem Blue Lagoon oder Octopus hast du hier schon eine größere Auswahl – oft wird sogar gefragt, ob du irgendwelche diätetischen Einschränkungen hast, bevor man dein Essen zubereitet.

Die meisten Resorts bieten einmal in der Woche Lovo an, ein großes fidschianisches Festmahl, das die Lebensmittel ehrt und traditionell unterirdisch (!) zubereitet wird. Zu den Zutaten dieses Gerichts gehören Tapioka, Süßkartoffeln, Taro, Schweinefleisch, Fisch, Lamm und Hähnchen, und die Zubereitung dauert ungefähr zwei Stunden. Während des Kochprozesses wird das Ganze mit Bananen- oder Kokosblättern abgedeckt, um den Dampf im Inneren zu bewahren.

Ein ebenfalls bekannter Teil der Genusskultur Fidschis ist Kava (auch als Yaqona bekannt), das Nationalgetränk des Landes. Kava wirst du überall finden, wohin du auch gehst. Er spielt eine größere Rolle in Ernährung, Kultur und Sozialleben als alle anderen Getränke und schmeckt recht ungewöhnlich. Kava wird aus der pulverisierten Wurzel eines Schwesterngewächses des Pfeffer hergestellt und ihm wird nachgesagt, heilende Kräfte zu haben. Je nachdem, wie viel Kava man zu sich nimmt, kann man sich plötzlich ganz entspannt und ruhig fühlen – er hat nämlich einen lähmenden Effekt auf die Zunge.

So, da hast du ihn: deinen ultimativen Guide für Fidschi. Wie auch immer du dich entscheidest, mach dich auf ultimative Entspannung und die besten Strände gefasst, die du je sehen wirst. Vinaka vaka levu fürs Lesen!

backpacking fidschi - Sonnenuntergang über dem Meer

Über die Autorin:

Dieser ultimative Backpacking-Guide für Fidschi stammt aus der Feder von Olivia Poglianich aka Liv. Sie ist eine leidenschaftliche Soloreisende, die hofft, dass sie durch ihre Erzählungen andere dazu motiviert, die Welt zu erkunden – besonders diejenigen, die immer dachten, dass sie weder das Geld noch die Zeit dafür haben. Sie kommt aus New York City und hatte das Glück, schon auf drei verschiedenen Kontinenten gelebt und alle Kontinente (außer der Antarktis – die steht noch auf der Liste!) besucht zu haben. Du kannst noch mehr Geheimtipps bekommen, weitere Bilder sehen oder Liv eine Nachricht schicken, wenn du Fragen hast (oder gerne mit ihr befreundet wärst!), indem du ihr auf ihrem Instagram-Account @LostWithLiv oder ihrem Travelblog LostWithLiv.com schreibt.

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Über den Autor

Sarah Heuser

All time tanned German with an obsession for beaches, sunsets and cheese. Social Media & Content Executive and #HostelworldInsider at Hostelworld. 🌎 Favourite place on earth: Melbourne - Australia 🐨 Favourite hostel: The Ritz, St Kilda 🌊 Find me on Instagram @sarahheu or stalk my website snapsofsarah.com

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