Road Trip USA, Teil 1: Los Angeles

Road Trip USA, Teil 1: Los Angeles

Zwei Wochen, vier Ziele, 3500 Kilometer – unser Autor Maik hat sich in den USA auf die Straße gewagt und einen Roadtrip durch Kalifornien, Arizona und Nevada in Angriff genommen. Was es zu sehen gab, was sich lohn und was nicht, wie man am besten von A nach B kommt und vieles mehr, schreibt er an dieser Stelle.

Ausgangsort meiner Rundreise ist Los Angeles. Genauer: LAX, einer der geschäftigsten Flughäfen der Welt. Hier lande ich an einem Sonntag und hier fliege ich in genau zwei Wochen auch wieder ab. Zunächst geht es aber zur Autovermietung. Denn meine weiteren Ziele – San Francisco, Las Vegas und Grand Canyon – will ich über die Straße erreichen.

LA Airport

Vor allem in Europa ist das Umherreisen mit der Bahn wohl die wesentlich günstigere und einfachere Methode, aber nicht in den USA. Alle Autovermieter bieten Shuttlebusse vom Flughafen zu ihrem Firmengelände an. Ist man angekommen, registriert man sich kurz mit seiner Reservierung, besorgt sich ein Navigationsgerät (auf jeden Fall!) und sucht sich dann aus seiner Kategorie (Compact, Van, SUV) sein Wunschfahrzeug aus. Das alles geht erstaunlich schnell und problemlos, auch bei großem Andrang, so lange man über eine Kreditkarte verfügt.

Erste Station: Los Angeles, die Stadt der Engel

In Los Angeles selbst bleibe ich für drei Nächte. Schon bei der Suche nach meiner Unterkunft bin ich froh, dass das Navi mir den Weg weist. Los Angeles hat zwar das typisch-amerikanische Schachbrettmuster, das die Wegfindung eigentlich vereinfachen sollte, aber auch einen furchtbaren Verkehr und teilweise sechs- oder siebenspurige Straßen. Für meine Reisezeit (Mitte bis Ende September) ist es ungewöhnlich heiß in der Stadt der Engel, bis zu 40 Grad. Ich habe mich trotzdem dazu entschieden, die Tage nicht an den Stränden von Malibu oder Santa Monica zu verbringen, sondern einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken.

LA Universal studios

Dazu gehören natürlich all die mehr oder weniger bunten Entertainment-Attraktionen, die sich über die ganze Stadt verteilen. Empfehlenswert, wenn auch nicht ganz billig ist ein Besuch in den Universal Studios. Dort finden sich nicht nur Sets und Requisiten aus der langen Studiogeschichte, im Preis inbegriffen ist auch eine Studiotour durch die Filmsets des „Backlot“ und diverse Fahrgeschäfte von der Jurassic-Park-Wildwasserbahn bis zur virtuellen Transformers-Achterbahn. Im Vergleich zu den Universal Studios eher enttäuschend ist dagegen der Walk of Fame, jener Straßenabschnitt des Hollywood Boulevard, auf dem die bekanntesten Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrem eigenen Stern verewigt sind. Die Gegend um den Walk of Fame ist ein wenig heruntergekommen (in den 90ern war es wohl noch viel schlimmer) und es gibt nicht mehr als nur den verzierten Gehweg zu sehen.

LA Walk of Fame

Natur und Eiszeit

Los Angeles hat zum Glück auch ein paar andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den schönsten Orten der Stadt gehört der hügelige Griffith Park, auf dessen höchstem Punkt das Griffith Observatory steht. Der Blick von hier über die Stadt oder in den Sternenhimmel ist atemberaubend. Ebenfalls mitten in der Stadt liegen die La Brea Tar Pits, eine Ansammlung von Teergruben, die eine der reichhaltigsten Fundstätten für Fossilien aus dem Eiszeitalter ist. Man kann einen Blick in einige der Gruben werfen (jeden Sommer finden auch Ausgrabungen statt) oder sich im George C. Page Museum die ausgegrabenen Fossilien ansehen (jeden Dienstag freier Eintritt).

La Brea Tar Pits LA

Nach zwei vollen Tagen in Los Angeles geht es für mich weiter Richtung San Francisco. Die Fahrt führt mich über 700 Kilometer entlang der Pazifikküste über die Highways 1 und 101 durch Santa Barbara, Arroyo Grande und Monterey nach Norden. Wem das ein bisschen zu lang, ist, der kann – zum Beispiel in Monterey – einen Zwischenstopp einlegen und sich das dortige Aquarium ansehen oder auf Walsichtungstour gehen.

Zweiter Teil: San Francisco

Dritter Teil: Las Vegas

Vierter Teil: Grand Canyon

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