In sieben Tagen durch die Niederlande

Sie planen eine Reise in die Niederlande und wissen nicht, welche Orte in den Niederlanden am besten zu besuchen sind? Dann lesen Sie weiter! Hier ist ein Leitfaden mit den Orten, die Sie nicht verpassen sollten.

Tag 1 – Vom Wasser zum Land

Die beste Art, Amsterdam zu sehen, ist eine Grachtenfahrt. Dabei sehen Sie den größten Teil der Stadt, während der Führer auf dem Boot über Lautsprecher die einzigartigen Gebäude der Stadt erklärt und erklärt, wie man Möbel in die Gebäude bekommt. Die Bootsfahrten bringen Sie auch in den Hafen der Stadt hinter dem Bahnhof, der sonst nur schwer zugänglich ist.

Nachdem man die Stadt vom Wasser aus gesehen hat, ist es gut, sie anschließend an Land zu erkunden. Amsterdam ist sehr überschaubar, und wenn Sie den Bahnhof als Ausgangspunkt nehmen, werden Sie sich nicht verirren. Er liegt direkt im Stadtzentrum, und andere Orte in der Stadt, wie der Dam-Platz, sind nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Selbst wenn Sie tagsüber durch das Rotlichtviertel am Nieuwe Markt spaziert sind, müssen Sie es nachts gesehen haben, um zu verstehen, wie einzigartig es wirklich ist. In der Straße Oudezijds Achterburgwal wimmelt es nur so von Sexshops, Bars und Live-Sexshows (eine davon heißt originellerweise „The Banana Bar“).

Die Straßen sind jede Nacht voll mit einer Mischung aus Pärchen, großen Gruppen von Männern (die manchmal an große Gruppen von Geiern erinnern) und Drogendealern, die den Passanten ständig „Koks, Ecstasy“ zuflüstern. Entgegen der landläufigen Meinung ist es ziemlich sicher, wenn man nicht gerade auf eigene Faust die falsche Straße entlang läuft.

Tag 2 – Parks und Feiern

In Amsterdam gibt es zahlreiche Museen, viele davon rund um den Museumplein, der den treffenden Namen Museumplein trägt. Das bekannteste Museum ist das Van-Gogh-Museum, das eine große Sammlung von Zeichnungen und Schriften des exzentrischen Künstlers beherbergt, die sowohl dauerhaft als auch vorübergehend ausgestellt sind. Weitere Museen am Museumplein sind das Rijksmuseum, das größte Museum des Landes, und das Stedelijk Museum für moderne Kunst.

Nicht weit vom Van Gogh Museum entfernt liegt der Vondelpark, Amsterdams Antwort auf den Central Park. Der südlich des Stadtzentrums gelegene, recht große Park ist ein großartiger Ort, um spazieren zu gehen, zu joggen oder einfach ein paar Stunden zu faulenzen. Dabei können Sie das Amsterdamer Leben beobachten, wenn Jogger und Rollerblader die Wege bevölkern.

Es gibt zwei Hauptplätze in Amsterdam, die nachts zum Leben erwachen, der beste von ihnen ist der Laidseplein. Nur eine kurze Straßenbahnfahrt vom Hauptbahnhof entfernt, gibt es hier Hunderte von Bars, Restaurants und Nachtclubs. In den Sommermonaten herrscht hier immer eine echte Karnevalsatmosphäre mit Straßenkünstlern in Hülle und Fülle.

Tag 3 – Fahrräder und dann auch noch Kultur

Fahrräder sind zweifellos die einfachste Art, sich in der Stadt fortzubewegen. Da die Stadt sehr flach ist, müssen Sie nicht viel Energie aufwenden, um durch die Stadt zu radeln. Überall gibt es Fahrradwege, und wenn Sie nicht auf einem Fahrrad unterwegs sind, kann es passieren, dass Sie von einem umgeworfen werden! Halten Sie also die Augen offen – Sie sind gewarnt.

Nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt befindet sich das Anne-Frank-Haus. Wenn Sie das Museum besuchen, können Sie sich vorstellen, wie es für das junge jüdische Mädchen gewesen sein muss, als sie sich während des Zweiten Weltkriegs vor den Nazis versteckte. Es gibt einen guten Überblick über das Leben des jungen Mädchens und auch über die Geschichte des Krieges.

Da dies der einzige Ort auf der Welt ist, an dem man Cannabis und Haschisch legal kaufen kann, kann man Amsterdam nicht verlassen, ohne einen der Coffeeshops zu besuchen, aber ob man das „einheimische Kraut“ probiert, liegt im eigenen Ermessen. In diesen Coffeeshops herrscht eine einzigartige Atmosphäre, aber es geht nicht nur ums Kiffen! In einigen von ihnen kann man trinken und Billard spielen. Es besteht auch eine gute Chance, einige der ungewöhnlichsten Persönlichkeiten der Stadt kennenzulernen.

Wenn Sie sich zu einem Experiment entschließen, seien Sie vorsichtig, denn manches ist sehr stark, und nach einem zu starken Zug könnten Sie vergessen, dass Sie in einer Haschischbar sind, geschweige denn in Amsterdam!

Tag 4 – Surfen bis zum Abwinken

Von Amsterdam aus geht es zum Rotterdman, aber nicht bevor Sie sich auf dem Weg dorthin ein wenig Entspannung gönnen, ganz im Stil des Strandes. Noordwijik an der Westküste der Niederlande beherbergt einen mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Strand sowie eine Reihe hervorragender Museen und die berühmte Tulpenzwiebelregion Keukenhof. Gönnen Sie sich eine Nacht Pause von den größeren Städten und entspannen Sie sich in diesem Rückzugsort am Meer, bevor Sie Ihre nächste Station ansteuern.

Tag 5 – Das könnte Rotterdam sein oder sonst wo…

Nachdem Sie sich am Meer erholt haben, nehmen Sie das nächste Verkehrsmittel in Richtung Rotterdam. Rotterdam, der größte Hafen der Welt, wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Dank der wichtigen Rolle, die er für die Wirtschaft des Landes spielt, wurde er jedoch schnell wieder aufgebaut. Obwohl von der alten Stadt nur wenig übrig geblieben ist, gibt es zahlreiche Attraktionen wie den Hafen selbst, die Museen Boymans van Beuningen und das Schielandshuis sowie die pulsierende soziale Szene, die nach Einbruch der Dunkelheit in der Stadt Einzug hält.

Tag 6 – Ausklang in Utrecht.

Der letzte Halt auf dieser siebentägigen Reise durch die Niederlande führt Sie in die zentral gelegene Stadt Utrecht. Während Rotterdam eine große Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gespielt hat, ist Utrecht für seine Rolle in religiösen Angelegenheiten nicht nur in den Niederlanden, sondern in ganz Europa bekannt. Daher sind die zahlreichen Kirchen der Stadt heute zweifellos die meistbesuchten und wichtigsten Attraktionen, die einen Besuch lohnen, auch wenn es sich nur um einen Tagesausflug von Amsterdam aus handelt.

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