Die faszinierendsten Orte auf einem Roadtrip durch Marokko
Vom lebendigen Marrakesch bis in den hohen Atlas, vom schönsten Sonnenuntergang in den Wüstendünen in die beeindruckende Königsstadt Fès: Marokko versteht es, Reisende zu begeistern. Wir (Kathi und Romeo) stellen euch die Highlights unseres Roadtrips durch das spektakuläre nordafrikanische Land vor.

Marrakesch
Wenn auf beengendem Raum Marktschreier vollbeladene Esel kreuzen, schreiende Kinder für Trubel sorgen, man jeden Schritt mit Bedacht setzen muss und vom Geruchschaos überrannt wird, dann, ja dann, befindet man sich mit ziemlicher Sicherheit in der Medina von Marrakesch.


Ohne Wenn und Aber ist Marrakesch ein Pflichtstopp auf einer Reise durch Marokko und ein idealer Ort, um sich langsam an das Land zu gewöhnen. Unser absoluter Lieblingsplatz: die Dachterrasse des Restaurants Nomad, auf der man das hektische Treiben ganz in Ruhe auf sich wirken lassen kann.

Aït-Ben-Haddou
Mit jeder Kurve, die sich unser silberner Peugeot seinen Weg höher und höher in das Atlas Gebirge bahnt, steigt die Vorfreude. Bald schon werden wir den Tizi n’Tichka Gebirgspass queren. Der Ausblick ist noch schöner als erwartet. Weiter geht es nach Aït-Ben-Haddou, jene alte Lehmstadt, die als Filmkulisse für „Game of Thrones“ und „Gladiator“ Weltberühmtheit erlangte.


Todra und Dades Schlucht
Einen Favoriten nennen? Das könnten wir nicht. Die beiden berühmtesten Schluchten Marokkos sind auf ihre Art und Weise einzigartig und natürlich großartige Locations für Foto-Nerds wie uns. Wer die beeindruckenden Serpentinen im Dadestal sehen möchte, muss mit dem Auto bis Kilometer 26 fahren. Von dort führt die Straße über mehrere spektakuläre Haarnadelkurven steil in die Höhe.



Merzouga
Einmal im Leben auf dem Rücken eines Kamels dem Sonnenuntergang entgegenreiten? Willkommen in Merzouga. Hier am Rande der Sahara geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Zu Fuß kämpfen wir uns die letzten 100 Meter an die Spitze der gewaltigen, rotschimmernden Sanddünen. Und dann sehen wir ihn: den schönsten Sonnenuntergang unseres Lebens, umgeben von nichts und niemandem (mit Ausnahme einiger schwarzer Wüstenkäfer).


Fès
Als wir dachten, die Landschaft könnte spektakulärer nicht mehr werden, hatten wir uns getäuscht. Auf unserem Weg in die alte Königsstadt Fès wird uns zwischen Errachidia und Midelt wieder einmal vor Augen geführt, wie unfassbar überwältigend die Natur des nordafrikanischen Landes ist. Spektakuläre Steinlandschaften soweit das Auge reicht wechseln einander mit saftig grünen Palmenoasen ab.


Und sollen wir euch etwas verraten: selbst Fès stellt das von uns so sehr ins Herz geschlossene Marrakesch in den Schatten. Weniger Touristen, mehr Authentizität. Ja, wir haben unser Herz schnell an Fès verschenkt und uns verliebt: in den Trubel der Medina, in das liebenswürdige Chaos und natürlich in den sympathischsten Gewürzverkäufer der Welt.


Am Ende unseres Roadtrips, der am Flughafen Casablanca sein Ende findet, lassen wir die letzten 10 Tage Revue passieren. Sind es die imposanten Landschaftsbilder, ist es die Gastfreundschaft der Menschen oder ist es das orientalische Flair, das uns in Marokko immer und immer wieder in Staunen versetzt? Es ist eine Kombination, stellen wir fest, als wir wehmütig in das Flugzeug steigen. Eine Kombination, die wir auf dieser Art und Weise noch nirgendwo auf der Welt begegnet sind.
Hast du Geheimtipps für Marokko? Verrat sie uns in den Kommentaren unten!
Über die Autoren:
Katharina und Romeo, zwei Freigeister aus Wien, reisen gemeinsam um die Welt. Ihre Fotos, Videos und Geschichten veröffentlichen sie auf ihrem Blog www.sommertage.com.

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