Kostenlose Freizeitaktivitäten in Singapur

Singapur hat ein Imageproblem. Wenn man Backpackern auf halber Strecke ihrer Südostasienreise davon erzählt, sieht man immer wieder denselben skeptischen Gesichtsausdruck: Ist es dort nicht furchtbar teuer?

Ja und nein. Cocktails sind teuer. Museen, die auf Touristen ausgerichtet sind, sind teuer. Aber die Stadt selbst – das, was man eigentlich sehen wollte – ist bemerkenswert großzügig mit ihren schönsten Seiten. Einige der bekanntesten Erlebnisse Singapurs kosten absolut nichts: riesige, leuchtende Supertrees, ein UNESCO-geschützter Garten, Regenwald-Stege mitten auf der Insel, Tempel, die älter sind als die meisten europäischen Kathedralen in deinem Reiseführer.

Dieser Reiseführer umfasst die wirklich kostenlosen Aktivitäten in Singapur sowie die fast kostenlosen Angebote, mit denen ein Tag hier insgesamt unter 40 € bleibt. Kein Unsinn wie „kostenlos beim Kauf eines 60-€-Passes“. Nur die echte Liste.

Und da Singapurs Hostels ohnehin den halben Spaß ausmachen, haben wir am Ende die aktuellen Preise für Mehrbettzimmer direkt von Hostelworld zusammengestellt.

Los geht’s.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296446″ align=“alignnone“ width=“2559″] Foto von Joshua Kettle auf Unsplash[/caption]

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🌟 Was sind die besten kostenlosen Aktivitäten in Singapur?

Die kurze Antwort: die Lichtshows, die Gärten und die Uferpromenade. Alle drei sind kostenlos, alle drei zeigen die Stadt wie auf einer Postkarte, und man kann sie an einem einzigen Abend erleben.

Beginnen Sie bei den „Gardens by the Bay“. Der Besuch der Freiluftgärten und des „Supertree Grove“ ist kostenlos, und „Garden Rhapsody“, die Licht- und Ton-Show, bei der die Supertrees im Takt der Musik pulsieren, findet zweimal pro Abend kostenlos statt. Nur für den „Cloud Forest“ und den „Flower Dome“ benötigt man Eintrittskarten, und auf beides können Sie getrost verzichten.

Dann spazieren Sie entlang der Bucht:

  • „Spectra“ am Marina Bay Sands, eine kostenlose Wasser- und Lichtshow an der Promenade
  • Merlion Park, das obligatorische Foto, am besten in der Abenddämmerung, wenn die Warteschlange kürzer wird
  • Helix Bridge und die gesamte Marina-Bay-Runde, etwa 3,5 km Skyline
  • Marina Barrage, eine Dachwiese, auf der Einheimische vor der Kulisse des CBD Drachen steigen lassen
  • Jewel Changi Airport, Heimat des höchsten Indoor-Wasserfalls der Welt – man kann kostenlos stehen bleiben und staunen

Wenn Sie diese Runde machen, haben Sie die besten kostenlosen Aktivitäten in Singapur auf einen Schlag gesehen.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296447″ align=“alignnone“ width=“1919″] Foto von Yoav Aziz auf Unsplash[/caption]

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🍜 Wo findet man in Singapur kostenloses oder günstiges Essen und Trinken?

In den Hawker Centres. Das ist die ganze Antwort, und es ist der wichtigste Grund dafür, dass Singapur erschwinglicher ist, als Backpacker erwarten.

Diese Open-Air-Essenshallen sind ein von der UNESCO anerkannter Teil der lokalen Kultur, und ein voller Teller mit Hühnchenreis, Char Kway Teow oder Laksa kostet zwischen 3 und 6 Euro. Einige Stände sind mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und verlangen dennoch weniger als fünf Euro.

Hawker Centre Stadtviertel Empfehlung
Maxwell Food Centre Chinatown Hühnchen mit Reis – das klassische erste Gericht
Chinatown Complex Chinatown Größte Auswahl, günstigste Preise
Lau Pa Sat CBD Satay-Straße am Abend
Tekka Centre Little India Biryani und Roti Prata
Old Airport Road Geylang Wo die Einheimischen tatsächlich essen

Leitungswasser ist trinkbar und kostenlos, also füll deine Flasche lieber auf, anstatt Wasser zu kaufen. Ein „Kopi“ an einem Straßenstand kostet etwa 1 €. Und Supermärkte wie FairPrice und Sheng Siong sind deine besten Freunde, wenn es um das Frühstück in der Hostelküche geht.

Kleiner Tipp: Die Hawker-Center sind zwischen 12 und 13 Uhr von Büroangestellten überfüllt. Iss lieber um 11:30 Uhr oder nach 14 Uhr, dann hast du keinen Andrang.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296448″ align=“alignnone“ width=“1536″] Foto von Samson Thomas auf Unsplash[/caption]

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🌴 Welche kostenlosen Freiflächen, Parks und Stadtviertel lohnen einen Spaziergang?

Hier ist etwas, was dir niemand über Singapur erzählt: Es besteht größtenteils aus Dschungel. Wenn du zwanzig Minuten von der MRT weggehst, bist du im Regenwald – und der Eintritt ist überall kostenlos.

Der Botanische Garten von Singapur ist das Highlight – ein UNESCO-Weltkulturerbe, bei freiem Eintritt, mit Seen, einem Regenwaldgebiet und dem berühmten Konzertpavillon. Nur für den Nationalen Orchideengarten im Inneren muss man eine Eintrittskarte kaufen.

Für etwas Wilderes:

  • Das MacRitchie-Reservoir und der TreeTop Walk, eine Hängebrücke, die durch das Blätterdach führt (überprüfen Sie vor Ihrem Ausflug die Öffnungszeiten, da sie nicht täglich in Betrieb ist)
  • Southern Ridges, ein 10 km langer Wanderweg mit dem „Henderson Waves“, der wellenförmigen Holzbrücke, die zur goldenen Stunde geradezu unwirklich wirkt
  • Mount Faber, kostenlose Aussichtspunkte über den Hafen
  • Fort Canning Park, zentral gelegen, schattig und voller Kolonialgeschichte
  • Die Strände von Sentosa – kostenlos, sobald man auf der Insel ist; am günstigsten über die Promenade zu erreichen

Dann einfach nur herumschlendern. Tiong Bahru für Art-déco-Wohnblocks und unabhängige Bäckereien. Joo Chiat und Katong für pastellfarbene Peranakan-Geschäftshäuser. Little India für die lautesten und farbenprächtigsten Straßen der Stadt. Spazierengehen ist hier das Beste, was man kostenlos unternehmen kann, Punkt.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296449″ align=“alignnone“ width=“2559″] Foto von rigel auf Unsplash[/caption]

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🎨 Welche kostenlosen kulturellen Erlebnisse gibt es in Singapur?

Singapurs Kultur konzentriert sich auf drei Stadtviertel, und ein Spaziergang durch alle drei kostet nichts.

In Chinatown gibt es den Buddha-Zahn-Tempel, den Sri-Mariamman-Tempel (den ältesten Hindu-Tempel der Stadt, erbaut 1827) und den Thian-Hock-Keng-Tempel – der Eintritt ist überall kostenlos, man muss sich lediglich respektvoll kleiden und die Schuhe an der Tür ausziehen. Kampong Glam erstreckt sich rund um die Sultan-Moschee mit ihrer goldenen Kuppel, die außerhalb der Gebetszeiten kostenlos besichtigt werden kann, und reicht bis zu den Wandmalereien in der Haji Lane und der Open-Air-Gelam-Galerie. In Little India gibt es den Sri Veeramakaliamman-Tempel und einen Markt, dessen Besuch ein Erlebnis ist, egal ob man etwas kauft oder nicht.

Was kostenlose Museen in Singapur angeht, gibt es einen wichtigen Haken: Die großen Namen wie die National Gallery Singapore und das Nationalmuseum sind für Einwohner kostenlos, nicht jedoch für Touristen. Was für alle kostenlos ist:

  • NUS Museum, über 8.000 Exponate, freier Eintritt für alle
  • Gillman Barracks, ein Cluster zeitgenössischer Galerien in alten Militärgebäuden
  • National Design Centre und Singapore City Gallery
  • Esplanade, die fast täglich kostenlose Aufführungen in ihrer Halle und auf der Freiluftbühne veranstaltet

[Bildunterschrift id=“attachment_1296450″ align=“alignnone“ width=“1706″] Foto von Chapman Chow auf Unsplash[/caption]

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🚶 Gibt es kostenlose Stadtführungen in Singapur?

Ja, und sie gehören zu den lohnenswertesten Stunden, die Sie hier verbringen werden.

Kostenlose Stadtführungen in Singapur funktionieren nach dem üblichen Trinkgeld-Modell: Man reserviert einen Platz, erscheint vor Ort und zahlt dem Stadtführer am Ende einen Betrag, der dem eigenen Eindruck vom Wert der Führung entspricht. Lokal geführte Anbieter wie „Indie Singapore“ wechseln an jedem Wochentag das Viertel – an einem Tag Chinatown, am nächsten Kampong Glam, danach Little India –, sodass du mehrere Tage lang geführte Streifzüge ohne feste Kosten aneinanderreihen kannst. Andere Anbieter und unabhängige Stadtführer listen kostenlose Touren auf Vergleichsportalen auf, und es lohnt sich, die Bewertungen zu lesen, bevor man sich auf drei Stunden in der Hitze einlässt.

Zwei Dinge, die man wissen sollte:

Sind Sie auf der Durchreise in Changi? Wenn Sie eine ausreichend lange Wartezeit haben, bietet der Flughafen eine kostenlose geführte Stadtrundfahrt für Transitpassagiere an. Kostenlose Besichtigungen während eines Flugumsteigs sind kaum zu übertreffen.

Sie möchten lieber in Ihrem eigenen Tempo unterwegs sein? Das Singapore Tourism Board veröffentlicht kostenlose Karten für selbst geführte Rundgänge durch das Kolonialviertel, Chinatown, Little India und Kampong Gelam, mit QR-Codes an den einzelnen Stationen.

Rechnen Sie mit 8 bis 12 € als angemessenes Trinkgeld, wenn Sie an einer geführten Tour teilnehmen.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296452″ align=“alignnone“ width=“2559″] Foto von Annie Spratt auf Unsplash[/caption]

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💰 Wie viel kostet ein Tag in Singapur mit kleinem Budget eigentlich?

Weniger, als das Internet Ihnen weismachen will. Hier finden Sie eine ehrliche Aufschlüsselung, wie Sie Singapur mit kleinem Budget erleben können, wobei die oben genannten kostenlosen Angebote Ihre Tage ausfüllen.

Was Realistische Tageskosten
Bett im Hostel-Mehrbettzimmer 16 bis 23 €
Drei Mahlzeiten an Straßenständen 9 bis 15 €
MRT und Busse 2,50 € bis 4
Sehenswürdigkeiten aus diesem Reiseführer 0
Gesamtbetrag pro Tag 28 € bis 42 €

Das ist in vielen westeuropäischen Städten günstiger als ein Bett in einem Hostel allein.

Was hier das Budget sprengt, ist der Alkohol. Da Alkohol stark besteuert wird, kann ein Bier in einer Bar mehr kosten als drei Mahlzeiten. Halten Sie sich lieber an die Happy Hours in der Hostel-Bar oder kaufen Sie im Supermarkt ein.

Noch ein paar Spartipps:

  • Geht mehr zu Fuß, als ihr für nötig haltet. Das Zentrum von Singapur ist überschaubar und überdachte Fußwege gibt es überall.
  • Nutzen Sie eine kontaktlose Karte, anstatt Touristen-Fahrkarten zu kaufen. Die meisten Einzelfahrten mit der MRT kosten deutlich weniger als 1,50 €.
  • Planen Sie Ihre Abende so, dass Sie die kostenlosen Lichtshows besuchen, statt kostenpflichtige Aussichtsplattformen zu besuchen.

[Bildunterschrift id=“attachment_1296456″ align=“alignnone“ width=“2559″] Foto von Vijay Kumar Gaba auf Unsplash[/caption]

🛏️ Welche sind die besten günstigen Hostels in Singapur?

Die Schlafsäle in Singapur sind aufgrund des begrenzten Platzangebots eher im Kapselstil gehalten, was aber auch Vorteile hat: Man hat einen Vorhang, eine Lampe und eine Steckdose und kann trotzdem das gesellige Leben im Gemeinschaftsraum genießen. Alle unten aufgeführten Preise sind Preise für Schlafsäle, die von Hostelworld stammen, wo man über 50 Unterkünfte in der ganzen Stadt vergleichen kann.

Betel Box Backpacker Hostel buchen

Betel Box Backpacker Hostel

Das günstigste gute Bett der Stadt für etwa 16 €, in einem restaurierten Geschäftshaus aus den 1920er Jahren an der Joo Chiat Road. Es gewann bei den HOSCARs 2025 in seiner Länderkategorie, hat eine Bewertung von 8,7 aus über 2.400 Bewertungen und liegt in Katong statt im touristischen Zentrum.

7 Wonders Hostel @ Upper Dickson buchen

7 Wonders Hostel @ Upper Dickson

Etwa 17 € pro Nacht mitten in Little India – das bedeutet, dass es unten das günstigste Essen in Singapur gibt. Bewertung: 8,6.

Rucksack Inn Tyrwhitt Road buchen

Rucksack Inn Tyrwhitt Road

Ab ca. 21 €, sowohl die Arab Street als auch Little India sind zu Fuß erreichbar; hier herrscht ein lebhafteres Treiben, und Einzelzimmer gibt es ab ca. 24 €.

The Bohemian buchen

The Bohemian

Nur für Rucksacktouristen, in der Nähe von Chinatown, 22 € inklusive kostenlosem Frühstück. Eine Bewertung von 8,9 aus fast 3.000 Bewertungen und durchweg eine der geselligsten Unterkünfte in Singapur.

Wink Capsule Hostel buchen

Wink Capsule Hostel

Designorientierte Kapseln in Chinatown ab ca. 23 €, inklusive kostenlosem Frühstück und einer Bewertung von 8,3.

Atelier Hostel buchen

Atelier Hostel

Mit 27 € ist es zwar etwas teurer, aber das ist es wert: eine Bewertung von 9,2, ein weiterer nationaler Gewinner des HOSCAR 2025, kostenloses Frühstück und hauseigene Veranstaltungen.

✈️ Fazit: Singapur ist günstiger als sein Ruf vermuten lässt

Der Ruf der Stadt als teures Reiseziel rührt daher, dass manche Besucher sich für die teure Variante entscheiden. Wenn man ein Hotel bucht, in Einkaufszentren isst, in Rooftop-Bars trinkt und Eintritt für Aussichtsplattformen zahlt, dann wird Singapur das Konto tatsächlich schnell leeren.

Wenn man es wie ein Rucksacktourist angeht, sieht die Rechnung ganz anders aus. Die kostenlosen Aktivitäten in Singapur sind keine Trostpreise, sondern das Beste, was die Stadt zu bieten hat: die Supertrees bei Einbruch der Dunkelheit, ein Regenwald-Spazierweg mitten in einer Finanzmetropole, Tempel, in denen man so lange in Ruhe sitzen kann, wie man möchte, und ein UNESCO-Garten, durch den man jeden Morgen kostenlos schlendern kann.

Dazu kommen Streetfood für 4 € pro Teller, eine MRT, die für Kleingeld überall hinfährt, und ein Bett im Schlafsaal ab 16 € – und schon ist Singapur nicht mehr der Reiseverderber, vor dem dich alle warnen. Zwei oder drei Tage hier reichen völlig aus, und die Stadt lässt sich perfekt zwischen Malaysia und deinem nächsten Reiseziel einplanen.

Ein letzter Tipp: Diese Stadt eignet sich hervorragend, um Leute kennenzulernen. Hol dir in der Hostelworld-App einen Hostelworld Social Pass, um schon vor deiner Ankunft an Stadt-Chats teilzunehmen, und schau dann auf der Seite „Events und Linkups“ nach von Hostels organisierten Stadtrundgängen und Hawker-Crawls. Kostenlose Lichtshows machen in der Gruppe noch mehr Spaß.

Lust auf mehr Lektüre? Schau dir unsere Reiseführer zu den besten Hostels in Singapur, den günstigsten Backpacking-Ländern in Südostasien, Backpacking in Malaysia und Alleinreisen an.

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❓Häufig gestellte Fragen: Kostenlose Aktivitäten in Singapur

Was kann man in Singapur kostenlos unternehmen?

Eine ganze Menge, darunter auch die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Außenanlagen und der Supertree Grove in den „Gardens by the Bay“ sind kostenlos, ebenso wie die abendliche Lichtshow „Garden Rhapsody“ und die „Spectra“-Show im Marina Bay Sands. Der Botanische Garten von Singapur, der MacRitchie-Stausee, die Southern Ridges und Henderson Waves, der Fort Canning Park, der Merlion Park und die Marina Barrage sind ebenfalls kostenlos. Auch die Tempel in Chinatown, die Sultan-Moschee in Kampong Glam und die Straßenkunst in der Haji Lane sind kostenlos, ebenso wie der Besuch des Indoor-Wasserfalls im Jewel Changi Airport.

Kann ich Singapur mit einem sehr knappen Budget besuchen?

Ja. Ein realistischer Tag als Rucksacktourist mit einem Bett im Mehrbettzimmer, drei Mahlzeiten bei Straßenverkäufern und öffentlichen Verkehrsmitteln kostet etwa 28 bis 42 Euro, wobei die Sehenswürdigkeiten in diesem Reiseführer keine zusätzlichen Kosten verursachen. Die günstigsten Betten im Mehrbettzimmer gibt es auf Hostelworld bereits ab etwa 16 € pro Nacht. Was hier das Budget sprengt, ist Alkohol, der stark besteuert wird – halte dich also an die Happy Hours in den Hostels, wenn du etwas trinken möchtest. Zwei oder drei Tage reichen aus, um die Stadt gründlich zu erkunden, was auch die Gesamtkosten niedrig hält.

Was sind die besten kostenlosen Gegenden, die man in Singapur erkunden kann?

Chinatown, Kampong Glam und Little India sind die drei Viertel, die dir am meisten für nichts bieten – voller Tempel, Moscheen, Märkte und günstiger Essensmöglichkeiten, die alle zu Fuß erreichbar sind. Darüber hinaus bietet Tiong Bahru Art-déco-Wohnhäuser und unabhängige Geschäfte, während Joo Chiat und Katong mit ihren pastellfarbenen Peranakan-Ladenhäusern locken. Der Rundweg entlang der Marina Bay-Uferpromenade ist ein kostenloser Spaziergang mit Blick auf die gesamte Skyline, und der Southern Ridges Trail ist die richtige Wahl, wenn du eher Grünflächen als Straßen bevorzugst.

Gibt es kostenlose Stadtführungen in Singapur?

Ja, allerdings basieren sie auf einem Trinkgeldmodell und sind nicht wirklich kostenlos; rechnet also mit 8 bis 12 € für den Stadtführer. Lokale Anbieter wie Indie Singapore wechseln im Laufe der Woche die Stadtteile und decken an verschiedenen Tagen Chinatown, Kampong Glam, Little India und den Singapore River ab. Transitpassagiere mit langer Wartezeit können auch an einer kostenlosen, geführten Stadtrundfahrt teilnehmen, die vom Changi Airport aus startet. Wenn du lieber auf eigene Faust losziehen möchtest, stellt das Singapore Tourism Board kostenlose Karten für selbstgeführte Kulturpfade mit QR-Codes an jeder Station zur Verfügung.

Gibt es in Singapur kostenlose Museen für Touristen?

Einige, aber lies das Kleingedruckte. Der kostenlose Eintritt in die großen nationalen Einrichtungen wie die National Gallery Singapore und das Nationalmuseum gilt für Singapurer und Personen mit ständigem Wohnsitz, nicht für Besucher. Zu den Museen und Galerien, die für alle kostenlos sind, gehören das NUS Museum, die Galerien für zeitgenössische Kunst in den Gillman Barracks, das National Design Centre und die Singapore City Gallery. Die Esplanade bietet außerdem an den meisten Tagen kostenlose Aufführungen in ihrer Halle und auf der Freiluftbühne an, was wohl ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet als jede Ausstellung, für die man Eintritt zahlen muss.

Wie viel kostet eine Mahlzeit in einem Hawker Centre?

Ein voller Teller Chicken Rice, Laksa, Char Kway Teow oder Biryani kostet in der Regel zwischen 3 und 6 Euro, und Getränke wie Kopi liegen bei etwa 1 Euro. Einige Stände sind mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und liegen dennoch in dieser Preisspanne. Das Maxwell Food Centre und der Chinatown Complex sind die besten Anlaufstellen für den Einstieg, Lau Pa Sat ist abends ideal für Satay, und die Old Airport Road ist der Treffpunkt der Einheimischen. Gehen Sie vor 11:30 Uhr oder nach 14:00 Uhr hin, um den Ansturm der Büroangestellten zu vermeiden.

Ist der Eintritt zu den Gardens by the Bay kostenlos?

Die Außenanlagen und der Supertree Grove können kostenlos besichtigt werden, und die Licht- und Soundshow „Garden Rhapsody“ an den Supertrees ist zweimal pro Abend kostenlos. Kostenpflichtig sind die Innengewächshäuser, der Cloud Forest und der Flower Dome sowie der erhöhte OCBC Skyway zwischen den Supertrees. Die meisten preisbewussten Reisenden lassen alle drei aus und haben dennoch das Gefühl, den Ort gesehen zu haben – vor allem, wenn sie ihren Besuch auf die Abendshow abstimmen.

In welchem Stadtteil sollte ich in Singapur übernachten, wenn ich auf mein Budget achten muss?

Little India und Chinatown bieten die beste Kombination aus günstigen Unterkünften, preiswertem Essen und guter Anbindung an die MRT, wobei man von Chinatown aus nur einen kurzen Fußweg zum Maxwell Food Centre und zu zwei U-Bahn-Linien hat. Kampong Glam und Bugis eignen sich eher für ein jüngeres, geselliges Publikum und liegen in der Nähe von Cafés und Straßenkunst. Etwas weiter außerhalb bieten Katong und Joo Chiat die niedrigsten Preise für Mehrbettzimmer in der Stadt und ein deutlich authentischeres Flair – allerdings auf Kosten einer längeren Fahrt ins Zentrum.

Wie viele Tage braucht man in Singapur?

Drei Tage reichen locker aus, und die meisten Rucksacktouristen betrachten Singapur eher als Zwischenstation denn als Ziel für einen längeren Aufenthalt. Einen Tag für Marina Bay, die „Gardens by the Bay“ und die abendlichen Lichtshows, einen für die Kulturviertel und Hawker-Center und einen für Grünflächen wie den Botanischen Garten oder die „Southern Ridges“. Von hier aus geht es mit einem günstigen Überlandbus nach Malaysia, mit einer kurzen Fährfahrt nach Batam oder Bintan oder mit einem Flug nach Norden nach Thailand.

Was ist die günstigste Art, sich in Singapur fortzubewegen?

Zu Fuß, dann mit der MRT. Das Zentrum von Singapur ist kompakt und durch überdachte Fußgängerwege gut erschlossen, sodass viele Wege zwischen den Stadtvierteln zu Fuß kürzer sind, als sie auf der Karte erscheinen. Für alles andere solltest du lieber mit einer kontaktlosen Bankkarte einchecken, anstatt einen Touristenpass zu kaufen, da die meisten Einzelfahrten mit der MRT oder dem Bus deutlich unter 1,50 € kosten und ein ganzer Tag auf den öffentlichen Verkehrsmitteln selten mehr als 4 € kostet. Die MRT fährt außerdem direkt vom Flughafen Changi in die Stadt.

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