5 Tage Wüstensafari in Marokko: Eine Reise von Marrakesch nach Merzouga

5 Tage Wüstensafari in Marokko: Eine Reise von Marrakesch nach Merzouga

Marokko, das Land der bunten Farben, kulturellen Vielfalt und des sympathischen Chaos. Gerade das Chaos bleibt bei vielen Reisenden hängen, denn oft erkunden sie nur für ein paar Tage den Hauptort Marrakesch. Doch dieses unglaublich schöne Land hat so viel mehr zu bieten und selbst auf einer kurzen Reise nach Marokko kannst du durch unglaublich schöne Berglandschaften fahren, auf Kamelen reiten und inmitten der Sahara-Wüste unter tausenden von Sternen schlafen. Das Beste daran? Diese unbezahlbaren Erlebnisse sind sogar schon für weniger als 100 € möglich.

Wir sind Dominik & Elena von Whats Next, zwei Abenteurer auf Weltreise und in diesem Artikel zeigen wir dir, was du auf einem Trip in die Wüste von Marokko alles erleben kannst, wie du selbständig in die Wüste reist und wie du dank Hostel eine unvergessliche Nacht in der Sahara verbringen kannst. Auf geht’s!

Marrakesch

📍 Bunte Farben in Marrakesch

Die Reise beginnt in Marrakesch, wo du meist schon für nur 30 € Euro hinfliegen kannst. Angekommen in Marokko empfehlen wir dir, zwei bis drei Tage in der Stadt zu bleiben, um dich an das Land zu gewöhnen und diesen unglaublich vielfältigen Ort zu erkunden. Dabei legen wir dir die Medina, also den Markt in Marrakesch, ganz besonders ans Herz. Hier findest du tausende kleine, süße Shops die Lampen, Gewürze, Mützen, Taschen, Schuhe und vieles mehr anbieten. Es macht Spaß, mit den Einheimischen über die Preise und Produkte zu fachsimpeln und sich in den Gassen der Medina zu verlieren. Wir empfehlen dir auch, ein Hostel in der Medina zu wählen, denn so bist du immer mitten im Geschehen und kannst dir die ein oder andere Taxifahrt sparen.

Auch außerhalb der Medina ist Marrakesch sehr sehenswert. Was du auf keinen Fall verpassen solltest ist der Besuch in einem Hamam. Ein Hamam ist ein arabisches Dampfbad und die Erfahrung gehört in Marokko einfach dazu. Außerdem wirst du danach so sauber und entspannt sein, wie noch nie – die perfekte Grundlage für dein Abenteuer in der Wüste. Es gibt eine Vielzahl von Hamams in Marrakesch, die alle ihren eigenen Charme haben. Ein lokales Hamam kostet dich ca. 25 MAD, umgerechnet 2,30 €, hier musst du dich jedoch selbst schrubben und säubern. In den privaten und luxuriöseren Hamams bezahlst du um die 25 € für 45 Minuten. Hier bekommst du eine komplette Behandlung und kannst danach noch mit einem Minztee im Ruheraum entspannen. Wir waren im Le Bain Bleu  und können es nur empfehlen. Mach aber am besten 1-2 Tage vorher einen Termin, die Plätze sind nämlich sehr begehrt.

Spätestens in Marrakesch kannst du dich zudem um deine Reise in die Wüste kümmern. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern und Möglichkeiten, in die Wüste zu gelangen, die wir dir im Folgenden vorstellen werden.

Wüstensafari mit einem Touranbieter

📍Das Atlas Gebirge auf dem Weg in die Wüste

Hier buchst du eine geplante Tour über einen Reiseanbieter oder dein Hostel. In dem Paket sind meistens die Fahrt, Übernachtungen, das Frühstück sowie das Abendessen, der Kamelritt und die Übernachtung in der Wüste inbegriffen. Das ist definitiv die entspannteste und einfachste Möglichkeit, bis in die Wüste zu kommen. Gerade, wenn du alleine unterwegs bist oder nicht selber fahren willst, ist das eine super Option, um dieses Abenteuer nicht zu verpassen.

Der Nachteil an solchen Touren ist leider das feste Programm.  Die meisten Touren dauern ca. drei Tage und da die Wüste eine 9-stündige Fahrt von Marrakesch entfernt ist, bleibt meist nicht viel Luft. Allerdings würde man am liebsten an jeder Ecke anhalten, das können wir versprechen. Wenn du allerdings ohnehin nicht so viel Zeit hast, ist dies definitiv die beste Option, um einmal in der Sahara zu schlafen. Du wirst auf dem Weg viele schöne Landschaften bewundern können, leckeres Essen probieren und definitiv die Schönheit der Wüste erleben – und diese ist wirklich atemberaubend! Das coole an diesen Touren ist, dass du sie schon für ca. 80 € findest. Wir empfehlen dir die Tour über dein Hostel vor Ort zu buchen. So kannst du einen guten Preis aushandeln, was online natürlich schwierig ist, und sie gemeinsam mit neuen Hostel-Freunden unternehmen. Bei den Touren fährst du nämlich in einem Bus mit 10-20 anderen Reisenden in die Wüste. Willst du etwas tiefer in die Tasche greifen (wer weiß), kannst du auch eine 4×4 Tour mit einem privaten Fahrer machen. Der Vorteil hier ist natürlich, dass du die Reise überwiegend selbst bestimmen kannst und du bist meist 4-5 Tage unterwegs, was einer angemessenen Zeit entspricht. Dabei zahlst du jedoch mit ca. 300 € pro Person nicht wenig. Am Ende musst du also selbst entscheiden, was dir wichtig ist und wie viel Geld du ausgeben möchtest. Wenn du mit knappen Budget unterwegs bist, deinen Weg in die Wüste selbst gestalten und dennoch andere Backpacker in Hostels kennenlernen möchtest, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen…

Mit dem Mietwagen in die Wüste

Wenn du dich lieber selbst, so wie wir, ins Abenteuer stürzen willst, haben wir die perfekte Lösung: Miete dir ein Auto und fahre einfach selbständig los! Auf diese Art kannst du deine Reise so gestalten, wie du möchtest. Du kannst anhalten, wann und wo du willst, essen, was und wo du willst, dir tolle Hostels suchen und so viel von der Tour mitnehmen, wie möglich. Da die Straßen sehr gut ausgebaut sind und die Infrastruktur echt top ist, kann jeder diese Reise wagen. Das Auto kannst du dir bei einem Autohändler vor Ort ausleihen oder es dir im Vorfeld online reservieren und direkt abholen, wenn du ankommst. Da die Straßen, wie gesagt, gut ausgebaut sind, kannst du die komplette Tour mit einem günstigen Kleinwagen machen, es sei denn, du willst viel Off-Road fahren – du Abenteurer!

Wir haben uns beispielsweise für einen Fiat Panda entschieden, welcher selbst für vier Personen vollkommen ausgereicht hat. Wir raten dir nur, eine Vollkasko-Versicherung zu buchen, um sorgenfrei unterwegs zu sein. So kannst du dir dein eigenes Auto schon für ca. 13-20 € am Tag mieten und auf eigene Faust in die Wüste reisen. Benzin kostet zudem nur 0,80 € pro Liter. So bleiben die Kosten überschaubar und das Abenteuer ist gesichert.Jetzt kannst du deine Reise komplett frei gestalten und sie in vollen Zügen genießen. Wir würden dir empfehlen, ungefähr fünf Tage für die Tour in die Wüste einzuplanen.

Dein Roadtrip durch die Wüste

Bei unserer Reise in die Wüste haben wir uns folgende Route ausgesucht und dabei unglaubliches erlebt! Start- sowie Endpunkt war dabei Marrakesch.

🚗 Marrakesch – Ait Ben Haddou – Ouarzazate – Tinghir – Todra Schlucht -Hassilabied/Merzouga – Marrakesch

Tag 1: Das Atlas Gebirge & Ait Ben Haddou

Dein Abenteuer in die Wüste solltest du in Marrakesch recht früh starten, wir empfehlen spätestens 8 Uhr morgens. Der Weg ist lang und du willst unterwegs bestimmt alle 10 Minuten anhalten und die Aussicht genießen. Außerdem ist der Verkehr in Marrakesch in den Morgenstunden noch total entspannt, denn wie du schnell merken wirst, wird in Marokko nach der Sonne gelebt und somit beginnt der Tag der Marokkaner erst relativ spät.

Bevor es los geht empfehlen wir dir, die für dich relevanten Karten bei Google Maps herunterzuladen, so kannst du nämlich mit Maps auch offline navigieren. Somit steht deiner Reise nichts mehr im Weg (auch nicht der Verlust des Handynetzes)!

Das Atlas Gebirge – nicht nur ideal für Stadt, Land, Fluss

Wenn du Marrakesch verlässt dauert es nicht lange, bis du in die ländlichen Regionen gelangst. Auf dem Weg über die geraden Landstraßen siehst du die Berge bereits im Hintergrund näher rücken und über kurvige Bergstraßen fährst du schon bald die hohen Berge des Atlas Gebirges hinauf. Diese bilden quasi eine Grenze zwischen dem relativ feuchten Klima im Norden und der extrem trockenen Sahara. Je höher du kommst, desto schöner wird der Ausblick – halte auf jeden Fall mal an und lass es auf dich wirken! Das Gebirge verläuft durch Marokko, Algerien und Tunesien. Doch der höchste Gipfel des Gebirges liegt in Marokko und misst stolze 4167 m!

Auf diesem ersten bergigen Stück gibt es noch immer einige Bauarbeiten und es fahren viele LKW’s über die N9, weshalb man recht langsam voran kommt.  Nach ungefähr 2-3 Stunden durch das Gebirge hast du auch die höchsten Berggipfel mit ihren Schneekoppen in deinem Rückspiegel gelassen und steuerst weiter auf Ait Ben Haddou zu.

Ait Ben Haddou

📍Ait Ben Haddou

Einer der ersten Stopps, den jede Tour machen sollte und den du auch auf keinen Fall verpassen darfst, ist Ait Ben Haddou, ungefähr 185 km von Marrakesch entfernt. Hier erwartet dich eine Stadt, die sogar von der UNESCO als Weltkulturerbe ernannt wurde. Bestimmt hast du diese Kulisse schon in einigen Filmen gesehen. Hier wurden bereits Gladiator und einige Szenen aus Game of Thrones gedreht. Die Stadt liegt wie auf einer Oase und ragt aus einer roten Felswand heraus. Sie sieht so unrealistisch aus, dass man sie selbst erkunden muss, um sie richtig wahrzunehmen. Die Häuser sind aus Stroh und Lehm gebaut – da es hier nicht oft regnet, ist das kein großes Risiko. Auf dem Weg nach oben zur wunderschönen Aussicht auf die Landschaft  erwarten dich einige Händler und so einige süße Katzen. Im kühlen Schatten erklimmst du die Stadt. Es scheint alles sehr surreal: Der blaue Himmel, die Sonne, die rote Felsen – unglaublich!

Nach diesem atemberaubenden Halt gelangst du mit einer ungefähr 30-minütigen Fahrt in den nahegelegenen Ort Ouarzazate – Zeit für eine Mittagspause! Hier haben wir zufällig Bahja entdeckt, was direkt zu unserem Lieblingsrestaurant in Marokko wurde. In Ouarzazate kannst du außerdem Taourirt Kasbah, also die Festung der Stadt, besuchen oder eine Tour durch die Atlas Filmstudios machen, welche liebevoll Mollywood (also das Hollywood von Marokko) genannt werden. Im Anschluss solltest du dich auf den Weg in Richtung Schlafplatz machen, denn nach dem Abenteuer hast du dir eine Pause verdient. Wir würden dir empfehlen, noch bis Boumalne Dadès oder Tinghir weiterzufahren. In beiden Orten kannst du gut übernachten, um am nächsten Tag schnell nach Merzouga zu gelangen.

Tag 2: Todgha Schlucht

📍Tinghir

Auf geht’s nach Tinghir. Auch hier kannst du dir die lokale Festung anschauen, allerdings gab es dort für uns ein ganz anderes Highlight – und zwar noch ein Stück weiter nördlich Richtung Todgha Schlucht. Schon der Weg dorthin ist faszinierend, denn man kommt an einem Paradies von Palmen vorbei. Noch ein kleines Stück weiter und du merkst, wie sich links und rechts neben der Straße gewaltige Felsen auftürmen. Nachdem du den günstigen Eintritt von 0,50 € bezahlt hast, befindest du dich in einer unglaublich schönen Schlucht aus rotem Gestein. Hier kannst du einfach den Anblick genießen und, wenn du Gück hast, auch mit Hundewelpen spielen. Wenn du ein wenig länger Zeit hast, kannst du die Felswände aber auch richtig nutzen – nämlich um zu Klettern! Du bekommst Kletterausrüstung und einen Guide in Tinghir, solltest dafür aber auch mindestens einen Tag einplanen. Wir haben bei unserem Stopp nur die Natur genossen und sind nach einer Mittagspause in Tinghir weiter Richtung Wüste gefahren.

📍Todgha Schlucht

Der Weg in die Wüste ist unglaublich spannend. Die Landschaft veränderte sich durchgehend und die Steinbrocken wurden größer und wieder kleiner. Wie aus dem Nichts tauchen immer wieder große Städte auf. Plötzlich fährst du durch Märkte und am Ende der Stadt findest du wieder nur den Anblick purer Natur – willkommen in Afrika! Die Fahrt ist also alles andere als langweilig und auch hier sind die Straßen gut ausgebaut. Lass dich aber nicht dazu verleiten, zu schnell zu fahren. Die Marokkaner nehmen es sehr genau mit der Geschwindigkeit und so ist (gefühlt) alle 100 Meter eine Radarkontrolle. Sobald du auch nur ein bisschen zu schnell bist, musst du eine Strafe von 30 € bezahlen – wenn du nett verhandelst sind es vielleicht auch nur 10 €, die sich jedoch auf jeden Fall vermeiden lassen. Die letzten Kilometer solltest du ohnehin genießen, bevor am Horizont schließlich die riesigen Sanddünen erscheinen.

Willkommen in der Wüste – Merzouga und die Sahara-Tour

✨Hostel-Goals im Hostel Auberge La Source

Schließlich erreichst du Merzouga, beziehungsweise Hassilabied. Hier können wir dir unser Hostel sehr empfehlen: Wir haben im Hostel Auberge La Source übernachtet, einer wunderschönen Unterkunft direkt am Rande der Sahara.  Das Hostel ist sehr familiär geführt, das Essen ist super lecker und die Lage sowie der Preis sind wirklich unschlagbar – hier kostet ein Doppelzimmer gerade mal 16 €.

Bei den meisten 3-Tages-Touren startet man den Kamelritt in die Wüste am späten Nachmittag. Wir haben unseren ersten Abend jedoch viel lieber mit Minztee, Tajine und der netten Familie der Unterkunft verbracht und die Wüstenübernachtung für den nächsten Tag eingeplant.

Tag 3: Die Wüstentour des Auberge La Source

✨ Einmaliger Ausblick auf der Terrasse des Auberge La Source

Am nächsten Morgen erwartet dich im Hostel ein Frühstücksbuffet mit Tee, Kaffee, Pfannkuchen, Eier, Oliven und frischem Obst. Schnapp dir deinen Teller und geh direkt auf die Dachterrasse, auf der du einen unglaublichen Ausblick auf die Dünen hast! So lässt sich dein Tag doch perfekt starten.

Da die Tour in die Wüste erst um 16 Uhr losgeht, kannst du den Tag gut nutzen, um dir die Umgebung des Dorfes anzugucken. In der Nähe gibt es sogar einen großen See, an dem man Flamingos findet – kaum zu glauben, oder? Leider hatten wir kein Glück – drücken dir aber die Daumen! Es lohnt sich jedoch auch, einfach durch die Stadt (beziehungsweise das Dorf) zu schlendern und den Locals bei ihrem Alltag zuzuschauen. Wenn du im Sommer in Auberge La Source bist, kannst du dich natürlich auch den Tag über an den Pool legen.

📍 Merzouga

Um 16:00 Uhr geht es dann endlich los in die Sanddünen.  Mit deinem eigenen Kamel wirst du direkt am Hostel abgeholt – Hassans Familie hat sogar sieben eigene Kamele! Mit dem aufsitzen auf die Kamele fängt das Abenteuer quasi schon an. Da die Kamele erst mit den hinteren Beinen und dann mit den vorderen Beinen aufstehen, schaukelt es einen Moment, bis das Kamel komplett steht. Im langsamen Tempo ziehst du dann in deiner kleinen Karawane los in Richtung Dünen. Wir konnten es kaum fassen. Du bist umgeben von Sand, welcher doch röter ist, als man es sich vorgestellt hat. Und diese Dünen sind so unheimlich groß und schön, dass du dir selbst plötzlich sehr klein vorkommst.

Nach einem zweistündigen Kamelritt taucht auch schon das Camp inmitten der Dünen auf.  Während man mit einem kleinen Zelt rechnet, wird man schließlich mit einem ganzen Lager von großen Berber Zelten überrascht, in denen sogar dein eigenes, richtiges Bett auf dich wartet. So luxuriös haben wir noch nie „gecampt“ und der Kamelritt in die Wüste, mit Übernachtung und Abendessen, kostet dich im Hostel gerade mal 35 € – einfach unschlagbar!

Das Camp hat einige Sandboards, welche nur darauf warten, von dir ausprobiert zu werden. Die Düne hoch geklettert kannst du die Aussicht genießen und dich auf dein Board schmeißen – vergiss nur nicht, die Schuhe nach dem Ritt vom Sand zu befreien.

✨ Das Hostel Camp für deine Nacht in der Wüste ✨

Nach dem Sonnenuntergang bekommst du noch einen leckeren süßen Tee und Erdnüsse, bevor das richtige Abendessen serviert wird. Wusstest du, dass der Tee eine kostbare Güter Ware war? Er wird nämlich aus China importiert und früher waren die Händler Wochen und Monate dafür unterwegs, wobei manche leider nie zurückkamen. Solltest du also zum Tee eingeladen werden, kannst du dich auch heute noch glücklich und geehrt fühlen! Du wirst merken, es ist immer etwas besonderes, wenn dir ein Marokkaner Tee einschenkt. Nach dem Festmahl und dem Tee erwartet dich noch marokkanische Live-Musik am Lagerfeuer. Die Trommelmusik war echt schön und vor dem Schlafen lohnt es sich nochmal, sich ein paar Meter von dem Zeltlager zu entfernen, denn je weiter du von Lichtquellen entfernt bist, umso beeindruckender wird der Sternenhimmel am Horizont.

Tag 4: Sonnenaufgang und die Quad Tour

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen und den Sonnenaufgang über den Dünen bestaunen. Anschließend geht es zurück zum Hostel und erst hier haben wir dann ganz entspannt gefrühstückt – natürlich auf der Dachterrasse. Dann kannst du entweder zurück Richtung Marrakesch fahren oder noch einen Tag in dem kleinen Örtchen am Rande der Wüste verbringen. Wir haben uns für letzteres entschieden, um die entspannte Atmosphäre zu genießen. Außerdem hatten wir noch was Besonderes vor. Wir sind nämlich noch mit den Quads durch die Dünen zum Sonnenuntergang geheizt.

Du wirst vor deinem Hostel mit den riesigen Quads abgeholt. Ein Guide kommt natürlich mit und zeigt dir, wohin du fahren kannst und sollst. Eine kleine Einweisung gibt es noch und los geht es zurück in die Dünen! Hügel hoch und Hügel runter macht das ganze mehr als Spaß. Zum Sonnenuntergang haben wir dann eine kurze Pause auf einer der höchsten Dünen der Umgebung gemacht.

Quad Anbieter gibt es in der Gegend natürlich ohne Ende, aber trotzdem haben wir ganze 60 € für zwei Personen auf einem Quad (1 Stunde) gezahlt. Willst du alleine auf einem Quad fahren, kostet es ca. 40 € für eine Stunde. Aber egal, was du am Ende zahlst, es ist ein einmaliges Erlebnis und lohnt sich definitiv.

Tag 5: Zurück nach Marrakesch

Für uns hieß es am letzten Tag eigentlich nur: Fahren! Auch die Rückfahrt war natürlich sehr beeindruckend, da wir (wie bereits auf unserer Route dargestellt) auf dem Rückweg über Agdz gefahren sind, was wir nur empfehlen können. Die Straßen hier sind super ausgebaut, leer und du kommst auf dieser Route an anderen schönen Landschaften vorbei, die du auf der Hinfahrt über Tinghir nicht siehst. Die Strecke ist realistisch in 10 Stunden zu schaffen und so kommst du am Abend gemütlich in Marrakesch an. Ein Tipp hier: Parke auf jeden Fall nicht (wie wir, aber du kannst aus unserem Fehler lernen) inmitten der Medina, sondern ein Stück außerhalb, denn dort sind nicht  ganz so enge Gassen und weniger Verkehr.

Wie du merkst, kann man eine Menge in Marokko erleben und es lohnt sich auf jeden Fall, Marrakesch zu verlassen und das Land zu erkunden. Die Reise in die Wüste war unser absolutes Highlight in Marokko und wir hätten uns auch gerne mehr als fünf Tage Zeit genommen, um uns noch mehr Städte, Dörfer und Landschaften anzuschauen. Aber ob du nun drei, fünf oder zehn Tage für deinen Trip in die Wüste einplanst, du wirst eine unglaublich schöne Zeit haben und einige Dinge sehen, die auf dieser Welt einmalig sind. Deshalb mach dir einen Plan, zieh selbst los und entdecke Marokko bis hin zur Wüste.

Noch mehr Inspirationen und Tipps zu Marokko bekommst du übrigens auf unserem YouTube-Channel sowie auf unserem Instagram-Profil – also schau gerne mal vorbei! Viel Spaß auf deiner Reise!

Über die Autoren:

Wir sind Dominik & Elena von Whats Next: Reisende, YouTuber und Blogger. Wir lieben das einfache und authentische Reisen und wollen so viele neue Kulturen und Länder kennenlernen, wie nur möglich. Das Gute ist, dazu braucht man gar nicht viel Geld und genau das zeigen wir dir in unseren Videos und Reiseguides. Also begleite uns auf unserer Reise, folge uns auf InstagramYoutube und unserem Blog und starte schon bald selbst dein eigenes Abenteuer.

Share The World!
INSTAGRAM
EMAIL
Facebook
Facebook
GOOGLE
GOOGLE
/blog/marokko-wueste-safari/?lang=de
Youtube

Über den Autor

Sarah Heuser

All time tanned German with an obsession for beaches, sunsets and cheese. Social Media & Content Executive and #HostelworldInsider at Hostelworld. 🌎 Favourite place on earth: Melbourne - Australia 🐨 Favourite hostel: The Ritz, St Kilda 🌊 Find me on Instagram @sarahheu or stalk my website snapsofsarah.com

Lass dich inspirieren

One Response to “5 Tage Wüstensafari in Marokko: Eine Reise von Marrakesch nach Merzouga”

  1. Selam aleyküm. Sükran.sükran.Sükran. Euer Marokko Reisebericht ist so genial! Ihr habt mich inspiriert und habt mir Mut gemacht. und so sind mein Mann und ich Euren Wegen bis in die Wüste gefolgt. Genial. Ich war so involviert, dass meine Stimme 3 Tage komplett weg war und dann ähnlich rau wie Deine Ella, wiederkam. Unser Weg ging dann über Zagora nach Agadir. Zum baden und relaxen. Dann weiter an der Küste bis Essaouira. Dort ist es bunt wie in Marrakesh aber chilliger. Von dort dann direkt zum Flugi Marrakesh. Ohne Euren Film hatte ich mich nicht getraut selbst ein Auto zu mieten! Aber das hat so viel mehr Freiheit für uns bedeutet und die Art zu reisen entsprach uns einfach viel mehr. Merci! Und weiter so. Guten Schutz und Humor auf Euren weiteren Reisen ♡ much love♡ Iris

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hostelworld Apps

Buche von unterwegs aus, mit der neuen mobilen Hostelworld-App.

Download on App Store Download on Play Store

Suche und buche mehr als 33.000 Unterkünfte in über 170 Ländern, egal wo Du gerade bist.