Was man in Wien unternehmen kann: Ein Ratgeber für preisbewusste Reisende

Die österreichische Hauptstadt ist ein wahres Juwel im Herzen Europas. Ein ungeschliffener Diamant, der selbst die kältesten Herzen (das glauben wir gern … bei diesen Temperaturen) erwärmen und bewegen wird. Nach Wien zu kommen bedeutet , in ein Märchen einzutauchen und zwischen barocker Kunst und dem Duft außergewöhnlicher Gerichte zu schlendern. In Wien gibt es so viel zu erleben, dass es schwerfiel, nur 10 Dinge auszuwählen. Das Erste, was man in Wien tun sollte (und zwar schon vor der Ankunft), ist, sich darauf vorzubereiten, begeistert zu sein: Diese Stadt wird definitiv den Wunsch wecken, wiederzukommen!

  • Habsburgerpalast

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Das Habsburger Schloss (Michaelerkuppel), heute Residenz des österreichischen Bundespräsidenten, ist seit 1279 die Heimat der österreichischen Königsfamilie. Auf einer beeindruckenden Fläche von 240.000 Quadratmetern können Sie die 18 Flügel, 19 Innenhöfe und 2.600 Räume des Komplexes sowie das Silbermuseum und das Sissi-Museum besichtigen. Eintrittskarten ab 12,90 €.

  • Street Art

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Das Wiener Museumsviertel ist voller Kunstinstallationen, Künstlerstände und Street-Art, insbesondere die „Street-Art-Passage“. Nicht weit davon entfernt befindet sich die „INOPERAbLE Gallery“ (Stiegengasse 2/3), die sich der Street-Art widmet. Verpassen Sie auch nicht die Gegend rund um den Donaukanal!

  • Prater

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Der große Stadtpark im Zentrum von Wien (in der Nähe des Bahnhofs Praterstern) ist ein echter Anziehungspunkt für die Jugend der Stadt, die vor allem in den wärmeren Monaten in Scharen in diesen wunderschönen Park strömt, um sich zu entspannen und ein paar Stunden fernab von Touristen und überfüllten Gegenden zu verbringen. Hier trifft man auch viele Jogger und Radfahrer.
Nur wenige Schritte vom Planetarium entfernt liegt der Würstelprater, Wiens Vergnügungspark. Neben zahlreichen Attraktionen (die das Kind in jedem von uns wecken) können Sie eine Fahrt mit dem berühmten Wiener Riesenrad unternehmen, von dem aus Sie diese „königliche“ Stadt in ihrer ganzen Schönheit von oben bewundern können.

  • Das Genie Hundertwasser

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Kunst und Architektur. Ein Regen aus Farben. Und das alles völlig kostenlos. Drei magische Dinge, die uns Reisenden so am Herzen liegen. Der österreichische Maler, Architekt und Bildhauer Hundertwasser gestaltete das Viertel Landstraße mit asymmetrischen, farbenfrohen Häusern, „ungewöhnlichen“ Springbrunnen, Wendeltreppen und Unebenheiten. Alles unter dem kreativen Zeichen eines rebellischen Genies. Nutzen Sie dies, um sich inspirieren zu lassen und Ihrem eigenen Genie freien Lauf zu lassen.

  • St.-Stephans-Dom

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Nicht alle von uns sind Kunst- und Geschichtsliebhaber, und viele ziehen es vor, die Stadt „einfach zu erleben“. Es gibt jedoch einige historische Stätten, die man sich einfach nicht entgehen lassen darf. Einer der Orte, die man in Wien unbedingt besuchen sollte, ist der Stephansdom (Stephansplatz 3): Geht durch das „Riesenportal“ und entdeckt den gotischen Stil des Wiener Doms, und wenn ihr noch Zeit habt, schaut auch in den Katakomben vorbei.
Und dann … wie könnte man zu „Stellf“ (wörtlich „kleiner Stephan“) schon Nein sagen! Wovon sprechen wir? Von der 20-Tonnen-Glocke, die über dem Glockenturm des Doms thront. Woher hatten die Österreicher so viele Tonnen? Ausgerechnet aus dem Guss von Kanonen, die den Türken während der Belagerung der Stadt im Jahr 1683 abgenommen wurden. Gibt es eine bessere Art des Recyclings? Gut gemacht, Wien!

  • Die Märkte Naschmarkt und Brunnenmarkt

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Unsere Lieblingsbeschäftigung in Wien (oder vielleicht die zweitliebste? Oder die drittliebste? Wir können uns wirklich nicht entscheiden … diese Stadt ist so wunderschön!) ist es, auf die Märkte zu gehen. Angefangen beim Naschmarkt. Das ist der Hauptmarkt der Stadt und eignet sich perfekt sowohl für einen kleinen Imbiss als auch dafür, jede Menge Restaurants und Bars mit fantastischem Essen und Cocktails zu entdecken! Und wenn du auf Schnäppchenjagd bist, findest du hier einen wunderschönen Flohmarkt mit Antiquitäten und allerlei Dingen, die dein Instagram-Profil richtig cool machen. #vintage
Der Brunnenmarkt (Brunnengasse) hingegen ist bei jungen Wienern gerade „im Kommen“. Auch hier findet ihr jede Menge Lokale, in denen ihr etwas trinken könnt, und er eignet sich zudem perfekt zum Essen in Wien, da es hier günstiger ist als in anderen Gegenden der Innenstadt.

  • Schloss Schönbrunn

Das wunderschöne Schloss Schönbrunn ist eines der schönsten Beispiele barocker Architektur weltweit. Von der gelblichen Fassade des Schlosses aus erstrecken sich Räume und Gärten über mehr als 120 Hektar; die königlichen Gemächer, das Theater und das Kutschenmuseum sind dabei ein absolutes Muss.
Aber wie ihr wisst, halten wir uns nach Möglichkeit lieber von den Haupttouristenattraktionen fern, daher müssen wir unbedingt erwähnen, dass sich hier der älteste Zoo der Welt (Maxingstraße 13b) befindet, in dem viele der noch genutzten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert stammen! Eintritt 16,50 € 

  • Das Belvedere

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Das Belvedere (Prinz-Eugen-Straße 27) ist vielleicht Wiens berühmtestes Postkartenmotiv. Hier finden Sie das Barockkunstmuseum, das Museum für mittelalterliche Kunst und die Kunstgalerie mit Werken von Monet, Renoir, Makart, Schiele und Gustav Klimts weltberühmtem „Kuss“. Eine Augenweide. Erlösung für die Seele.

  • „Ungewöhnliche“ Museen

Wenn traditionelle Museen nichts für Sie sind, keine Sorge: Wien ist voller „ungewöhnlicher“ Museen. Ein Zirkusmuseum (Ilgplatz 7/1) versetzt Sie zurück in die Kindheit – mit allem, was Sie sich hier vorstellen und erhoffen können. Wenn du jedoch immer noch von Stephen Kings berühmtem Clown träumst, solltest du diesem Museum fernbleiben. Der Eintritt ist frei.
Das Kondom-Museum (Esterhazygasse 26) befindet sich nicht in Amsterdam, sondern in der wunderbaren Stadt Wien! In einem alten mittelalterlichen Gefängnis findest du alle möglichen Arten von – nun ja – Kondomen! Auch hier ist der Eintritt frei.
Ein weiteres Museum dieser Art ist das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (Mariahilfergürtel 37). Der Eintritt kostet 8 €. Wir stellen euch die Optionen vor, ihr entscheidet.
Der Narrenturm (Spitalgasse 2) ist die älteste Irrenanstalt Europas (erbaut 1784). Und für nur 4 € kannst du Tier- und (!!) menschliche Gehirne in „niedlichen“ Gläsern betrachten.

  • Ein Bad in der Donau

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Angesichts der Temperaturen in der Stadt mag das seltsam klingen, aber die Wiener sind echte Wasserratten. So sehr, dass sie sogar in der Donau baden! Wir wissen, das überrascht uns auch nicht (ihr wisst ja: Wir sind große Fans vom Nacktbaden), aber viele andere sind davon verblüfft. Wenn ihr ein Bad in der Donau nehmen wollt, fangt am Strandbad Gänsehäufel an, wo es jede Menge Liegestühle und Sonnenschirme gibt.
Zu guter Letzt dürfen wir natürlich die vielen historischen Theater in Wien nicht unerwähnt lassen. Allen voran das Nationaltheater, das Burgtheater (Universitätsring 2): ein Juwel im Herzen der Stadt. Verpasst auch nicht das Volkstheater (Neustiftgasse 1) und das Englische Theater (Josefsgasse 12).
Ach ja! Wann sollte man nach Wien reisen? Auf jeden Fall zur Weihnachtszeit – dann ist Wien voller wunderschöner Stände und roter Dekorationen, die der Stadt eine absolut einzigartige Atmosphäre verleihen. Allerdings sind zu dieser Zeit auch viele Touristen unterwegs, das sollten Sie bedenken! Im Frühling ist die Stadt ohnehin wunderschön!
Was man in Wien unternehmen kann:

  • Habsburgerpalast
  • Straßenkunst
  • Prater
  • Das Genie Hundertwasser
  • St.-Stephans-Dom
  • Naschmarkt & Brunnenmarkt
  • Schloss Schönbrunn
  • Das Belvedere
  • „Ungewöhnliche“ Museen
  • Ein Bad in der Donau

Vielen Dank an Roderick Eime für das wunderschöne Foto auf Flickr!

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