8 dumme Fehler bei der iPhone-Fotografie, die du immer wieder machst
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Wir Kinder des 21. Jahrhunderts haben die altmodische Kamera schon vor einiger Zeit hinter uns gelassen; heutzutage dreht sich bei Reisefotos alles um das iPhone (es sei denn, du gehörst zu diesen seltsamen Indie-Kids mit einer Einwegkamera von Boots… äh, warum eigentlich?).
Es ist eine feine Kunst, mit einem iPhone ein tolles Foto zu schießen (ehrlich, das ist es wirklich), und da wir hilfsbereite Reiseliebhaber sind, dachten wir, wir geben euch ein paar freundliche Tipps mit auf den Weg. Hier sind also die häufigsten iPhone-Fauxpas, von denen ihr wahrscheinlich gar nicht wisst, dass ihr sie begeht. Lest, verinnerlicht und macht euch dann auf den Weg, um das Internet mit euren wunderschönen Schnappschüssen zu füllen…
1. Den Zoom verwenden

Zoomt niemals mit einem iPhone heran. Seht ihr, die Sache ist die: iPhones können eigentlich gar nicht zoomen. Dieser digitale Zoom-Trick, den ihr anwenden könnt, reduziert lediglich die Pixelanzahl in eurem Bild und liefert euch eine Nahaufnahme von schlechter Qualität, die sich niemand ansehen möchte. Der Digitalzoom schneidet das Bild einfach vor der Aufnahme zu – es ist viel besser, die gesamte Szene aufzunehmen und sie später zuzuschneiden. Verwende also niemals den Zoom. Niemals.
2. Zittrige Hände

Tolle Reisefotos zu machen ist eine Frage der ruhigen Hand; Handys sind sehr klein, und dein Objektiv registriert jede noch so kleine Bewegung. Still zu halten kann allerdings schwierig sein – nicht jeder von uns hat so tolle Handgelenke, die sich fest anspannen lassen. Wenn du unter chronischem Zittern der Hände leidest und nicht mit einer Reihe verschwommener Fotos zurückbleiben willst, gibt es einen raffinierten Trick, den du lernen kannst: Halte dein Handy nicht wie eine Kamera. Stütze das Handy stattdessen zwischen Zeigefinger und kleinen Finger einer Hand ab. Stabilisiere das Handy mit den beiden anderen Fingern, die über die Rückseite laufen, und dein Daumen ist frei, um den Auslöser zu drücken. Klingt kompliziert … macht aber einen riesigen Unterschied …
3. Den Bildschirm-Auslöser nutzen

Das musst du eigentlich gar nicht tun. Um beim Thema unscharfe Bilder zu bleiben: Versuche doch mal, die Lautstärketasten an deinen Kopfhörern zum Auslösen zu nutzen, um zu vermeiden, dass du mit deinen ungeschickten Händen den Fokus verlierst. Du kannst auch einen Bildstabilisator verwenden, um deinem iPhone ein wenig zusätzliche Hilfe beim Stabilisieren zu geben. Gern geschehen.
4. Langweilige Blickwinkel

Ich will ja nicht belehrend klingen, aber ein Foto zu machen, während man direkt auf ein Objekt schaut, ist tatsächlich einer der schlimmsten Fehler, die man in der Welt der Fotografie machen kann. Und das mit einem nach unten gerichteten Selfie zu mischen, zählt nicht. Versuche, spannendere Fotos zu machen, indem du mit deinem Blickwinkel experimentierst; klettere auf etwas, um einen hohen Blickwinkel zu erhalten, oder gehe tief in die Hocke.
5. Schlechte Bildkomposition

Das hast du wahrscheinlich schon unzählige Male gehört, aber ein toller Trick, um ein atemberaubendes Foto zu gestalten, ist die Anwendung der Drittelregel. Stell dir vor, dein iPhone-Bildschirm sei in 9 Abschnitte unterteilt. Platziere die wichtigsten Teile deines Bildes an den zentralen Schnittpunkten, denn dorthin wandert der Blick des menschlichen Auges ganz natürlich. Du kannst dein Motiv auch an den Linien des Rasters ausrichten, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu lenken.

6. Die Beleuchtung außer Acht lassen

Die Beleuchtung ist das A und O bei atemberaubenden Reisefotos. Zu viel Licht führt zu unschönen Linsenreflexen, und zu wenig Licht bedeutet, dass dir die kleinen Details in deinem Bild verloren gehen. Als Faustregel gilt: Achte darauf, dass sich die Lichtquelle beim Fotografieren immer hinter dir befindet, da dies für eine gute Belichtung sorgt. Du kannst dir auch eine schicke Foto-App herunterladen, mit der du die Blende (die Lichtmenge, die für die Belichtung verwendet wird) einstellen kannst.
7. Übermäßige Bildbearbeitung

Keine noch so aufwendige Bearbeitung kann ein schlechtes Foto in ein gutes verwandeln – überlege es dir also zweimal, bevor du anfängst, Filter anzuwenden und den Kontrast anzupassen. Die meisten Filter-Apps verwenden Bildanpassungen, die viel zu stark sind und das Foto daher in keiner Weise verbessern. Denk daran: Die Bearbeitung eines Bildes sollte immer die Aufmerksamkeit auf das Motiv lenken, die Komposition (also die allgemeine Anordnung der Objekte im Foto) verfeinern und deinem Bild eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre verleihen. All das lässt sich ganz einfach mit ein paar kleinen Anpassungen bei der Bearbeitung erreichen – wenn du es übertreibst, wirken deine Schnappschüsse nur künstlich und seltsam.
8. Übermäßiger Einsatz von Hashtags

Sobald du ein Album mit wunderschönen Fotos zusammengestellt hast, ist es nur natürlich, dass du sie mit der ganzen Welt teilen möchtest, aber deine Bildbeschreibung auf Instagram mit Hashtags zu überladen, ist niemals eine gute Idee. Tatsächlich erzielst du mit maximal fünf Hashtags genauso viel Reichweite wie mit 20. Warum? Eine lange Hashtag-Liste wirkt wie Spam, und Nutzer ignorieren dein Foto eher, wenn es keine passende Beschreibung hat.
Das Fotografieren mit dem iPhone ist eine Kunst, die jeder meistern kann – man muss nur diese Grundlagen kennen. Jetzt bist du bestens informiert: Knipse drauf los und teile deine Werke unbedingt mit anderen.
Wenn ihr weitere coole Fototipps habt, teiltsie unsgerne in den Kommentaren mit…
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Vielen Dank an Bennett, chrstphre campbell, Susanne Nilsson, Nicolas Raymond, Jenn,BagTheWeb, Michael Miller und Agustin Polanco für die Bilder von Flickr. Bitte beachtet, dass alle Bilder zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unter der Creative-Commons-Lizenz verwendet wurden.
