Nachhaltigkeitsgeschichten: Ein Blick hinter die Kulissen von Hostelworlds „Culture Champion 2026“ – Black Llama Cusco

„Wenn Gäste bei uns übernachten, sind sie nicht nur zu Besuch – sie beginnen, Cusco und sein kulturelles Erbe zu verstehen“, sagt Eric Beland, Gründer des Black Llama Hostel Cusco.

Cusco, auch bekannt als der „Nabel der Welt“, liegt auf über 3.400 Metern Höhe in den peruanischen Anden und ist eine der geschichtsträchtigsten und meistbesuchten Städte Südamerikas sowie die archäologische Hauptstadt Amerikas.

Im Herzen von Cusco, in einer wunderschön restaurierten Casona, befindet sich unser HOSCARS-Kultur-Champion 2026: das Black Llama Hostel.

Eine andere Art, Cusco zu erleben

Das Black Llama Hostel Cusco wurde auf der Grundlage einer einfachen Idee gegründet: Reisende kommen nach Cusco, um die Stadt zu entdecken, finden dort jedoch oft nur die Postkartenversion.

Von dem Moment an, in dem Gäste im Black Llama ankommen, ist es das Ziel, ein tieferes, authentischeres Verständnis der Stadt zu vermitteln. Die Gemeinschaftsräume, vom Café bis hin zu den Aufenthaltsbereichen, spiegeln die Kultur, Geschichte und den Rhythmus Cuscos wider.

Was es bedeutet, ein „Culture Champion“ zu sein

Die Auszeichnung als „Culture Champion 2026“ von Hostelworld ist nicht nur eine Anerkennung, sondern spiegelt ein tägliches Engagement wider.

Von Designentscheidungen über Partnerschaften bis hin zu den Gästeerlebnissen – jedes Element des Black Llama ist im Respekt vor der peruanischen Kultur und Identität verwurzelt.

In einer historischen „Casona“ gelegen, ist der Erhalt des Kulturerbes kein nachträglicher Einfall, sondern eine grundlegende alltägliche Praxis. Die Gäste erkennen diese Sorgfalt schnell und beginnen ihrerseits, einen Gang herunterzuschalten, zuzuhören und sich intensiver einzubringen.

Was diesen Ansatz so bedeutungsvoll macht, ist die doppelte Wirkung: Er schafft reichhaltigere Erlebnisse für internationale Reisende und stärkt gleichzeitig den kulturellen Stolz der einheimischen Peruaner, die aus anderen Regionen zu Besuch kommen.

Ein echtes Beispiel dafür, wie kulturelle Nachhaltigkeit wirklich aussieht.

Erlebnisse gestalten, die in Erinnerung bleiben

Bei Black Llama werden keine Veranstaltungen einfach nur geplant; es handelt sich um sorgfältig zusammengestellte Einladungen, die den Gästen angeboten werden, um bewusst lokale Erlebnisse zu erfahren, die bleibende Eindrücke hinterlassen.

Von Coca-Blatt-Lesungen über Pisco-Sour-Kurse bis hin zu traditionellem Handwerk – jedes Erlebnis wird aufgrund seiner echten kulturellen und historischen Bedeutung ausgewählt. Der entscheidende Unterschied zwischen unvergesslich und bedeutungsvoll ist die Authentizität des Erlebnisses.

Wie Eric erklärt: „Ein gutes Erlebnis wird online geteilt. Ein bedeutungsvolles bleibt einem in Erinnerung.“

Gäste beobachten nicht, sie nehmen teil. Jeder Moment ist so gestaltet, dass Besucher Teil der Geschichte werden und nicht nur zufällige Zuschauer sind.

Die Gemeinschaft im Mittelpunkt

Die Gemeinschaft zeigt sich in jedem Detail. Von Wandgemälden lokaler Künstler wie SELVA UNO bis hin zu handgefertigten „Toritos de Pucará“ von regionalen Kunsthandwerkern – jedes Element spiegelt Zusammenarbeit wider.

Sogar der Kaffee erzählt eine Geschichte – „Black Llama Coffee“ –, der aus wechselnden Regionen in ganz Peru bezogen wird und damit die lokalen Bauern direkt unterstützt.

Wie Eric erklärt: „Wir glauben daran, jedem Mitwirkenden volle Anerkennung und faire Behandlung zukommen zu lassen. Wenn man durch Black Llama geht, ist man buchstäblich umgeben von der Arbeit von Menschen, die wir respektieren, und das ist wichtig.“

Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltigkeit ist bei Black Llama fester Bestandteil der täglichen Entscheidungen. Vom Wassersparen in der Trockenzeit bis hin zur Mülltrennung für Recycling und Kompostierung – kleine Maßnahmen summieren sich. Und wenn sie jedes Jahr mit Hunderten von Reisenden geteilt werden, entsteht eine echte Wirkung.

Wie Eric es ausdrückt: „Man kann eine Gemeinschaft nicht wirklich wertschätzen, wenn man gleichzeitig ihre Umwelt schädigt.“

Ökologische und kulturelle Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden; das eine ohne das andere zu bewahren, ist nicht möglich.

Die Wirkung: Reisende & Verbundenheit

Für Eric und das Team von Black Llama ist der Wandel in der Denkweise der Reisenden deutlich erkennbar:

„Die Menschen wollen keine Touristen mehr sein; sie wollen Teil des Geschehens sein. Sie suchen echte Verbindungen zu den Reisezielen und den Gemeinschaften, die sie besuchen.“

Bei Black Llama sorgen Gemeinschaftsräume wie die Hostelküche und das Kaffeeangebot für solche Momente – sie machen die Gäste zu aktiven Teilhabern an der Geschichte Cuscos statt zu passiven Beobachtern.

Hier entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit – durch gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und Erlebnisse, die Neugier wecken und Verbindungen schaffen.

Eric reflektiert:

„Wir haben beobachtet, wie Gäste gestresst ankamen und wie verwandelt sie wieder abreisten – nicht wegen eines einzelnen Moments, sondern weil sie in etwas Echtes hineingezogen wurden. Cusco wird weniger zu einem Reiseziel und mehr zu einem Ort, an den sie gehören.“

Und das bedeutungsvollste Feedback der Gäste? „Ich fühle mich wie zu Hause.“

Die Zukunft des Reisens in Cusco

Da Cuscos weltweite Anziehungskraft weiter zunimmt, wird es immer wichtiger, Tourismus und Verantwortung in Einklang zu bringen.

Es ist entscheidend, Peru mit der Welt zu teilen und damit sowohl die Kultur als auch die lokale Wirtschaft zu unterstützen, doch dies erfordert von Anfang an ein hohes Maß an Respekt, Achtsamkeit und Bewusstsein.

Black Llama hat Reisende aus aller Welt beherbergt und festgestellt, dass Gäste sich respektvoll einbringen wollen; sie brauchen lediglich klare Anleitungen.

Die Herausforderung für die Branche besteht nun darin, frühzeitig Erwartungen zu setzen und kulturellen Respekt zu einem selbstverständlichen Teil des Reiseerlebnisses zu machen – und nicht zur Ausnahme.

Das Ziel ist es nicht nur, Reisende zu beherbergen, sondern sie als inoffizielle Botschafter der peruanischen Kultur nach Hause zu schicken – nicht nur mit Fotos, sondern mit einer veränderten und bleibenden Sichtweise darauf, was Reisen bedeuten kann.

Erics Top-3-Empfehlungen für einen Besuch in Cusco:

  1. Oft übersehen, aber ein absolutes Muss:
    Spezialitätenkaffee – probieren Sie „Black Llama Coffee“, der ins Leben gerufen wurde, um hochwertigen peruanischen Kaffee wieder mehr Wertschätzung zu verschaffen, gepaart mit einer Speise- und Dessertkarte, die jedem schmeckt. Wir sind sicher, dass dies eines der besten Erlebnisse dieses Jahres sein wird.
  2. Eine kulturelle Initiative, die es zu unterstützen gilt:
    Lokale Gastronomie- und Kunsthandwerksmärkte. Sie werten die lokale Küche auf und präsentieren talentierte Kunsthandwerker, deren Werke ihre Kunst zum Ausdruck bringen.
  3. Ein kleiner Tipp für verantwortungsbewusstes Reisen:
    Machen Sie sich bewusst, dass das saisonale Wetter keine Ausrede ist. Cusco hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme. Reisen Sie verantwortungsbewusst, nutzen Sie offizielle Tourismusangebote und planen Sie Ihre Reise vor allem im Voraus.
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