Hier ist deine persönliche Bucket List mit versteckten Schätzen in Rom
Rom mag zwar die Ewige Stadt der berühmten Sehenswürdigkeiten sein – das Kolosseum, der Vatikan, der Trevi-Brunnen –, doch wenn Sie sich abseits der Touristenpfade bewegen, entdecken Sie einen authentischeren Zauber. Ein Streifzug jenseits der Menschenmassen führt Sie zu ruhigen Gärten, skurrilen Jugendstil-Gassen, antiken Ruinen ohne Warteschlangen und Stadtvierteln, in denen „la dolce vita“ unverfälscht gedeiht. Dieser Reiseführer nimmt Sie mit auf eine Reise zu den versteckten Schätzen Roms – jenen weniger bekannten Orten, die die Einheimischen lieben und von deren Entdeckung Rucksacktouristen schwärmen. Vom geheimen Blick durch das Schlüsselloch auf den Petersdom bis hin zu einem Street-Art-Paradies fernab jeder Museumsführung entdecken wir einzigartige Ecken Roms, die die Seele der Stadt offenbaren.
Zu jedem versteckten Juwel auf deiner persönlichen Bucket-Liste gibt es Tipps, wie du es findest, was du dort unternehmen kannst und sogar, wo du in der Nähe etwas essen kannst – und das alles budgetfreundlich (viele davon sind kostenlos oder kosten nur ein paar Euro). Egal, ob du als Alleinreisender das lokale Flair suchst oder mit einer Gruppe von Freunden auf der Suche nach Abenteuern mit kleinem Budget bist – diese römischen Geheimtipps werden deine Reise mit unvergesslichen Erlebnissen bereichern. Pack deine Neugier (und bequeme Wanderschuhe) ein und mach dich bereit, Roms beste ausgefallene Schätze zu entdecken!
Aventin – Sonnenuntergänge und ein geheimes Schlüsselloch
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Foto von Casey Lovegrove auf Unsplash[/caption]
Auf dem beschaulichen Aventin, weit entfernt vom Trubel der Stadt, finden Sie zwei der bezauberndsten Geheimnisse Roms direkt nebeneinander. Der Giardino degli Aranci (Orangengarten) ist ein kleiner Park auf einer Klippe, voller duftender Orangenbäume und historischer Ruinen einer Festung. Kommen Sie bei Sonnenuntergang hierher und genießen Sie einen Panoramablick, der über die Kuppeln und Dächer Roms bis hin zum Petersdom reicht – ein beliebter Ort für Einheimische, die einen ruhigen, romantischen Ausblick suchen. Nur wenige Schritte entfernt liegt das „Schlüsselloch der Malteserritter“, eine unbeschriftete grüne Tür mit einem winzigen Schlüsselloch, das die Kuppel des Petersdoms in der Ferne perfekt einrahmt. Ein Blick hindurch fühlt sich an, als würde man eine echte Postkarte entdecken; es ist eine herrlich skurrile Überraschung, die die meisten Besucher völlig übersehen. Ein paar Schritte weiter können Sie die antike Basilika Santa Sabina und ihren friedlichen Innenhof besuchen, die den ruhigen Charme des Aventin noch unterstreichen. Diese auf einem Hügel gelegene Gegend strahlt eine ruhige, exklusive Atmosphäre aus (hier befinden sich einige Botschaften und ein Kloster), sodass man das Gefühl hat, ein Rom entdeckt zu haben, das nur Insider kennen.
Anreise
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie B bis zur Haltestelle Circo Massimo. Von dort sind es 10 Minuten zu Fuß bergauf entlang der Via di Santa Sabina bis zum Eingang des Gartens.
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Mit dem Bus: Die Linien 81 oder 160 bringen Sie in die Nähe des Fußes des Aventin (Haltestelle „Parco Savello“ oder „Santa Prisca“), nur einen kurzen Fußweg vom Orangenhain entfernt.
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Zu Fuß: Wenn Sie die Altstadt erkunden, können Sie vom Kolosseum aus über den Circus Maximus zum Aventin spazieren. Der Weg führt ein Stück bergauf, ist aber sehr malerisch.
Tipp von Einheimischen
Auf dem Aventin kommt es ganz auf den richtigen Zeitpunkt an. Der Sonnenuntergang im Orangenhain ist magisch – Sie können das goldene Licht über der Kuppel des Petersdoms bewundern und vielleicht sogar in der Ferne Kirchenglocken läuten hören. Der Eintritt in den Garten ist kostenlos und er ist bis zum Abend (etwa bis zum Sonnenuntergang) geöffnet. Da es hier oben keine Cafés gibt, sollten Sie einen Snack oder ein Eis mitbringen. Für einen Happen danach schlendern Sie hinunter nach Testaccio (dem benachbarten Stadtteil), wo die Römer gerne auswärts essen. Der Testaccio-Markt (vormittags bis zum frühen Nachmittag) bietet Streetfood wie Trapizzino (gefüllte Pizzataschen) und klassisches Eis bei Giolitti. Am Abend servieren die Trattorien in Testaccio (wie das „Flavio al Velavevodetto“, das direkt am alten Töpferhügel des Monte Testaccio liegt) authentische römische Gerichte zu lokalen Preisen – die perfekte Belohnung nach Ihrem Abenteuer auf dem Aventin.
Quartiere Coppedè – Eine märchenhafte Ecke des Jugendstils in Rom
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Bildnachweis: Turismo Roma[/caption]
Versteckt in einem Wohnviertel des römischen Stadtteils Trieste fühlt man sich im Quartiere Coppedè wie auf der Kulisse eines Fantasy-Films – tatsächlich ist es eines der bestgehüteten architektonischen Geheimnisse Roms. Dieser kleine Stadtteil, der in den 1910er- und 1920er-Jahren vom Architekten Gino Coppedè entworfen wurde, ist eine skurrile Mischung aus Jugendstil, Barock und mittelalterlich-gotischen Einflüssen. Wenn man durch einen kunstvoll verzierten Bogen an der Via Dora eintritt, wird man von einem überdimensionalen schmiedeeisernen Kronleuchter begrüßt, der zwischen zwei Gebäuden hängt. Dahinter säumen exzentrische Gebäude die kleine Piazza: Halten Sie Ausschau nach dem Froschbrunnen (Fontana delle Rane), in dem der Legende nach die Beatles nach einem Konzert in der Nähe einmal spontan ein Bad genommen haben sollen! Jedes Gebäude in Coppedè besticht durch fantasievolle Details – Mosaikfassaden, Fresken, Torbögen und mythologische Skulpturen. Eine Villa sieht aus wie ein Märchenschloss, eine andere hat eine Fassade mit Blumenmustern und verspielten Balkonen. Die ruhigen Straßen hier sind Wohnstraßen, sodass Sie sie wahrscheinlich fast für sich allein haben und die surreale Architektur in aller Ruhe bestaunen können. Fotografen werden besonders lieben, wie traumhaft und farbenfroh dieses Viertel ist – ein Instagram-Juwel, das die meisten Rom-Reisenden völlig übersehen.
Anreise
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Mit der Straßenbahn: Nehmen Sie die Straßenbahnlinie 3 oder 19 bis zur Piazza Buenos Aires (auch bekannt als Piazza Regina Margherita). Der Torbogen, der den Eingang zum Quartiere Coppedè bildet, liegt nur 2 Gehminuten von der Piazza entfernt, an der Kreuzung Via Dora und Via Tagliamento.
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Mit U-Bahn/Bus: Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist „Policlinico“ (Linie B), etwa 15 Gehminuten entfernt. Mehrere Buslinien (wie die 63 oder 83) halten ebenfalls an der Piazza Buenos Aires oder an der Via Tagliamento.
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Zu Fuß/mit dem Fahrrad: Von der Villa Borghese oder der Via Veneto aus ist es ein angenehmer 20- bis 30-minütiger Spaziergang in Richtung Norden in das Wohnviertel. Das Fahrrad ist eine weitere gute Option, da in dieser Gegend weniger Verkehr herrscht als im Zentrum Roms.
Tipp von Einheimischen
Hier gibt es keine Eintrittskarten und keine offiziellen Führungen – das Herumschlendern ist der Sinn der Sache, also nimm dir Zeit, jedes der kunstvoll verzierten Gebäude zu erkunden (die Via Brenta und die Via Olona haben einige der fotogensten Fassaden). An Wochentagen ist es besonders ruhig, falls du den Ort fast ganz für dich allein haben möchtest. Denk daran, dass dies ein Wohngebiet ist: Verhalte dich rücksichtsvoll und halte den Lärm gering, besonders früh morgens oder spät abends. Für eine kleine Stärkung in der Nähe kannst du in der Pasticceria Andreotti am Viale Regina Margherita einen Kaffee und ein Gebäck genießen (ein beliebter Ort bei den Einheimischen direkt neben Coppedè). Wenn du zur Mittagszeit hier bist, kannst du ein paar Häuserblocks weiter zum Mercato Trieste (überdachter Markt) in der Via Chiana gehen, um lokalen Käse und Prosciutto zu probieren – ein authentisches Stück römischen Alltags, das perfekt zu deinem ungewöhnlichen Ausflug nach Coppedè passt.
Via Appia Antica – Antike Straße zu Ruinen und Katakomben
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Foto von Jan Ledermann auf Unsplash[/caption]
Ein Spaziergang oder eine Radtour auf der Via Appia Antica ist wie eine Zeitreise 2.000 Jahre zurück, und doch liegt sie nur wenige Meilen vom Stadtzentrum entfernt. Diese antike römische Straße verband einst die Hauptstadt mit Brindisi und darüber hinaus, und ihre ersten Abschnitte sind heute Teil eines Regionalparks, der mit Ruinen, Gräbern und Katakomben unter freiem Himmel übersät ist. Riesige Pinien säumen die gepflasterte Strecke, auf der einst Streitwagen fuhren – an einigen Originalsteinen kann man buchstäblich die von den Rädern hinterlassenen Rillen erkennen. Starten Sie am Besucherzentrum der Appia Antica (mieten Sie sich dort ein Fahrrad, wenn Sie möchten) und fahren Sie vorbei an den Ruinen der Caracalla-Thermen, dem beeindruckenden Tor Porta San Sebastiano und weiter auf die alte Straße, die von verfallenen Mausoleen und Feldern gesäumt ist. Zu den wichtigsten Stationen zählen die Katakomben von San Callisto und San Sebastiano, wo die frühen Christen unterirdische Grabstätten anlegten (Führungen führen Sie durch unheimliche, faszinierende, mit Fresken verzierte Krypten). Weiter entlang der Strecke liegen der Circus des Maxentius (Ruinen eines antiken Stadions) und das hoch aufragende Mausoleum der Cecilia Metella, ein burgähnliches Grabmal aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Trotz des historischen Reichtums dieser Gegend zieht die Via Appia relativ wenige Touristen an – man trifft hier vielleicht auf ein paar Radfahrer, eine umherstreifende Schafherde und den einen oder anderen Archäologen. Es ist eine erfrischende Flucht in die Antike und die Natur, die einen Einblick in die römische Landschaft innerhalb der Stadtgrenzen bietet.
Anreise
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Mit dem Bus: Nehmen Sie vom Zentrum Roms aus den Bus 118 (z. B. vom Kolosseum oder dem Circo Massimo) und steigen Sie an der Haltestelle „Appia Antica/Domine Quo Vadis“ aus. Diese befindet sich in der Nähe des Parkeingangs; das Besucherzentrum (in der Via Appia Antica 58/60) ist von dort aus nur einen kurzen Fußweg entfernt. Die Buslinie 118 fährt weiter entlang der Via Appia und hält in der Nähe der Katakomben und anderer Sehenswürdigkeiten, falls du noch weiter fahren möchtest.
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Mit U-Bahn und Bus: Nehmen Sie die U-Bahn-Linie A bis Colli Albani oder Arco di Travertino und steigen Sie dort in den Bus 660 um, der zu den Katakomben von San Callisto an der Via Appia fährt.
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Mit dem Fahrrad: Mieten Sie sich ein Fahrrad im Besucherzentrum der Via Appia Antica oder in einem der Verleihgeschäfte in der Via Appia Antica 42. Radfahren ist eine der besten Möglichkeiten, um mehr zu sehen und auch die am weitesten entfernten Ruinen zu erreichen (stellen Sie sich nur auf holpriges altes Kopfsteinpflaster ein!). Helme und Fahrradschlösser werden bei der Ausleihe mitgeliefert.
Essen in der Nähe
Die Erkundung der Via Appia macht Appetit – aber denken Sie daran, dass es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, in dem es nur sehr wenige gastronomische Angebote gibt. Am besten packen Sie sich ein Picknick ein. Vor dem Aufbruch können Sie in einem Feinkostladen oder Supermarkt in Rom Panini, Obst und Wasser kaufen. In der Nähe des Besucherzentrums/Fahrradverleihs gibt es ein kleines Café (Appia Antica Caffè), das in einer Gartenanlage Sandwiches, Salate und Getränke anbietet – ein praktischer Ort für eine Mittagspause vor oder nach dem Spaziergang zu den Katakomben. Wenn du die Via Appia weiter entlanggehst, befindest du dich größtenteils in ländlicher Umgebung, bring also genügend Wasser mit. Für eine herzhafte Mahlzeit nach deinem Ausflug kehrst du am besten in Richtung des Stadtteils Appio oder der Gegend Garbatella/Ostiense zurück: Dort findest du zahlreiche lokale Trattorien und Pizzerien. Zum Beispiel befindet sich die „Hostaria Antica Roma“ (an der Via Appia Antica nahe dem Eingang zum Park) tatsächlich in einer Grabstätte und serviert traditionelle Gerichte – zwar etwas kostspielig, aber ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis auf der Via Appia.
Cimitero Acattolico & Pyramide des Cestius – Ruhe, Poesie und eine Pyramide
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Bildnachweis: Turismo Roma[/caption]
Im lebhaften Stadtteil Testaccio/Ostiense verbirgt sich hinter hohen Mauern eine Oase der Ruhe: der Nichtkatholische Friedhof von Rom (Cimitero Acattolico), oft auch als Protestantischer Friedhof bezeichnet. Dieser üppig begrünte Gartenfriedhof ist die letzte Ruhestätte der romantischen Dichter John Keats und Percy Bysshe Shelley sowie weiterer Künstler, Schriftsteller und Auswanderer. Bei einem Spaziergang auf den von Zypressen beschatteten Kieswegen begegnet man wunderschönen Grabsteinen und Grabinschriften in vielen Sprachen – eine melancholische und doch zutiefst friedliche Atmosphäre. Katzen dösen auf warmen Marmorgräbern (es gibt sogar eine gut versorgte Katzenkolonie vor Ort). Ein besonders markantes Grab, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der weinende Engel der italienischen Dichterin Emelyn Story, der zu einem Symbol für die stille Trauer des Friedhofs geworden ist. Gleich daneben kann man die Cestius-Pyramide buchstäblich nicht übersehen – eine echte Pyramide im ägyptischen Stil , die fast 2.000 Jahre alt ist. Diese 36 Meter hohe Pyramide war um 12 v. Chr. das Grab eines römischen Magistrats (Gaius Cestius) und steht heute scheinbar mitten in Rom. Sie ist eines der skurrilsten antiken Denkmäler der Stadt und eines, das viele Besucher nie aus der Nähe sehen. Die Gegenüberstellung einer Pyramide neben jahrhundertealten Gräbern europäischer Dichter, alles unter dem Blick der alten Stadtmauern Roms, verleiht dieser Ecke der Stadt eine bezaubernde, zeitlose Atmosphäre.
Anfahrt
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie B bis zur Station „Piramide“ – benannt nach der Pyramide, die direkt vor dem Bahnhof steht. Der Eingang zum Friedhof befindet sich gleich um die Ecke (Via Caio Cestio, 6), etwa 5 Gehminuten von der U-Bahn entfernt.
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Mit dem Bus: Zahlreiche Busse halten an den Haltestellen „Piramide/Ostiense“ oder „Marmorata“ (z. B. die Linien 23, 715, 716). Von dort sind es noch ein paar Minuten zu Fuß.
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Zu Fuß: Wenn Sie sich in Testaccio oder Trastevere befinden, können Sie zu Fuß zum Friedhof gehen. Von der zentralen Piazza in Testaccio aus sind es etwa 10 Minuten entlang der Via Marmorata in Richtung der Pyramide.
Restaurants in der Nähe
Nachdem Sie die besinnliche Atmosphäre genossen haben, können Sie direkt vor den Toren wieder in den römischen Alltag eintauchen. Das umliegende Viertel Testaccio ist einer der kulinarischen Hotspots Roms. Für einen schnellen Happen schau doch mal bei „Trapizzino“ in der Via Giovanni Branca vorbei – das Lokal ist berühmt für seine dreieckigen, pita-ähnlichen Brottaschen, gefüllt mit römischen Klassikern wie Auberginen-Parmigiana oder geschmortem Ochsenschwanz (günstig, lecker und zum Mitnehmen). Wenn Sie gegen Mittag zu Besuch sind, ist der Testaccio-Markt (Mercato Testaccio) in der Via Galvani ein Muss für Feinschmecker – Dutzende Stände verkaufen alles von „Pizza al taglio“ über frische Pasta bis hin zu handwerklich hergestelltem Gelato (probieren Sie einen „Supplì“ – frittierte Reisbällchen – bei „Casa Manco“ direkt auf dem Markt). Für ein Essen im Sitzen bietet Testaccio klassische Trattorien wie das „Felice a Testaccio“ (für umwerfendes „Cacio e Pepe“) oder das „Flavio al Velavevodetto“, wo man buchstäblich vor einem Haufen antiker Amphorenscherben speist. Am Abend erwacht die Gegend um Piramide und Ostiense mit trendigen Bars und Craft-Beer-Kneipen zum Leben – ein großartiger Ort also, um nach Einbruch der Dunkelheit noch ein wenig zu verweilen und auf einen Tag voller verborgener Entdeckungen anzustoßen.
Garbatella – Dorfatmosphäre in der Großstadt
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Foto von Gabriella Clare Marino auf Unsplash[/caption]
Mit seinen efeubewachsenen Häuschen, den gemeinschaftlichen Innenhöfen und der verspielten Architektur wirkt Garbatella wie ein kleines Märchenstädtchen, das sich inmitten der römischen Großstadt versteckt. Garbatella wurde in den 1920er Jahren als Sozialwohnungsprojekt im Stil einer „Gartenstadt“ gegründet und entwickelte sich zu einem charmanten Arbeiterviertel, das bei den Einheimischen sehr beliebt ist (und als Kulisse für viele italienische Filme und Fernsehserien dient). Schlendern Sie durch die ruhigen, verwinkelten Gassen, und Sie werden feststellen, dass jeder Block – oder „lotto“ – ein einzigartiges Design aufweist: von Fassaden im Barockstil bis hin zu rustikalen Bauernhofmotiven. Alle sind um üppige zentrale Gärten herum angelegt, in denen Nachbarn miteinander plaudern und die Wäsche in der Sonne trocknet. Verpassen Sie nicht die Treppen und Torbögen, die in diese versteckten Innenhöfe führen; sie sind wie geheime Gärten, die für alle zugänglich sind. Im Herzen von Garbatella liegt die Piazza Brin, der ursprüngliche Kern des Viertels mit einem malerischen Brunnen, und ganz in der Nähe befindet sich das Palladium-Theater, ein Art-déco-Juwel aus den 1930er Jahren. Der Name des Viertels soll von einem freundlichen Gastwirt (einem „garbata ostella“) stammen oder vielleicht vom lokalen Wein „Garba“. So oder so hat es sich eine altmodische, gemeinschaftliche Atmosphäre bewahrt. Bei einem Streifzug durch das Viertel stößt man vielleicht auf Street-Art-Wandgemälde, alte Vespas, die vor bunten Mauern geparkt sind, und Anwohner, die sich um ihre Blumentöpfe kümmern – ein Stück authentisches römisches Leben, das Welten von den Touristenhochburgen entfernt ist. Garbatella lädt dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und „la dolce vita“ im Tempo des Viertels zu erleben.
Anreise
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie B bis zur Station Garbatella. Verlassen Sie die Station und gehen Sie etwa 5–10 Minuten entlang der Via Caffaro oder der Via Magnaghi in den historischen Teil von Garbatella (halten Sie Ausschau nach der Piazza Brin und dem markanten Bogen, der das Lotto 1 kennzeichnet).
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Mit dem Bus: Busse wie die Linie 715 von der Piazza Venezia oder die Linie 716 vom Bahnhof Termini bringen Sie zur Via delle Sette Chiese oder zur Circonvallazione Ostiense am Rande von Garbatella. Von dort aus können Sie durch die inneren Straßen (Via di Garbatella, Via delle Sette Chiese) schlendern und die Gegend erkunden.
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Zu Fuß/mit dem Fahrrad: Garbatella liegt südlich des Bahnhofs Ostiense – etwa 20 Gehminuten von der Pyramide des Cestius entfernt. Eine Radtour vom Stadtzentrum aus ist ebenfalls möglich, allerdings gibt es in diesem Viertel einige Steigungen.
Essen in der Nähe
Garbatella ist unter den Römern für seine fantastischen, authentischen Restaurants bekannt – hier kann man klassische „cucina romana“ genießen, ohne in Touristenfallen zu tappen. Für ein ungezwungenes Mittagessen empfiehlt sich das „Casetta Rossa“, ein gemeinschaftlich geführtes Café und Restaurant, das in einem kleinen Park versteckt liegt (wörtlich: ein kleines rotes Haus) und Gerichte nach dem „Farm-to-Table“-Prinzip sowie herzhafte Pasta-Gerichte mit Zutaten aus der ländlichen Umgebung von Latium serviert. Es ist beliebt wegen seiner geselligen Atmosphäre und der Sitzgelegenheiten im Freien unter den Kiefern – ein echtes verstecktes Juwel unter den Restaurants. Wenn du auf der Suche nach einem traditionellen Trattoria-Erlebnis bist, ist das „Al Ristoro degli Angeli“ in der Via Luigi Orlando ein lokaler Favorit: seit Jahrzehnten etabliert, mit freundlichem Service und unglaublichen Pastagerichten (das „Cacio e Pepe“ wird in einer essbaren Parmigiano-Schale serviert, und auf der Speisekarte stehen oft Rezepte aus der Kindheit des Besitzers). Für einen schnellen Snack oder einen Aperitivo ist die Bar Foschi auf der Piazza Damiano Sauli seit den 1950er Jahren eine Institution in Garbatella – gönnen Sie sich auf der Terrasse einen Espresso am Nachmittag oder einen Spritz am Abend und beobachten Sie das Treiben im Viertel. Und wenn Sie Weinliebhaber sind, schauen Sie doch mal in der Enoteca La Mescita in der Via delle Sette Chiese vorbei, um in gemütlicher Atmosphäre natürliche italienische Weine zu probieren. Im Grunde kann man in Garbatella beim Essen nichts falsch machen – die Herzlichkeit der Gemeinschaft ist an jedem Tisch spürbar.
Centrale Montemartini – Ein Wunderwerk unter den Museen im Industrial-Chic-Stil
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Foto: Musei, Bildnachweis:Centrale Montemartini[/caption]
Ein Kunstmuseum in einem Kraftwerk? Das gibt es nur in Rom. Die Centrale Montemartini ist eines der coolsten und am wenigsten beachteten Museen der Stadt und präsentiert klassische Skulpturen vor der Kulisse eines Elektrizitätswerks aus dem 20. Jahrhundert. Untergebracht im restaurierten thermoelektrischen Kraftwerk Montemartini (erbaut 1912 im Stadtteil Ostiense) wurde dieser Raum umfunktioniert, um Ausstellungsstücke aus den Kapitolinischen Museen aufzunehmen – und das Ergebnis ist eine beeindruckende Gegenüberstellung von antiker Kunst und Industriemaschinen. Wenn Sie durch die hochgewölbte Turbinenhalle schlendern, sehen Sie makellose Marmorstatuen römischer Götter und Helden, die dramatisch inmitten riesiger Dieselmotoren, Dampfturbinen und Art-déco-Schalttafeln in Szene gesetzt sind. Der Kontrast zwischen weißem Marmor und eisernen Maschinen, zwischen Antike und Moderne, schafft eine Atmosphäre, die Sie sonst nirgendwo finden werden. Zu den wichtigsten Exponaten zählen Mosaike aus kaiserlichen Bädern, Grabstatuen und sogar Überreste luxuriöser Villen, die in Rom ausgegraben wurden – alles präsentiert in thematischen Bereichen, die nach den alten Maschinen benannt sind (Sala Colonne, Sala Macchine). Im Museum herrscht meist Ruhe, sodass man jedes Exponat aus nächster Nähe bewundern kann, und das Fotografieren ist erlaubt (stellt euch die Instagram-Fotos vor: Apollo, der majestätisch neben einer verrosteten Turbine steht!). Für Geschichtsinteressierte und Kunstliebhaber bietet das Montemartini eine erfrischende Abwechslung zum typischen Museumserlebnis – es erinnert daran, dass Roms Kulturerbe nicht nur in Foren und Tempeln zu finden ist, sondern auch an den unerwartetsten Orten entdeckt werden kann.
Anreise
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie B bis zur Haltestelle Piramide oder Garbatella. Die Centrale Montemartini ist von beiden Haltestellen aus etwa 10 Gehminuten entfernt (Adresse: Via Ostiense 106). Von „Piramide“ aus gehen Sie die Via Ostiense entlang in Richtung außerhalb des Stadtzentrums; von „Garbatella“ aus nutzen Sie die Fußgängerbrücke in Richtung Ostiense und biegen in die Via Ostiense ein.
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Mit dem Bus: Die Buslinien 23 und 769 halten in der Nähe des Museums (Haltestelle „Ostiense/Matteucci“). Das Museum liegt außerdem ganz in der Nähe des Bahnhofs „Roma Ostiense“ (praktisch, wenn Sie aus anderen Teilen Italiens oder vom Flughafen Fiumicino mit dem Zug anreisen).
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Mit dem Fahrrad/zu Fuß: Vom Bereich der Pyramide/des Cimitero Acattolico aus ist es ein angenehmer kurzer Fuß- oder Radweg zum Montemartini. Das umliegende Stadtviertel Ostiense verfügt über breite Straßen und einige Radwege.
Essen in der Nähe
Nachdem Sie Ihren Geist mit Kunst und Geschichte genährt haben, ist es Zeit, Ihren Magen zu stärken – und glücklicherweise hat Ostiense eine aufstrebende Gastronomieszene zu bieten. Nur ein oder zwei Häuserblocks von Montemartini entfernt liegt Eataly Roma (über eine Fußgängerbrücke vom Bahnhof Ostiense aus erreichbar), ein riesiges italienisches Feinkostparadies, in dem Sie regionale Köstlichkeiten entdecken oder sich hinsetzen können, um alles von Pizza über Pasta bis hin zu Gelato zu genießen. Es ist eine praktische All-in-One-Option für das Mittagessen. Wenn Sie es lieber gemütlicher mögen, ist die „Osteria di Birra del Borgo“ in der Via Ostiense 135 genau das Richtige: eine moderne Brauerei mit Ausschank, die Craft-Biere (in Italien gibt es eine großartige Craft-Beer-Bewegung) und leckere Gerichte wie Gourmet-Bruschette und Fleischbällchen nach römischer Art anbietet – perfekt für ein entspanntes Essen oder einen Abend zum Verweilen. Für Liebhaber von Streetfood lohnt sich ein Besuch bei „Trapizzino“ (ja, eine weitere Filiale befindet sich ganz in der Nähe am Mercato Ostiense) oder bei „Pizza Ostiense“ für ein schnelles Stück Pizza. Und wenn Sie eine Vorliebe für Süßes haben: Die Pasticceria Andreotti (etwas weiter oben in der Via Ostiense 54) verwöhnt die Römer bereits seit 1931 mit ihren Kuchen und Backwaren – holen Sie sich ein paar Cannoli oder ein Tiramisu zum Mitnehmen. Kurz gesagt: Das Viertel Ostiense rund um das Montemartini bietet zahlreiche erschwingliche und köstliche Optionen, sodass Sie Ihren Museumsbesuch ganz einfach in einen ganzen Nachmittag voller römischer Kultur und Küche verwandeln können.
Basilica di San Clemente – Vielschichtige Geschichte unter der Erde
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Bildnachweis: Basilica di San Clemente[/caption]
Nur wenige Häuserblocks vom Kolosseum entfernt liegt die Basilica di San Clemente, die von außen vielleicht wie eine ganz normale alte Kirche wirkt – doch unter ihrem Boden verbirgt sich eine außergewöhnliche Zeitkapsel. San Clemente ist ein dreistufiges archäologisches Wunder: eine Basilika aus dem 12. Jahrhundert, erbaut auf einer Kirche aus dem 4. Jahrhundert, die wiederum über einer römischen Villa und einem Mithras-Tempel aus dem 1. Jahrhundert errichtet wurde. Ein Besuch hier ist, als würde man die Schichten der römischen Geschichte nacheinander abtragen. Beginnen Sie in der Gegenwart (naja, im Mittelalter), indem Sie die prächtigen byzantinischen Mosaike in der Apsis der Basilika bewundern – schimmerndes Gold und lebendige biblische Szenen – sowie die mit Fresken verzierten Wände. Steigen Sie dann (gegen eine geringe Gebühr) in den Untergrund hinab in die Basilika aus dem 4. Jahrhundert: Sie wandeln durch schummrig beleuchtete Säle, in denen einst die frühen Christen ihren Gottesdienst abhielten; zu den verblassten Fresken an den Wänden gehört eine der ersten bekannten Inschriften in Vulgärlatein (komplett mit einer komischen Sprechblase, in der ein fauler Diener zurechtgewiesen wird!). Noch tiefer führen Stufen zur antiken römischen Ebene – Sie schlendern durch einen Korridor einer Villa aus der Kaiserzeit, hören das Rauschen eines unterirdischen Baches, der noch immer fließt, und stehen schließlich im geheimnisvollen Mithras-Tempel. Dieser heidnische Kulttempel verfügt über einen Altar, an dem Anhänger des Mithraismus (einer geheimen Religion in der Römerzeit) Rituale durchführten. Das Klima dort unten ist kühl, feucht und ein wenig unheimlich – es ist wirklich, als würde man in die Unterwelt Roms eintreten. San Clemente bietet eine unvergleichliche Zeitreise an einem einzigen Ort, und da es dort selten überfüllt ist, ist es ein Juwel für Geschichtsinteressierte.
Anreise
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie B bis zur Station Colosseo. Vom Kolosseum aus sind es etwa 8 Minuten zu Fuß: Gehen Sie in östlicher Richtung die Via di San Giovanni in Laterano hinauf (die Straße am Kolosseum, die von Restaurants gesäumt ist), biegen Sie dann rechts in die Via di San Giovanni Decollato ein, die in die Via San Clemente übergeht. Der Eingang zur Basilika befindet sich an der Piazza di San Clemente.
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Mit Bus/Straßenbahn: Die Gegend ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Straßenbahnlinien 3 oder 8 sowie Buslinien wie die 85 oder 87 halten in der Nähe des Kolosseums/Colle Oppio. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg nach San Clemente.
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Zu Fuß: Wenn Sie sich bereits in der Nähe des Kolosseums oder des Forum Romanum befinden, können Sie San Clemente problemlos in Ihren Rundgang durch die Gegend einbeziehen – es liegt etwa 600 Meter vom Ausgang des Kolosseums entfernt.
Tipp von Einheimischen
Der Eintritt in die Kirche selbst (Erdgeschoss) ist kostenlos, für die unterirdischen Ausgrabungen wird jedoch eine Eintrittsgebühr erhoben (ca. 10 €). Die Einblicke in das antike Rom sind es absolut wert – planen Sie etwa eine Stunde ein, um alle Ebenen zu erkunden. Versuche, die Kirche morgens oder am späten Nachmittag zu besuchen, wenn nur wenige Reisegruppen unterwegs sind; oft bist du dann ganz allein in den Tiefen, was das Indiana-Jones-Feeling noch verstärkt! In den unteren Ebenen ist es kühl und etwas feucht, bring also auch an heißen Tagen eine leichte Jacke oder einen Schal mit. Nachdem du aus diesem Zeitreise-Abenteuer wieder an die Oberfläche zurückgekehrt bist, brauchst du vielleicht eine kleine Stärkung – zum Glück befindest du dich im Stadtteil Monti, einem der angesagtesten Viertel Roms. Für einen kleinen Genuss spazieren Sie ein paar Minuten zur Pasticceria Regoli (in der Via dello Statuto) und probieren Sie deren berühmten „Maritozzo“ (ein mit Creme gefülltes süßes Brötchen) oder besuchen Sie die Gelateria Fatamorgana in Monti für kreative Gelato-Sorten. Wenn du bereit für eine Mahlzeit bist, bietet Monti eine fantastische Auswahl: Die Trattoria Luzzi (ganz in der Nähe von San Clemente) serviert herzhafte, preiswerte römische Pasta und Pizza aus dem Holzofen, die bei Einheimischen und preisbewussten Reisenden gleichermaßen beliebt ist. Nach der Erkundung antiker Tempel unter der Erde eine Carbonara an einem Tisch im Freien bei Luzzi zu genießen – das ist ein perfekter Tag in Rom abseits der ausgetretenen Pfade.
Parco degli Acquedotti – Roms antike Aquädukte unter freiem Himmel
Der Parco degli Acquedotti erstreckt sich über eine weitläufige Grünfläche am südöstlichen Rand der Stadt und ist eine atemberaubende Verbindung aus Natur und antiker Ingenieurskunst. Hier, fernab vom städtischen Trubel, finden Sie hoch aufragende Bögen römischer Aquädukte, die sich über Wiesen schlängeln – einige davon fast vollständig erhalten – vor der Kulisse der Apenninen. Dieser Park ist Teil der Region um die alte Via Appia, verdient aber eine eigene Erwähnung – er beherbergt die Überreste von mindestens sieben Aquädukten, die einst Rom mit Wasser versorgten. Am fotogensten ist das Aqua Claudia mit seinen doppelreihigen Ziegelbögen, die eine dramatische Silhouette über die Felder zeichnen (besonders atemberaubend zur goldenen Stunde). Die Einheimischen kommen hierher, um unter den Aquädukten zu joggen, Rad zu fahren oder zu picknicken, was dem Park eine wunderbar entspannte Atmosphäre verleiht. Vielleicht siehst du Hirten, die ihre Schafe weiden lassen, oder hörst das entfernte Klatschen eines Tennisspiels (es gibt Sportplätze in der Umgebung – schließlich sind wir hier in Italien). Im Gegensatz zu den gepflegten Gärten in der Stadt ist der Parco degli Acquedotti eher wild und rustikal – man denke an hohes Gras, Wildblumen und unbefestigte Wege, die zum Wandern einladen. Es ist unglaublich, unter diesen antiken Bauwerken (von denen einige über 1.800 Jahre alt sind) zu stehen und darüber nachzudenken, wie sie frisches Wasser in die Bäder und Brunnen Roms leiteten. Wenn Sie eine Auszeit von Menschenmassen und Museen brauchen, ist ein entspannter Nachmittag hier inmitten antiker Ruinen und unter freiem Himmel das perfekte Gegenmittel.
Anreise
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Mit der U-Bahn: Nehmen Sie die Linie A bis zur Station „Giulio Agricola“ oder „Subaugusta “. Die Eingänge zum Park sind von beiden Stationen aus etwa 10 Gehminuten entfernt. Von „Giulio Agricola“ aus gehen Sie die Viale Giulio Agricola entlang und biegen dann in die Via Lemonia ein, die direkt zum Park führt.
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Mit dem Bus: Die Busverbindungen sind weniger direkt, aber Linien wie die 654 (aus dem Stadtteil Cinecittà) halten in der Nähe des Parks. Wenn Sie aus der Gegend der Via Appia Antica kommen, können Sie die Buslinien 118 oder 218 in Richtung des Aquäduktparks nehmen, allerdings ist dann noch ein kurzer Fußweg erforderlich.
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Mit dem Fahrrad: Für Abenteuerlustige ist die Fahrt mit dem Fahrrad von der Stadt aus über die Via Appia Nuova oder die Via Tuscolana zum Park machbar. Sie können auch an der Via Appia ein Fahrrad mieten und über die miteinander verbundenen Parkwege zu den Aquädukten radeln.
Tipp von Einheimischen
Der Parco degli Acquedotti ist ein nicht eingezäunter öffentlicher Park, der rund um die Uhr geöffnet ist, aber am besten bei Tageslicht besucht wird (Sonnenaufgang und Sonnenuntergang eignen sich besonders gut zum Fotografieren). Im Park gibt es keine Einrichtungen oder Cafés, bringen Sie also Wasser, Sonnencreme und Snacks mit, wenn Sie länger bleiben möchten. Der Park ist im Allgemeinen sicher und wird von Einheimischen frequentiert, aber er ist weitläufig – bleib auf den sichtbaren Wegen, besonders wenn du alleine unterwegs bist, und achte auf unebenen Boden in der Nähe der Ruinen. Eine tolle Idee ist es, ein Picknick einzupacken – hol dir unterwegs in einer Bäckerei oder auf einem Markt in der Nähe der U-Bahn-Station „Giulio Agricola“ frische Pizza al taglio und Obst. Such dir ein schönes Plätzchen im Gras mit Blick auf die Aquäduktbögen und genieße ein ruhiges Picknick wie ein echter Römer (der einst außerhalb der Stadtmauern auf genau diesen Feldern gepicknickt hätte!). Wenn du noch Lust auf weitere Erkundungen hast: Dieser Park ist mit anderen Grünflächen verbunden – von hier aus kannst du sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad bis zur Via Appia gelangen. Ansonsten genieße einfach die Ruhe und die beeindruckende Landschaft, die wirkt wie eine Szene direkt aus einem klassischen Gemälde.
Straßenkunst in Tor Marancia – Eine urbane Galerie unter freiem Himmel
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Foto von Sean Deponti auf Unsplash[/caption]
Glauben Sie, in Rom dreht sich alles nur um antike Fresken und Renaissance-Gemälde? Weit gefehlt – im Vorort Tor Marancia, etwa 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, wurde ein ganzer Sozialwohnungskomplex in eine lebendige Street-Art-Galerie verwandelt. Im Rahmen des Projekts „Big City Life“ wurden 2015 internationale Street-Art-Künstler eingeladen, großformatige Wandbilder an den Fassaden von elf Wohnblöcken zu gestalten. Das Ergebnis ist eine farbenfrohe Überraschung in einem Arbeiterviertel, das die meisten Touristen nie entdecken. Schlendern Sie in den Innenhof von Lotto 1 in Tor Marancia (in der Via di Tor Marancia 63), und Sie werden von riesigen, atemberaubenden Kunstwerken begrüßt, die bis zu 10 Stockwerke hoch sind. Da ist das berühmte Werk „Il Bambino Redentore“ – ein riesiges Kind, das Seifenblasen bläst, in denen jeweils ein Stück der Geschichte des Viertels steckt. Eine andere Fassade zeigt einen skurrilen Wald aus exotischen Tieren und Pflanzen mit dem Titel „Dream“ (vom japanischen Künstler Gaia). Jedes Wandgemälde erzählt eine Geschichte oder ist eine Hommage an die Gemeinschaft – von abstrakten Mustern bis hin zu Porträts der Anwohner. Wenn Sie zwischen ihnen umher schlendern, werden Sie wahrscheinlich Kindern begegnen, die Fußball spielen, Nachbarn, die auf Bänken plaudern, und einer freundlichen Gemeinschaft, die stolz auf ihr Freilichtmuseum ist. Der Kontrast zwischen den tristen ursprünglichen Wohnblocks aus den 1950er Jahren und ihrer neuen künstlerischen Hülle ist frappierend – die Street-Art von Tor Marancia ist nicht nur „instagrammable“, sondern auch ein herzerwärmendes Beispiel für Stadterneuerung. Es ist eine Gelegenheit, die zeitgenössische römische Kultur in einer unverfälschten, authentischen Umgebung jenseits der Postkartenansichten zu erleben.
Anreise
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Mit dem Bus: Nehmen Sie den Bus 160 oder 30 vom Stadtzentrum (z. B. von der Piazza Venezia oder in der Nähe des Kolosseums) bis zur Haltestelle „Tor Marancia/Arcadia“ in der Via di Tor Marancia. Die mit Wandmalereien verzierten Gebäude befinden sich gleich um die Ecke in der Via di Tor Marancia 63 (Lotto 1). Die Busfahrt dauert etwa 20 bis 30 Minuten vom Zentrum Roms.
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Mit U-Bahn und Bus: Alternativ können Sie die U-Bahn-Linie B bis zur Basilika San Paolo nehmen und dort in den Bus 766 oder 792 umsteigen, der Sie nach einer kurzen Fahrt nach Tor Marancia bringt (Haltestelle „Tor Marancia/Arcadia“).
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Mit dem Taxi/Auto: Eine Taxifahrt vom historischen Zentrum dauert 15–20 Minuten. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, gibt es in der Umgebung kostenlose Parkplätze am Straßenrand.
Restaurants in der Nähe
Tor Marancia ist ein Wohnviertel, daher findet man hier nicht an jeder Ecke trendige Cafés – aber genau das macht den lokalen Charme aus. Wenn Sie in der Nähe etwas essen möchten, halten Sie Ausschau nach kleinen, familiengeführten Lokalen. Zum Beispiel ist die „Pizzeria da Walter“ in der Via di Tor Marancia 108 eine gut bewertete lokale Pizzeria, in der Sie klassische römische Pizza mit dünnem Boden oder „Supplì“ zum Mitnehmen bekommen können. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt bietet die „Bar Zia Rosetta“ (Via Villa di Lucina) Sandwiches und Espresso – ein einfaches römisches Bar-Erlebnis. Da du nicht weit von den Stadtteilen Garbatella und Ostiense entfernt bist, könntest du auch planen, dort entweder vor oder nach deinem Street-Art-Abstecher zu essen. In Garbatella gibt es die bereits erwähnten Trattorien (wie das „Ristoro degli Angeli“), und in Ostiense könnten das „Eataly“ oder die „Osteria di Birra del Borgo“ genau das Richtige für dich sein, wenn du Lust auf mehr Auswahl hast. Eine weitere Idee: Kombinieren Sie Ihren Ausflug mit einem Besuch der Basilika St. Paul vor den Mauern (eine bedeutende Sehenswürdigkeit, die nur eine U-Bahn-Station entfernt liegt) und kehren Sie zum Aperitivo in die von Studenten frequentierten Bars rund um San Paolo ein. Achten Sie auf jeden Fall darauf, bei Besuchen im Sommer ausreichend zu trinken – nehmen Sie Wasser mit, während Sie die Wandmalereien erkunden, da es im Innenhof nur wenig Schatten gibt.
Ostia Antica – Ein Tagesausflug auf Zeitreise zum Hafen des antiken Roms
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Foto von Evgeniy Markov auf Unsplash[/caption]
Zugegeben, dieser Ort liegt technisch gesehen etwas außerhalb von Rom, aber er ist ein solches verstecktes Juwel, dass wir ihn einfach mit aufnehmen müssen – vor allem, wenn Sie einen zusätzlichen Tag Zeit haben. Ostia Antica ist eine erstaunlich gut erhaltene antike Stadt, die einst als Roms geschäftiger Hafen diente und heute oft als „weniger überlaufenes Pompeji“ bezeichnet wird. Schlendert durch diesen weitläufigen archäologischen Park und spaziert auf echten römischen Straßen, gesäumt von Ruinen von Wohnungen, Badehäusern, Tempeln, Lagerhäusern und Geschäften – das ist das antike Alltagsleben , eingefroren in der Zeit. Sie können eine alte Taverne betreten (komplett mit einer Marmor-Theke), im kleinen Amphitheater Platz nehmen, in dem die Bewohner Theaterstücke genossen, und wunderschöne Mosaikböden bewundern (wie das berühmte Mosaik von Neptun und Amphitrite in den Neptunbädern). Anders als auf dem Forum in Rom kannst du dich hier wirklich frei bewegen: Erklimme die Stufen des Kapitol-Tempels, um einen Blick über die Anlage zu werfen, oder tauche in die Schatten alter Insulae (mehrstöckige Wohnblöcke) ein und stelle dir das geschäftige Treiben der Händler und Seeleute vor, das einst diese Straßen erfüllte. Die Stätte ist von Grün umgeben und oft herrlich ruhig, mit weitaus weniger Besuchern als die Ruinen im Zentrum Roms – man hört hier vielleicht eher Vogelgezwitscher und den Wind in den Kiefern als Reiseleiter. Außerdem gibt es ein hübsches kleines Museum, in dem Statuen und Fundstücke aus der Ausgrabungsstätte ausgestellt sind. Ostia Antica bietet das seltene Erlebnis, etwas Monumentales zu entdecken, das dennoch abseits der Touristenpfade liegt, und als Bonus liegt es in Küstennähe – ein Ausflug hierher lässt sich sogar mit einem anschließenden Strandbesuch verbinden.
Anreise
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Mit dem Zug: Nehmen Sie die Vorortbahnlinie Roma-Lido (auf Karten oft als U-Bahn-Linie „Lido“ bezeichnet) vom Bahnhof Porta San Paolo (der direkt an die Station Piramide der U-Bahn-Linie B angrenzt). Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten; steigen Sie am Bahnhof Ostia Antica aus. Von dort sind es nur 5 Minuten zu Fuß über die Fußgängerbrücke und geradeaus die Via della Stazione di Ostia Antica hinunter bis zum Eingang der Ausgrabungsstätte. Die Züge verkehren häufig (alle 15–30 Minuten) und die Fahrt ist mit einem normalen U-Bahn-Ticket (1,50 €) abgedeckt.
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Mit dem Auto: Die Fahrt vom Zentrum Roms über die Via del Mare oder die Autostrada Roma-Fiumicino (A91) dauert etwa 30–40 Minuten – am Ausgrabungsort stehen Parkplätze zur Verfügung. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jedoch in der Regel einfacher und erspart Ihnen den Stau.
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Mit einer geführten Tour: Alternativ bieten einige Reiseveranstalter Halbtagesausflüge nach Ostia Antica mit einem Reiseleiter an, falls Sie es vorziehen, von einem Experten durch die Geschichte geführt zu werden.
Tipp vor Ort
Planen Sie mindestens einen halben Tag für den Besuch ein – die Anlage ist groß (ähnlich groß wie Pompeji) und Sie werden sie sicher in gemächlichem Tempo erkunden wollen. Tragen Sie bequeme Schuhe, da Sie auf unebenen antiken Straßen und Feldwegen laufen werden. Im archäologischen Park gibt es in der Nähe des Eingangs ein Café, das Sandwiches, Getränke und Gelato verkauft – praktisch für ein schnelles Mittagessen, aber etwas teurer als in der Stadt. Ein guter Tipp ist es, ein Picknick mitzunehmen (direkt vor dem Haupttor gibt es Picknicktische unter Bäumen, oder suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen zwischen den Ruinen zum Sitzen – denken Sie nur daran, Ihren Müll wieder mitzunehmen). Vergessen Sie im Sommer nicht Sonnencreme und einen Hut; mittags gibt es kaum Schatten. Wenn Sie in den wärmeren Monaten zu Besuch sind und nach der Erkundung von Ostia Antica noch Zeit haben, sollten Sie in Erwägung ziehen, mit dem Zug nur zwei Stationen weiter nach Lido di Ostia, Roms nahegelegenem Badeort, zu fahren, um die Meeresbrise zu genießen oder den Sonnenuntergang über dem Mittelmeer zu bewundern. Ein Spaziergang am kostenlosen öffentlichen Strand oder ein kühles Bier in einem Chiosco direkt am Strand sind eine tolle Möglichkeit, sich zu entspannen, nachdem man in die Antike eingetaucht ist. Ostia Antica ist nach wie vor eines der bestgehüteten Geheimnisse Roms – viele Reisende verlassen die Stadt, ohne zu wissen, dass sie eine antike Hafenstadt direkt vor ihrer Nase verpasst haben, aber jetzt steht sie stolz auf Ihrer Bucket List!
Die besten Hostels in Rom, um die Stadt zu genießen
Rom hat zahlreiche Hostels zu bieten, doch einige wenige heben sich durch ihre Atmosphäre, Lage und Ausstattung besonders hervor – perfekt, um andere Reisende kennenzulernen und sich zwischen Ihren Stadterkundungen auszuruhen:
Das RomeHello Hostel
Ein preisgekröntes, modernes Hostel, das für seine offene und gesellige Atmosphäre bekannt ist. Es liegt zentral in der Nähe von Repubblica/Barberini (den Trevi-Brunnen erreichst du zu Fuß in 10 Minuten). Die Zimmer sind hell, sauber und mit individueller Beleuchtung sowie Steckdosen ausgestattet. Das Hostel organisiert täglich Aktivitäten – darunter Pasta-Kochkurse, Stadtführungen und Bierpong-Abende –, ideal für Alleinreisende, die neue Freunde finden möchten. Mit einem großzügigen Gemeinschaftsbereich, einer hauseigenen Bar (in der oft Live-Musik oder Karaoke stattfindet) und sogar einem mit Kunstwerken geschmückten Innenhof schafft das RomeHello mühelos eine gemeinschaftliche Atmosphäre. Es wird besonders für sein freundliches Personal gelobt, das sich über das Übliche hinaus bemüht, jeden herzlich willkommen zu heißen; egal, ob du in einer Gruppe oder alleine unterwegs bist – hier wirst du dich wie zu Hause fühlen.
Pluspunkt: Es ist sehr sicher (24-Stunden-Rezeption und Zugang per Schlüsselkarte überall) und bietet Schlafsäle nur für Frauen, was es ideal für alle Arten von Reisenden macht.
YellowSquare Rom
Das „Yellow“ ist Roms legendäres Party-Hostel, und das „YellowSquare“ ist dessen Weiterentwicklung – mehr als nur ein Hostel, es ist ein ganzer Lifestyle-Treffpunkt. Dank seiner Lage in der Nähe des Bahnhofs Termini ist es verkehrstechnisch äußerst günstig gelegen. Tagsüber kannst du auf der Dachterrasse entspannen oder an einem Yoga-Kurs teilnehmen; nachts geht es im Keller in der Yellow Bar/Club richtig ab – mit DJ-Sets, Live-Bands und Themenpartys, die Reisende und Einheimische gleichermaßen anziehen. Es gibt ein hauseigenes Diner für den nächtlichen Heißhunger und sogar ein Tattoo-Studio sowie einen Friseursalon (ja, wirklich!). Schlafsäle und Privatzimmer verteilen sich auf mehrere Gebäude – wenn du es lieber ruhig magst, kannst du ein Zimmer im ruhigeren Nebengebäude anfragen, was toll ist, denn so können sowohl Partyliebhaber als auch Frühaufsteher problemlos nebeneinander leben. Das YellowSquare ist bekannt für seine geselligen Veranstaltungen (Beer-Pong-Turniere, Kochkurse, Stadtrundgänge) und seine ausgelassene Atmosphäre – als Alleinreisender wirst du es hier fast unmöglich finden, keine Leute kennenzulernen. Es geht hier ziemlich lebhaft zu, daher lieben es vor allem Freundesgruppen und kontaktfreudige Rucksacktouristen. Sauberkeit und Sicherheit haben dennoch hohe Priorität, und das Personal ist jung, lustig und steckt voller lokaler Tipps.
Ostello Bello Roma Colosseo
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Dieses Hostel in der Nähe des Kolosseums stammt von der berühmten Ostello-Bello-Kette aus Mailand (die bereits mehrfach als „bestes Hostel“ ausgezeichnet wurde) und wird dem Hype voll und ganz gerecht. Es bietet eine herzliche, gesellige Atmosphäre mit einem Hauch italienischer Gastfreundschaft. Die Einrichtung ist farbenfroh und gemütlich, und die Gemeinschaftsbereiche laden zum Austausch ein: eine Küche, in der es kostenlose Pasta, Kaffee und manchmal sogar gemeinsame Abendessen gibt, sowie Aufenthaltsbereiche im Innen- und Außenbereich (es gibt eine Terrasse mit Hängematten und einen kleinen Garten!). Jeden Abend organisiert das Ostello Bello unterhaltsame Veranstaltungen – sei es ein Karaoke-Abend, ein gemeinsames Abendessen, eine Kneipentour oder ein Spieleabend –, sodass es perfekt für Alleinreisende ist, die sich eine vorgefertigte Freundesgruppe wünschen. Die Lage ist fantastisch: nur einen kurzen Fußweg von der U-Bahn-Station „Colosseo“ und den Cafés im Stadtteil Monti entfernt. Trotz der geselligen Atmosphäre ist es kein wildes Party-Hostel; die Ruhezeiten werden eingehalten und die Schlafsäle sind komfortabel mit stabilen Etagenbetten, Sichtschutzvorhängen und Schließfächern ausgestattet. Reisende schwärmen oft vom Personal – es ist superfreundlich, mehrsprachig und behandelt die Gäste wie Familienmitglieder. Egal, ob du alleine oder mit einer kleinen Gruppe auf Rucksackreise bist, im Ostello Bello wirst du leicht Kontakte knüpfen und Reiseerlebnisse austauschen können.
Hostel Trastevere (Borgo Ripa)
Wenn ihr in einem authentischeren römischen Viertel mit Nachtleben und Charme übernachten möchtet, ist das Hostel Borgo Ripa eine hervorragende Wahl. Versteckt in Trastevere (berühmt für seine verwinkelten Gassen und das lebhafte Treiben auf den Piazzas) hat dieses Hostel kürzlich einen Teil seiner Einrichtungen zum „Borgo Ripa“ umgestaltet, einschließlich eines wunderschönen Gartenbereichs. Das Besondere daran ist der Außenpool (saisonal geöffnet) – eine Seltenheit in Rom und perfekt, um sich nach einem sommerlichen Sightseeing-Tag abzukühlen. Die Atmosphäre ist entspannt und gesellig: Stell dir vor, wie du in einer Hängematte faulenzst oder in einem begrünten Innenhof Tischtennis spielst. Es gibt eine Bar und einen Gemeinschaftsraum, in denen man leicht Kontakte knüpfen kann. Die Zimmer reichen von Schlafsälen bis hin zu einigen Privatzimmern; sie sind zwar nicht hochmodern, aber sauber und geräumig. Dank der Aufteilung fühlen sich sowohl Alleinreisende als auch Gruppen wohl – Gruppen lieben es, am Pool zu entspannen, Alleinreisende schätzen die geselligen Abendessen oder Pasta-Abende, die das Hostel gelegentlich veranstaltet. Das Personal organisiert gerne Stadtführungen ins Zentrum (zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind es etwa 20–30 Minuten zu Fuß, oder man nimmt die Straßenbahn). Abends sind es nur ein kurzer Spaziergang zu den unzähligen Restaurants und Bars in Trastevere, doch das Hostel selbst liegt an einem ruhigen Ort, der einen erholsamen Schlaf garantiert. Es ist eine wunderbare Mischung aus Geselligkeit und Zurückhaltung, mit einem Hauch des ganz besonderen Flairs dieses Viertels.
Generator Rome
Für alle, die bei ihrem Hostel-Aufenthalt ein wenig Stil und Komfort schätzen, bietet das Generator Rome im Stadtteil Esquilino ein Boutique-„Poshtel“-Erlebnis. Das Hostel befindet sich in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und besticht durch ein schickes, designorientiertes Interieur – man denke an Marmortreppen und ein Retro-Industrie-Dekor, kombiniert mit italienischem Flair. Es handelt sich um eine größere Mischung aus Hostel und Hotel, sodass auch Gruppen problemlos untergebracht werden können (neben Schlafsälen gibt es Privatzimmer und sogar Zweibettzimmer im Hotelstil). Die Atmosphäre ist etwas entspannter und kosmopolitischer – ideal für digitale Nomaden oder Freunde, die einen ruhigeren Aufenthalt wünschen, aber dennoch die Möglichkeit haben möchten, Kontakte zu knüpfen. Es gibt ein cooles hauseigenes Café/eine Lounge sowie eine Bar, in der gelegentlich Veranstaltungen wie Live-Musik oder kulturelle Vorträge stattfinden. Was die Lage angeht, ist es nur einen kurzen Fußweg vom Bahnhof Termini entfernt und nicht weit vom Kolosseum; außerdem liegt es direkt gegenüber dem lebhaften Mercato dell’Esquilino (Lebensmittelmarkt), der zum Erkunden einlädt. Sicherheit und Sauberkeit sind hier erstklassig. Auch wenn das Generator vielleicht nicht von Natur aus so gesellig ist wie ein kleines Hostel, machen sein Komfort und seine Ausstattung das wieder wett – man kann jederzeit an den kostenlosen Stadtrundgängen teilnehmen, um andere Gäste kennenzulernen. Alleinreisende, die eine ruhigere Umgebung bevorzugen, oder kleine Gruppen, die hotelähnlichen Service (Aufzug, 24-Stunden-Rezeption, hauseigenes Restaurant) mit der Geselligkeit eines Hostels verbinden möchten, finden im Generator Rome einen hervorragenden Ausgangspunkt für ihren Rom-Urlaub.
Bist du bereit, Roms verborgene Schätze selbst zu entdecken?
Mittlerweile hast du gesehen, wie viel mehr Rom jenseits der ausgetretenen Touristenpfade zu bieten hat. An diesen zehn ungewöhnlichen Orten kommen Roms vielschichtige Geschichte und das pulsierende lokale Leben erst richtig zur Geltung – von einer Pyramide neben einem Dichterfriedhof bis hin zu Fresken unter einer Kirche, von Street-Art-Akzenten in den Vororten bis hin zu Aquädukten, die über idyllische Felder thronen. Oft werden gerade diese Orte zum Höhepunkt einer Reise, weil man etwas „entdeckt“ hat, das den meisten Besuchern verborgen geblieben ist. Und das Beste daran? Um diese Schätze zu erleben, braucht man kein großes Budget – sie leben von Einfachheit, Neugier und der Freude am Entdecken, und genau das ist es, wonach junge Entdecker und Rucksacktouristen sich sehnen.
Im Jahr 2026 und darüber hinaus geht es beim Reisen ebenso sehr um den Weg wie um das Ziel. Wenn du diesem Leitfaden folgst, hast du Einblicke in das Lokale gewonnen, die deinen Rom-Urlaub zu einem wirklich einzigartigen Erlebnis machen werden. Aber denk daran: Diese Liste ist nur ein Anfang – Rom belohnt diejenigen, die umherwandern. Nutzen Sie diese versteckten Schätze gerne als Sprungbrett für Ihre eigenen Abenteuer. Biegen Sie in diese ruhige Gasse in Trastevere ein, betreten Sie aus einer Laune heraus diese unscheinbare Kirche, unterhalten Sie sich mit dem Obst- und Gemüsehändler auf dem Markt – wer weiß, welchen Schatz Sie als Nächstes entdecken werden?
An jeder Ecke Roms wartet eine Geschichte auf Neugierige. Stürze dich also ins Abenteuer und hab keine Angst davor, dich ein wenig zu verlaufen (natürlich mit einer Karten-App in der Hosentasche!). Du wirst nicht nur mit Fotos berühmter Sehenswürdigkeiten nach Hause zurückkehren, sondern auch mit persönlichen Geschichten von geheimen Gärten bei Sonnenuntergang, freundlichen Begegnungen in den Vierteln und dem Nervenkitzel, Roms Geschichte mit eigenen Händen zu berühren. Das sind die Reisegeschichten, die dir wirklich in Erinnerung bleiben. Buon viaggio e buona esplorazione! Genieße es, das Rom kennenzulernen, das jenseits der Reiseprospekte liegt – es hat schon die ganze Zeit dort auf dich gewartet.
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FAQ: Hidden Gems in Rome
Where can I get a great view of Rome without the crowds?
Skip the jam-packed overlook at Janiculum Hill (Gianicolo) and try these instead: the Orange Garden (Giardino degli Aranci) offers a stunning panorama of the city in a serene setting – it’s rarely too crowded, especially on weekdays. Another awesome (and free) view is from the top of Vittoriano (Altar of the Fatherland) via the glass elevator, but that’s a bit more known. For quieter spots, venture to Terrazza del Pincio in Villa Borghese park around sunset – it’s less busy than Gianicolo and gives a sweeping view over Piazza del Popolo and the historic center. Also, the Basilica di San Pietro in Montorio (on Gianicolo slope) has a courtyard with a beautiful view and hardly any tourists. And let’s not forget the Bunkers above Trastevere (if you hike a bit further past Gianicolo’s popular spot, you’ll find patches of wall and benches with equally amazing vistas minus the tour groups). All these viewpoints let you soak in Rome’s skyline – domes, pines, and all – in peace.
Are Rome’s hidden gems free or budget-friendly?
Yes – one big appeal of hidden gems is that they’re often light on the wallet. Many of the spots we’ve discussed are completely free to enjoy: parks like the Orange Garden and Parco degli Acquedotti, neighborhoods like Coppedè or Garbatella (just walking around costs nothing), and even the Non-Catholic Cemetery (they appreciate a small donation, but it’s essentially free). If there is an entrance fee, it’s usually modest. For example, exploring San Clemente’s underground layers is around €10, the Centrale Montemartini museum is about €11, and Ostia Antica (as a full-fledged archaeological park) is roughly €12 – significantly cheaper than, say, the Colosseum or Vatican Museums. Catacombs on the Appian Way require a guided tour ticket (about €8). Public transport to reach these places is affordable (a €1.50 bus/metro ticket can get you to most). Also, many of Rome’s museums and sites have free entry on the first Sunday of the month or other special days, so it’s worth checking. Overall, you can fill your itinerary with hidden gems and barely dent your budget, which is great news for backpackers and students.
How do I get to the Appian Way and catacombs from the city center?
Reaching the Appian Way (Via Appia Antica) and its catacombs by public transit is easier than it seems. The most direct option is bus 118, which you can catch near the Colosseum or Circus Maximus; it runs through the Appian Way park. Get off at the Catacombe di San Callisto stop (for the major catacombs and bike rentals) or earlier at “Domine Quo Vadis” chapel which is a landmark near the park’s start. Another route: take Metro Line A to Colli Albani and then hop on bus 660 which goes to the catacombs of San Callisto (this combo is handy on Sundays when 118 might be crowded). If you want to start at the beginning of Appian Way (near Porta San Sebastiano gate), you could also walk from Baths of Caracalla area or take a short taxi ride. Once there, consider renting a bike at the visitor center – it’s the best way to cover a lot of the Appian Way. Do note that buses might only run until early evening out there, so keep an eye on the schedule or be prepared to walk back to a metro stop. And bring water – you’ll be out in the sun along ancient Roman roads with few places to buy supplies!
Is it safe to explore Rome’s hidden spots alone, especially as a female traveler?
Generally, yes – Rome is overall a safe city for solo travelers, including women, and its hidden gems are in fairly safe areas. Petty crime (like pickpocketing) is the main issue in crowded tourist zones, which is less of a concern in offbeat spots (though still stay aware of your belongings). When exploring alone, stick to the basic precautions you’d use anywhere: stay in well-lit areas after dark, know your route (or have GPS handy so you don’t look lost), and avoid very isolated parks at night. Many hidden gems like Garbatella, Aventine Hill, and Coppedè are in residential neighborhoods where you’ll see locals around – these are quite safe day and early evening. If you’re visiting something like the Aqueduct Park or Appian Way solo, it’s best to go in daytime when other joggers/cyclists are present, and perhaps avoid the far reaches of the park when it’s near empty. As a solo female traveler, you might get the occasional unwanted comment (unfortunately common in Rome) but it’s usually harmless – a confident “no, grazie” or ignoring it works. Romans are generally friendly and helpful, so don’t hesitate to duck into a cafe or ask someone (even better, a family or a woman) for directions if you feel unsure. In short, use city-savvy common sense: inform someone of your plans if heading out of the center, keep your phone charged, and trust your instincts. Thousands of solo travelers explore these offbeat places every year and come back with wonderful experiences!
What’s an underrated museum in Rome most tourists miss?
One top pick is Centrale Montemartini, which we featured above – it’s a fantastic blend of ancient Roman sculptures and industrial heritage, and usually very quiet compared to the big museums. Another underrated gem is the Museo delle Mura (Museum of the Walls) at Porta San Sebastiano: it’s free, located inside one of the old city gates on the Appian Way, and you can actually walk along a stretch of the ancient Aurelian Walls for panoramic views – yet hardly anyone goes there! If you’re into creepy-but-cool, the Capuchin Crypt under Santa Maria della Concezione Church (Via Veneto) is unforgettable: it’s a series of chapels decorated entirely with the bones of Capuchin monks. Admission to the crypt and accompanying museum is around €8. It’s macabre but historically interesting – and definitely off the standard tourist path. For art lovers, consider Galleria Doria Pamphilj, a gorgeous private palace gallery downtown that somehow stays under the radar; and contemporary art fans should check out MACRO (Museum of Contemporary Art) in a converted brewery. Rome has dozens of museums beyond the Vatican and Capitoline – if you have a specific interest (say, coins, musical instruments, or the Liberation War), there’s likely a small museum for it. They may be “underrated” simply because not many know about them, but that can make your visit all the more special.
Is there really a pyramid in Rome?
Yes! Rome actually has a pyramid – the Pyramid of Cestius – and it might blow your mind when you see it unexpectedly poking out near a busy traffic circle. This pyramid was built around 12 BC as the tomb for a Roman aristocrat, Gaius Cestius, who was fascinated by Egypt (Egyptomania hit Rome after Egypt became part of the empire). It’s about 36 meters high (roughly 120 feet) and made of white marble, incredibly well-preserved because it was later incorporated into the city’s defensive walls. You can view it easily from the street (right next to Piramide metro and train station). It’s even possible to tour the inside of the pyramid, but only on select days with advance reservation through the archaeological authorities – inside are small burial chambers (often these special tours sell out, so plan ahead if keen). The pyramid is adjacent to the Non-Catholic Cemetery we discussed, making that whole area a doubly interesting detour. Fun fact: this pyramid is one of the reasons why Rome’s metro Line B had to curve oddly – they built the line around the pyramid to avoid disturbing it! So yes, snap that selfie with Rome’s ancient pyramid – your friends back home might be surprised to learn of its existence.
What is the keyhole view in Rome and where do I find it?
The “keyhole view” refers to a famously perfect view of St. Peter’s Basilica that you can see through the keyhole of a gate on Aventine Hill. It’s located at the Priorato dei Cavalieri di Malta (Priory of the Knights of Malta) on Piazza dei Cavalieri di Malta. When you peek through the small keyhole of the big green door, you’ll see a long hedged pathway perfectly aligned with the dome of St. Peter’s in the distance – it’s like a secret framed picture. To get there, go to Aventine Hill (as described in our Aventine section above) and find the quiet piazza with an ornate white wall and that unmarked green door; usually you might spot a couple of people taking turns at the keyhole. It’s completely free and accessible at any time of day (though if you go at night, you’ll see the dome beautifully illuminated). The view is a fun little optical trick and remains one of those word-of-mouth gems in Rome. Remember, you don’t need to knock or enter – the property belongs to the Knights of Malta and isn’t open to the public – but they’re kind enough to not block the view. Just peer in and enjoy this little wow moment. It’s a great stop to combine with visiting the Orange Garden, which is just steps away, as both showcase different angles of Rome’s beauty.
What hidden gem in Rome is great for foodies?
If you’re a foodie looking for an authentic (and affordable) adventure, Testaccio is Rome’s hidden gem neighborhood of gastronomy. It’s a bit off the tourist radar despite being quite central. The Testaccio Market (Mercato di Testaccio) is fantastic late morning through lunch: you can graze on freshly made pasta, gourmet panini, and local cheeses from various stalls (don’t miss the Trapizzino stall or Mordi e Vai for braised beef sandwiches). Also, Testaccio is the birthplace of many “cucina romana” dishes – the neighborhood butchers historically got the off-cuts, leading to specialty dishes like coda alla vaccinara (oxtail stew) and trippa (tripe) which you can try at places like Checchino dal 1887 (for the adventurous eater). For a street food snack, hunt down a supplì – many pizzerias in Testaccio sell these fried rice balls; Supplizio (though in the center) also has excellent ones if you’re around Campo de’ Fiori. Another foodie gem is Trionfale Market up near the Vatican – massive local market with amazing fresh produce and deli products where you can assemble a picnic. On the sweet side, seek out gelato in non-touristy areas: for example, Gelateria dei Gracchi (multiple locations, one in Prati) or Fatamorgana (Monti/Trieste areas) for creative, all-natural flavors that locals rave about. Essentially, venture into markets and family-run trattorias in residential districts – that’s where Rome’s hidden culinary gems lie. Buon appetito!
Which offbeat neighborhood in Rome should I explore for local vibes?
We’ve talked about Garbatella and Testaccio already (both excellent choices for local vibes), but another great one is Pigneto. Located just outside the Porta Maggiore, Pigneto is a hip, artsy neighborhood that’s been compared to Brooklyn or Berlin’s indie quarters – it’s where young Romans hang out. By day, Pigneto is pretty chill: you can find street art murals, vintage shops, and cozy cafes (try a specialty coffee at Necci dal 1924, a historic cafe where director Pasolini used to go). By night, especially on weekends, the main street Via del Pigneto turns into a lively pedestrian zone with craft cocktail bars, craft beer pubs, and casual eateries spilling onto the sidewalks – think food truck-style stalls selling arancini or fusion bites, alongside Roman trattorias. It’s a great area to mingle with locals, catch live music or just enjoy a less touristy nightlife scene. Another neighborhood worth exploring is Monti (actually in the center, between the Colosseum and Termini) – it’s gotten more popular now but still has a bohemian flair with its independent boutiques, vintage market (weekends at Piazza dei Mercanti), and hidden wine bars on Via Panisperna and Via Urbana. Monti is like a little village in the heart of Rome. Lastly, for a truly untouristy stroll, head to Centocelle or San Lorenzo – more gritty, studenty areas with street art and cheap eats. Each of these quarters shows a different facet of Roman life beyond the postcards, and they’re all welcoming if you come with curiosity and respect.
Are there quiet parks or green spaces in Rome away from tourists?
Absolutely. One of the largest is Villa Doria Pamphilj, a huge park on the west side of the city. It’s a beautiful expanse of gardens, woods, and trails surrounding a 17th-century villa (now a government building). You’ll find locals jogging, picnicking, and doing tai chi, but almost no tourists. It’s perfect for a tranquil walk or a run; there’s even a lovely little lake with swans. Another peaceful green space is Villa Ada in the north of Rome – more wild and wooded, with a small lake and often some live music or festivals in summer, but otherwise very low-key. Villa Torlonia (in the Nomentana area) is smaller but charming, featuring the quirky “House of the Owls” (Casina delle Civette) and often near-empty lawns – plus it has historical significance as Mussolini’s former residence, though now just a nice park/museum. If you’re near the city center, the Orto Botanico (Botanical Gardens in Trastevere) is a hidden oasis – there’s a small entry fee, which keeps it quiet; you can wander among exotic plants, a Japanese garden, and even a bamboo forest. We’ve already covered Parco degli Acquedotti and the Appian Way, which are fantastic for a more rustic nature fix. And here’s a tiny gem: the Rose Garden (Roseto Comunale) on Aventine Hill, open in spring and early summer – it’s small, fragrant, and overlooks the Circus Maximus with hardly a soul around on weekdays. So yes, when you need a break from piazzas and museums, Rome offers plenty of green retreats where you can hear birds chirp and forget you’re in a capital city.
What’s a cool day trip from Rome for hidden gems?
Aside from Ostia Antica, which we covered, there are several underrated day trips. One fantastic option is the Villa Gregoriana in Tivoli – many people go to Tivoli for Villa d’Este’s fountains (which is great but popular), while Villa Gregoriana is a lesser-known park featuring waterfalls, Roman ruins, and lush trails in a gorge – a very romantic, nature-filled excursion. Tivoli is just an hour by train or bus from Rome. Another gem is the medieval hilltown of Calcata, about 50 km north of Rome. Calcata was practically abandoned mid-20th century and then revived by artists; it’s perched on a cliff and looks straight out of a fantasy novel. Now it’s full of galleries, quirky cafes, and a very bohemian vibe (plus views for days). For archaeology buffs, Cerveteri and Tarquinia offer incredible Etruscan tombs and painted sarcophagi – truly ancient wonders often with few visitors. Nature lovers could head to Lago di Nemi (a small volcanic lake in the Alban Hills, known for wild strawberries and a sunken Roman ships museum) or Lago di Bracciano (a bigger lake with a castle in Bracciano town and a peaceful atmosphere). If you’re up for a journey, the Giardino dei Tarocchi (Tarot Garden) in Capalbio, Tuscany, is a visually stunning sculpture garden by artist Niki de Saint Phalle – like a Gaudí-meets-Tarot fantasyland, about 1.5-2 hours from Rome. Each of these trips will show you something unexpected and enriching – proving that even beyond Rome, Lazio (and nearby regions) are packed with hidden treasures for the curious traveler.
What are the five best hostels in Rome for solo travelers and groups?
Rome has plenty of hostels, but a handful really stand out for their vibe, location, and amenities – perfect for meeting fellow travelers and resting up between your city adventures:
The RomeHello Hostel: A award-winning modern hostel known for its inclusive social atmosphere. It’s centrally located near Repubblica/Barberini (you can walk to Trevi Fountain in 10 minutes). Rooms are bright, clean, and come with personal lights and outlets. The hostel runs daily activities – think pasta cooking classes, walking tours, and beer pong nights – great for solo travelers looking to make friends. With a spacious common area, an in-house bar (often hosting live music or karaoke), and even an art-filled courtyard, The RomeHello effortlessly creates a community vibe. It’s top-rated for its friendly staff who go above and beyond to welcome everyone; whether you’re a group or on your own, you’ll feel at home here. Bonus: It’s very secure (24-hour reception and keycard access everywhere) and has female-only dorm options, making it ideal for all types of travelers.
YellowSquare Rome: The Yellow is Rome’s legendary party hostel, and YellowSquare is its evolved form – more than just a hostel, it’s a whole lifestyle hub. Located near Termini station, it’s super convenient for transportation. By day, you can chill on the rooftop terrace or join a yoga class; by night, the basement Yellow Bar/Club turns up with DJ sets, live bands, and theme parties that attract travelers and locals alike. They have an on-site diner for your late-night munchies and even a tattoo parlor and hair salon (yes, really!). Dorms and private rooms are spread across a couple of buildings – if you prefer quiet, you can request a room in the calmer annex, which is great because it means both party lovers and early sleepers can coexist happily. YellowSquare is known for its social events (beer pong tournaments, cooking lessons, city tours) and its outgoing vibe – as a solo traveler, you’ll find it almost impossible not to meet people here. It’s a bit on the lively side, so groups of friends and outgoing backpackers tend to love it. Cleanliness and safety are still high priority, and the staff are young, fun, and full of local tips.
Ostello Bello Roma Colosseo: Brought to you by the famous Ostello Bello chain from Milan (which has won multiple “best hostel” awards), this hostel near the Colosseum truly lives up to the hype. It offers a warm, social environment with a touch of Italian hospitality. The decor is colorful and homely, with communal spaces designed for interaction: a kitchen where free pasta, coffee, and sometimes even community dinners are provided, plus indoor and outdoor hangout areas (they have a terrace with hammocks and a little garden!). Every evening, Ostello Bello organizes fun events – could be karaoke night, a family dinner, a pub crawl, or a game night – so it’s perfect for solo travelers wanting a built-in friend group. The location is fantastic: a short walk from Colosseo Metro and Monti neighborhood’s cafes. Despite the social vibe, it’s not a wild party hostel; quiet hours are respected and dorms are comfy with solid bunks, privacy curtains, and lockers. Travelers often rave about the staff – they are super friendly, multilingual, and treat guests like extended family. Whether you’re backpacking alone or with a small group, you’ll find it easy to connect with others and trade travel stories at Ostello Bello.
Hostel Trastevere (Borgo Ripa): If you’d like to stay in a more authentic Roman neighborhood with nightlife and charm, Hostel Trastevere is a great choice. Tucked in Trastevere (famous for its winding lanes and piazza scene), this hostel recently upgraded part of its facilities to “Borgo Ripa,” including a beautiful garden space. It’s unique for having an outdoor swimming pool (open seasonally) – a rare treat for Rome, and perfect for cooling off after a summer day of sightseeing. The atmosphere is relaxed and communal: picture yourself lounging in a hammock or playing ping-pong in a leafy courtyard. They have a bar and common room where it’s easy to mingle. Rooms range from dorms to some privates; they’re not ultra-modern but are clean and spacious. Because of its layout, both solo travelers and groups feel comfortable – groups love chilling by the pool, solos appreciate the social dinners or pasta nights the hostel sometimes hosts. Staff can organize walking tours into the city center (it’s about 20-30 minutes on foot to major attractions, or you can hop on a tram). In the evenings, you’re just a short stroll from Trastevere’s myriad eateries and bars, yet the hostel itself is in a quiet spot allowing a good night’s sleep. It’s a wonderful balance of social and low-key, with a touch of that neighborhood magic.
Generator Rome: For those who like a bit of style and comfort with their hostel stay, Generator Rome offers a boutique “poshtel” experience in the Esquilino district. Housed in a 19th-century building, the interior is chic and design-focused – think marble staircases and retro-industrial décor fused with Italian flair. It’s a larger hostel/hotel hybrid, so it can accommodate groups easily (they have private rooms and even hotel-style twins in addition to dorms). The vibe is a bit more laid-back and cosmopolitan – great for digital nomads or friends who want a quieter stay but still the option to socialize. There’s a cool café/lounge in-house and a bar where they host events like live music or cultural talks occasionally. Location-wise, it’s a short walk from Termini station and not far from the Colosseum, plus it’s right across from the vibrant Mercato dell’Esquilino (food market) which is a fun place to explore. Security and cleanliness are top-notch here. While Generator might not be as inherently social as a small hostel, its comfort and facilities make up for it – you can always join their free city tours to meet fellow guests. Solo travelers who prefer a calmer environment or small groups who want hotel-like services (elevator, 24hr reception, on-site restaurant) with hostel friendliness will find Generator Rome an excellent base for their Roman holiday.
Each of these hostels brings something unique to the table, but all share a commitment to being budget-friendly, safe, and welcoming for travelers young and old. Whether you want all-night party vibes or a chill homey feel, Rome’s hostel scene has got you covered. And wherever you stay, you’ll have a friendly place to swap stories about your favorite newly discovered Roman hidden gem – perhaps over a beer on a hostel terrace, new friends at your side, and the Roman sunset overhead. Enjoy your stay in the Eternal City!







