Sommer in Island: Von Mitternachtssonne bis zu Papageientauchern

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Island ist eines dieser Länder, die immer eine Reise wert sind, egal zu welcher Jahreszeit. Es ist ein Land der Extreme: Auf dunkle Tage folgen sonnige Nächte und es wäre nicht verwunderlich, Basaltsäulen neben neongrünen, moosbedeckten Felsen zu sehen. Schnee, Wind, Regen, Sonne – in Island muss man mit jedem Wetter rechnen (manchmal mit allem an einem Tag). Aber genau das macht die Insel so magisch. Wir finden Island immer toll. Obwohl die Eishöhlen im Winter definitiv ein besonderes Highlight sind, reisen wir am liebsten zwischen Juni und August nach Island. Lass uns erklären warum:

Erlebe die Mitternachtssonne

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📷 @vanessa_bartels_fotografie

Stell dir vor du stehst morgens um 7 Uhr auf, frühstückst, machst bis zum Nachmittag ein paar Wanderungen und kannst um Mitternacht noch Selfies posten auf denen es hell ist! Abgefahren, oder? Darum lieben wir Islands lange Sommertage: Durch die Gegend ziehen solange man will und keinen Gedanken daran verschwenden, wann es dunkel wird. Tatsächlich geht die Sonne hier im Hochsommer nicht wirklich unter. Du kannst beobachten wie sie kurz in die Wasseroberfläche eintaucht bevor sie gleich wieder aufgeht. Am Anfang ist das schon ein schräges Gefühl. Aber dann fallen einem die unglaublichen Vorteile ein, die das Ganze hat. Vergiss nur nicht, trotzdem irgendwann zu schlafen!

Entdecke jeden Winkel der Insel

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 📷 @yung_bling

Im Winter kannst du manche Teile der Insel gar nicht, oder nur schwer erreichen. Sobald Schnee und Eis geschmolzen sind, werden unbefahrbare Straßen wieder zugänglich und ganz Island steht dir zum Erkunden offen. Idyllische Dörfer erwachen nach einem langen Winter wieder zum Leben und die Berge sind von blauen Lupinen gefärbt. Eines unserer Lieblingsgebiete sind die Westfjorde, wo magische Orte wie die weißen Sandstrände von Rauðasandur, der Dynjandi Wasserfall, die Insel Vigur und das Naturschutzgebiet Hornstrandir zum Wandern einladen. Auch der Norden hat seinen ganz eigenen Charme: Von den natürlichen heißen Quellen in Mývatn bis hin zum künstlerischen Städtchen Akureyri – er wird dich verzaubern. Für den ultimativen Adrenalinkick können wir dir Wildwasser Rafting empfehlen, und sollte es dir an Land zu langweilig werden, kannst du eine Bootsfahrt zur Grímsey Insel machen, die am Nordpolarkreis liegt!

Erkunde das Land zu Fuß

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 📷 @juliet_corner

Schnapp dir ein Paar Wanderschuhe und mach dich auf den Weg ins Hochland – das “Herz der Insel”.  Diese Möglichkeit hast du nur während der Sommermonate, denn im Winter ist dieses Gebiet nicht befahrbar. Entgehen lassen solltest du dir das auf keinen Fall! Nur hier kannst du die raue Schönheit Islands voll und ganz erleben. Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Routen: Die berühmteste ist der Laugavegur Wanderweg, für den man ganz unterschiedlich zwischen 4 und 8 Tagen braucht. National Geographic hat ihn auf die Liste der 20 besten Wanderwege der Welt gesetzt. Deshalb kommen Leute aus der ganzen Welt extra für diese Wanderroute nach Island. Wenn dir eine kürzere Strecke lieber ist, wäre der Fimmvörðuháls-Wanderweg was für dich. Er führt dich von Skógar nach Þórsmörk, vorbei am berüchtigten Gletschervulkan Eyjafjallajökull, dem Víknaslóðir Wanderweg im Osten und an Hornstrandir in den Westfjorden.

Beobachte Papageientaucher und Wale

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📷 @r3dmax

Du bist ein echter Tierfreund und erlebst sie am liebsten hautnah in der Natur? Dann bist du hier richtig. Während der warmen Sommermonate bietet die Insel vielen beeindruckenden Tierarten ein Zuhause. In Küstennähe kannst du mehr als 20 Walarten sehen. Orca, Zwergwale, Buckelwale, Blauwale… – sie alle halten sich hier auf, denn das Futterangebot ist enorm. Whale watching Touren werden fast überall in Island angeboten, vom alten Hafen in Reykjavik bis zu den kleinen Städten im Norden. Du wirst mit einem kleinen Boot raus aufs Meer geschippert, was dir ein Hautnah-Erlebnis mit den Walen garantiert. Auch die niedlichen Papageientaucher (auch Puffins genannt) kannst du in Island antreffen. 8-10 Millionen von ihnen sind hier zu Hause – die größte Puffin-Kolonie der Welt! Auf den Westmännerinseln, am Kap Dyrhólaey und entlang der Klippen von Látrabjarg in den Westfjorden stehen die Chancen, einen Puffin zu sehen, am höchsten!

Feier den Sommer wie die Isländer

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📷: @zac_sparrow

Nach einem langen Winter genießen die Isländer die Sommermonate in vollen Zügen. Nicht eine Woche vergeht, ohne dass irgendwo gefeiert wird. Man kommt zusammen um zu tanzen, zu singen und zu trinken – es ist die Zeit der Festivals! Eines der größten Festivals ist das Secret Solstice in Reykjavik. Es findet immer Mitte Juni, zur Zeit der Mitternachtssonne statt, was sich auf die nordgermanische Religion und Mythologie zurückführen lässt. Vier Tage lang bringen internationale musikalische Größen die Menge zum Toben. Noch nicht überzeugt? Kein Problem, es gibt noch mehr: Den Nationalfeiertag am 17. Juni, wo überall in Island Partys steigen, das Bræðslan Festival im Osten der Insel (Juli), den “Große Fischtag” in Dalvík (August), das Feiertagswochenende in Vestmannaeyjar (August) und das Reykjavik-Pride-Festival (August). In welchem Eck der Insel du auch bist, die nächste Fete ist bestimmt nicht weit!

Wir könnten diese Liste hier jetzt noch ins Unendliche ziehen, aber die Message hast du wahrscheinlich schon längst verstanden: Sommer in Island ist einfach wunderbar und gehört auf jede Bucket-Liste!

 

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Haben wir eine Besonderheit Islands vergessen? Lass es uns in den Kommentaren wissen! 👇

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