5 Tipps zum Geldsparen bei Roaming-Gebühren im Ausland

Language Specific Image

Es war noch nie so einfach, auf Reisen in Verbindung zu bleiben, dank des weit verbreiteten Zugangs zu Mobilfunknetzen und der Vielzahl von Wi-Fi-Hotspots und Internetcafés. Aber wenn Sie sich auf Ihrer Reise auf eine Internetverbindung verlassen wollen, lohnt es sich, sich über die Kosten und Optionen für den Internetzugang im Ausland zu informieren.

Kosten für mobiles Roaming

Die Verwendung eines Smartphones oder mobilen Breitbandgeräts in einem anderen Land ist eine einfache Möglichkeit, ohne den Kauf neuer Hardware oder eines speziellen Dienstes in Verbindung zu bleiben. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich vorher über die Kosten für das Roaming in internationalen Netzen informieren.
Innerhalb der EU ist der Internetzugang derzeit auf den Inlandspreis plus maximal 0,05 € begrenzt, wobei die Roaminggebühren 2017 ganz abgeschafft werden sollen. Auch Mobilfunkanbieter müssen die Ausgaben auf 50 Euro begrenzen (dieser Betrag kann jedoch auf Wunsch angehoben werden), um das Risiko zu vermeiden, mit einer hohen unerwarteten Rechnung nach Hause zurückzukehren.
Dadurch wird die Internetnutzung in vielen beliebten Reisezielen relativ kostengünstig, aber es gibt auch einen möglichen Haken an der Sache. Derzeit ist nicht bekannt, welche Auswirkungen der Brexit auf die Roaming-Gebühren in Europa haben wird. Reiselustige sollten die Entwicklung in den nächsten Jahren genau im Auge behalten.
Außerhalb der EU ist die Lage etwas komplizierter. Abgesehen von den Sonderangeboten einiger Netze in bestimmten Ländern (siehe unten) gibt es keinen universellen Preisstandard für den Rest der Welt. Leider bedeutet dies, dass die Preise stark variieren und sehr kostspielig sein können – manchmal bis zu mehreren Pfund pro MB. Deshalb sollten Sie sich vor Ihrer Abreise immer über die Roamingkosten informieren.

Alternativen zum Mobilfunk-Roaming

Es kann zwar bequem sein, mit dem eigenen Gerät und der eigenen SIM-Karte im Ausland auf das Internet zuzugreifen, aber es ist nicht immer die beste Lösung. Es kann sehr teuer sein, das lokale Netz (oder Ihr eigener Anbieter/Paket) unterstützt möglicherweise kein Roaming, und es kann sein, dass es überhaupt kein Signal gibt.
Wi-Fi-Hotspots oder öffentliche Internetterminals gibt es überall auf der Welt in Hotels, Bars, Restaurants und an vielen anderen Orten, und sie sind oft kostenlos. Das kann eine Menge Geld sparen, und öffentliche Internet-Points sind so weit verbreitet, dass sie nicht stören, es sei denn, Sie brauchen wirklich jederzeit Zugang. Vernachlässigen Sie jedoch nicht Ihre Sicherheit. Verwenden Sie niemals öffentliche Computer, um auf private Dienste wie E-Mail und Online-Banking zuzugreifen, und benutzen Sie immer ein VPN, wenn Sie mit öffentlichen Wi-Fi-Hotspots verbunden sind.
Wenn ein lokales Mobilfunknetz verfügbar ist, aber Roaming nicht in Frage kommt, sollten Sie eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters kaufen, um von dessen Preisen zu profitieren. Dies ist ideal für häufige Reisen oder Langzeitaufenthalte sowie für alle, die bei anspruchsvolleren Aufgaben wie großen Dateiübertragungen viel Datenvolumen benötigen. Eine weitere Option für Vielnutzer sind die spezialisierten Roaming-Anbieter wie WorldSIM und Tep Wireless, die einen internationalen Zugang zu geringeren Kosten anbieten.

5 Tipps zum Sparen beim Internetzugang im Ausland

Wie auch immer Sie auf Reisen auf das Internet zugreifen, hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können, Geld zu sparen und das Beste aus einem begrenzten Datenpaket zu machen.

1. Überwachen Sie Ihre Nutzung

Behalten Sie die übertragene Datenmenge genau im Auge, damit Sie nicht versehentlich eine hohe Rechnung ausstellen oder Ihr Datenkontingent gleich am ersten Tag aufbrauchen. Im Idealfall können Sie die Datenstatistiken auf der Seite Ihres Mobilfunkkontos einsehen. Dies ist die genaueste Aufzeichnung und diejenige, die der Anbieter bei der Rechnungsstellung zugrunde legen wird.
Alternativ dazu verfügen Smartphones und Tablets in der Regel über ein eingebautes Datenverkehrsprotokoll, während Sie für Laptops zahlreiche Tools von Drittanbietern herunterladen können, um die Nutzung zu überwachen. Mobilfunknetze akzeptieren die Software von Drittanbietern jedoch in der Regel nicht als Nachweis, wenn Sie mehr Daten als erwartet verbrauchen, daher sollten Sie dies nur als groben Richtwert betrachten.

2. Achten Sie auf Roaming-Angebote

Viele Mobilfunknetze bieten Roaming-Angebote an, die zu einer erheblichen Ersparnis gegenüber dem regulären Preis führen können. Dabei kann es sich um ein Datenpaket für die internationale Nutzung oder um eine Netzfunktion wie “Feel At Home” von Three Mobile handeln, bei der in ausgewählten Ländern Inlandspreise gelten. Vielreisende sollten bei der Suche nach einem neuen Mobilfunkvertrag besonders auf solche Extras achten.

3. Setzen Sie eine Obergrenze fest

Eine Deckelung der Mobilfunkgebühren vor der Reise kann Sie vor einem späteren Rechnungsschock bewahren. Innerhalb der EU liegt die Obergrenze für Mobilfunkrechnungen standardmäßig bei 50 €, aber das Netz kann die Obergrenze auch auf andere Regionen anwenden und auf Wunsch anpassen.

4. Datenroaming deaktivieren

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Mobilgeräte so eingestellt sind, dass der Datenzugriff im Ausland deaktiviert ist, damit Sie nicht versehentlich eine Verbindung herstellen, wenn Sie kein Internet benötigen.

5. Aktualisierungen abbrechen

Software-Updates sind wichtig, aber warten Sie mit dem Herunterladen der großen Patches, bis Sie zu Hause sind (oder mit dem kostenlosen Hotel-Wi-Fi verbunden sind…). Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie einen Laptop verwenden, da Sie möglicherweise erst dann bemerken, dass ein großer Download im Hintergrund gestartet wurde, wenn Ihr Datenvolumen erschöpft ist.

In unserem Blogbeitrag finden Sie weitere Tipps zum Sparen auf Reisen.

Vielen Dank an Chris Oakley für das Flickr-Foto!

Get the App. QRGet the App.
Get the App. QR  Get the App.
Nach oben