Die 6 besten Tipps für einen unvergesslichen Paris-Trip

Die 6 besten Tipps für einen unvergesslichen Paris-Trip

Oh Paris, mon amour… Falls du die französische Hauptstadt noch nicht besucht hast, solltest du das schleunigst machen. Und riskieren, dass sie dir dein Herz stiehlt! Langweilig wird dir hier garantiert nie werden, denn die Stadt an der Seine hat viel zu bieten.

1. Sehenswürdigkeiten en masse

Trotz der mit großer Bekanntheit einhergehenden Touristenströme lohnt sich ein Besuch der Hauptsehenswürdigkeiten. Du kannst nicht in Paris gewesen sein, ohne den Eiffelturm gesehen zu haben! Das Wahrzeichen der Stadt ist etwa 300 Meter hoch und steht, seit er 1889 für die Weltausstellung errichtet wurde, an seinem angestammten Platz. Eine gute Alternative zur Aussichtsplattform ist jene auf dem Tour Montparnasse. So kannst du nämlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits ist die Wartezeit viel kürzer, andererseits hast du hier einen Blick auf den Eiffelturm – der ja definitiv ein wichtiger Teil des Paris-Panoramas ist!

Die beeindruckende gotische Kathedrale Notre-Dame sowie die Basilique du Sacré-Coeur, eine Wallfahrtskirche auf dem Hügel von Montmartre, dürfen ebenfalls bei keinem Paris-Besuch fehlen, genauso wie ein Abstecher zum Panthéon und dem Arc de Triomphe. Auch die Arènes de Lutèce (die Arenen von Lutetia) lohnen einen Besuch: Es handelt sich hierbei um das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt, genauer gesagt um ein römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, das für Theateraufführungen und Kämpfe genutzt wurde. Und nicht zu vergessen ist natürlich auch der Élysée-Palast – Amtssitz des französischen Präsidenten – mit der Avenue des Champs-Élysées.


Viel zu wenig beachtet wird hingegen die Grande Mosquée de Paris, die größte Moschee Frankreichs. Die wunderschöne Moschee befindet sich mitten in der Stadt. Sie wurde in den 1920er Jahren erbaut und 1992 grundrenoviert. Hier ist es einfach unglaublich schön, überall findest du Ornamente, Mosaike, Schnitzereien und schöne Marmorfliesen. Hinzu kommt der traumhafte Innenhof. Auf dem Gelände findest du außerdem sowohl eine Bibliothek als auch ein Hammam. Am Vorhof der Moschee kannst du im Tee-Salon vor dich hinträumen, mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der einen und einem Stück Gebäck in der anderen Hand. Wasserpfeifen gibt’s auch!

2. Kunst, Kunst und noch mehr Kunst

Kunstliebhaber werden Paris vermutlich gar nicht mehr verlassen wollen. Das berühmte Musée du Louvre beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt mit Werken, die von der Antike bis ins Ende des 19. Jahrhunderts reichen.

Eine weitere Museumsperle ist das Musée d’Orsay, das sich im gleichnamigen Bahnhof Gare d’Orsay befindet. Hier kannst du voll und ganz in den französischen Impressionismus eintauchen, du findest sowohl Gemälde, Skulpturen und Fotos als auch Möbel aus dem Zeitraum von 1848 bis 1914. Definitiv einen Besuch wert! Während es Picasso-Fans ins ihm gewidmeten Musée Picasso treiben wird, kommen alle, die sich für verschiedene Kulturen interessieren, im Musée du Quai Branly, dem Völkerkundemuseum der Stadt in der Nähe des Eiffelturms, voll auf ihre Kosten. Und auch das Grand Palais, das als Ausstellungshalle für die Weltausstellung 1900 gegründet wurde, beherbergt tolle Kunstausstellungen, unter anderem ein naturwissenschaftliches Museum im Palais de la Découverte (dem Palast der Entdeckung) – Planetarium inklusive!

Besonders cool ist das Kunst- und Kulturzentrum Centre Pompidou. Es befindet sich in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame und beherbergt unter anderem eine Bibliothek und das Musée National d’Art Moderne mit Kunstwerken aus dem 20. Jahrhundert. Übers ganze Jahr verteilt gibt es hier insgesamt etwa 25 Sonderausstellungen, außerdem wartet ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Vorträgen, Seminaren, Theater und Kino auf dich. Das Gebäude an sich wird dem künstlerischen Inneren mehr als gerecht: die außergewöhnliche Architektur lässt einen immer wieder staunen. Neben dem Centre Pompidou befindet sich unter anderem der Strawinski-Brunnen, der vom Schweizer Bildhauer Jean Tinguely und der Pop-Art-Künstlerin Niki de Saint Phalle stammt. Fußballfans werden sich wohl eher vor der großen Zinedine Zidane-Statue ablichten lassen 😉 Zur Abrundung laden mehrere Restaurants und Cafés zum Verweilen ein. Wer noch nicht genug hat, sollte definitiv das Künstlerviertel Montmartre besuchen. Neben den vielen Ausstellungen und Galerien ist das Viertel auch ein beliebter Ort, um sich die Nacht um die Ohren zu schlagen.

3. Ein Ausflug ins Grüne

Du brauchst mal eine Pause vom Großstadtdschungel? Kein Problem! Die Pariser Parks solltest du dir sowieso nicht entgehen lassen. Der wohl schönste Park der Stadt ist der Parc Buttes Chaumont. Seine Besonderheit ist seine Vielseitigkeit: Im Park geht es bergauf und –ab, er vereint Flüsse, Wiesen, Höhlen und Wasserfälle und sogar Gustave Eiffel hatte seine Finger im Spiel – bei der Hängebrücke, die mitten im Grünen auf dich wartet. Auf einer Anhöhe befinden sich ein Tempel und ein Aussichtsturm, von dem aus du über Paris und das Künstlerviertel Montmartre blicken kannst. Und habe ich schon die Unmengen wunderschöner Blumen erwähnt?

Wer den Menschenmassen in den berühmtesten Parks der Stadt entkommen will, sollte einen Besuch des Parc de Belleville in Erwägung ziehen. Von hier aus hast du eine tolle Aussicht auf die Stadt und kannst die Natur in aller Ruhe genießen! Auch der Parc Floral, ein eher unbekannter botanischer Garten mit heimischen und exotischen Pflanzen, ist einen Abstecher wert. Du hättest gerne noch mehr Bäume? Der Bois de Vincennes befindet sich in einem Waldgebiet und ist perfekt zum Wandern, Fahrrad fahren, Rudern und Reiten. Drei künstliche Seen perfektionieren die traumhafte Kulisse.

4. Auf Schnäppchenjagd

Shoppingmöglichkeiten wirst du in Paris wohl genug finden. Besonders cool sind aber die vielen Flohmärkte! Es gibt die Flohmärkte am Stadtrand, die „Puces“, die das ganze Jahr offen haben und auf denen professionelle Händler ihre Waren anbieten, und private Märkte, die immer wieder in verschiedenen Straßen stattfinden. Der älteste Flohmarkt des Landes mit über 3.000 Ständen, die in verschiedene thematische Bereiche gegliedert sind, ist der „Puces de Saint-Ouen / Clignancourt“ am Platz Porte de Clignancourt. Das Repertoire reicht von Antiquitäten über Schmuck bis hin zu Kleidung. Gestöbert werden kann Samstag, Sonntag und Montag. Authentischer ist der „Puces de Vanves“, der am Wochenende geöffnet ist und auf dem eine super Atmosphäre herrscht. Für Secondhand-Kleidung empfiehlt sich der bei Touristen eher unbekannte „Puces de Montreuil“. Neben den Flohmärkten gibt es die Bouquinistes am Seine-Ufer: Dabei handelt es sich um insgesamt etwa 900 kleine, in grün gehaltene Verkaufsstände, die alte Bücher und Comics, Poster, Landkarten und ähnliches verkaufen. Bei gutem Wetter ist mehrmals die Woche geöffnet, die meisten machen allerdings erst nachmittags ihre Stände auf. Auch bei schlechtem Wetter gibt’s eine Option: Besuch einfach eine der überdachten Passagen, die neue und alte Ware kombinieren!

5. Kulinarische Perlen und die perfekten Anlaufstellen für Nachteulen

Für einen Kaffee und Snack zwischendurch oder ein leckeres Abendessen bei einem Glas französischen Wein gibt’s in Paris viele tolle Anlaufstellen. Hier nur einige Tipps: In der „Paname Brewing Company“ am Canal Saint-Martin kannst du sowohl eigens hergestelltes Bier als auch selbstgemachtes Street Food genießen. Der Flair im alten Fabrikgebäude ist unvergleichbar! Weitere Pluspunkte sind der Wintergarten und die Terrasse am Kanal sowie die Tatsache, dass es sich hier in erster Linie Einheimische gemütlich machen. Apropos Canal Saint-Martin: Wenn du nicht in einem der vielen Lokale essen und trinken möchtest, nimm dir einfach ein Picknick mit und genieße es am Wasser!

Leckere Cocktails gibt’s in der Bar „La Lèche-Vin“. Stell dich auf religiösen Klimbim ein – schon im Fenster begrüßt dich eine lebensgroße Maria-Figur. Das Publikum ist jung und die Atmosphäre entspannt. Eine super Aussicht hast du auf der Terrasse der günstigen „Le Bar du Marché“, einen Kaffee an der frischen Luft direkt am Wasser kannst du auch gut im „Le 25 Degrés Est“ genießen.
Statte auch dem „Petit Bain“ einen Besuch ab: Das Hausboot hat auf drei Ebenen sowohl eine Bar, ein Restaurant als auch einen Konzertraum im Repertoire – und eine Terrasse gibt’s auch noch! Und die „Bar Ourcq“ ist der perfekte Startpunkt für eine lange Nacht, denn ab Nachmittag legen hier DJs auf. Mach es dir in einem Liegestuhl auf der Terrasse gemütlich oder setz dich einfach mit deinem Getränk an den Kanal und lass die Beine über dem Wasser baumeln. Generell ist es in Paris am günstigsten, einen Espresso an der Bar zu trinken. Oder, falls du in Trinklaune bist, einen französischen Anisschnaps „Pastis“!

6. Perfekt für den Schönheitsschlaf

Du suchst noch den perfekten Hostel in Paris? Dann haben wir ein paar Anregungen für dich! Im Les Piaules erwartet dich eine Dachterrasse mit tollem Ausblick, in der Bar kannst du regionales Bier und französische Spezialitäten genießen. Im hippen Viertel Belleville gelegen hast du hier viele Bars und Cafés direkt vor der Haustür.

Ebenfalls in Belleville befindet sich das moderne The Loft Boutique Hostel Paris, das mit einem schönen Patio und einer eigenen Bar besticht. Auch der Generator Paris ist eine gute Adresse: die stylischen Gemeinschaftsräume sind perfekt, um andere Reisende kennenzulernen. Hier kannst du sogar im Privatzimmer mit eigener Terrasse schlafen! Cool, oder?

Die Auswahl zwischen Privatzimmern und Schlafsälen hast du auch im Le Village Hostel Montmartre – und eine sonnige Terrasse gibt’s auch noch dazu!

Danke an lizbennington, Amn Tsdn, Dzung Tran, Matthias Mueller, Tom Hilton, ParisSharing und Carles Tomás Martí für die tollen Bilder!

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Viktoria Troescher

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