Szia Budapest! Die besten Tipps für die ungarische Hauptstadt
Aufregend, wild, günstig, faszinierend: Die aus drei Städten, Obuda, Buda und Pest, verschmolzene Hauptstadt Ungarns ist eines der trendigsten Reiseziele Europas. Wir haben die besten Tipps für einen Städtetrip nach Budapest für euch aufgelistet. Kommst du mit?
1. Von der Altstadt in die Oper und zum Zoo
In Budapest kann man Geschichte hautnah erleben. Die Stadt an der Donau hat viele Kriege und Veränderungen überstanden. Einige der schönsten Gebäude findet man in der Altstadt am Donauufer, von denen viele Teil des des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Unter anderem das prunkvolle Parlament und der Grisham Palast. Aber auch die Brücken, die die Stadtteile Buda und Pest miteinander verbinden sind mehr als sehenswert. Besonders die Kettenbrücke, die Freiheitsbrücke und die Margaretenbrücke entfalten ihren magischen Charme bei Nacht, wenn sie voll beleuchtet sind. In Budapest vereinen sich unterschiedliche Epochen und Baustile. So können barocke Gebäude wie das Budapester Rathaus in der Nähe der neoromanischen Fischerbastei oder dem im Jugendstil errichteten Gellertbad stehen. Eine Reise durch die Geschichte passiert in Budapest also ganz von alleine, bei einem Spaziergang durch die Straßen der Altstadt.

Ein Schmuckstück ist auch die Ungarische Staatsoper. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, thront dieses architektonische Juwel im Stadtteil Pest. Die Oper ist nicht nur äußerlich eine Schönheit, die inneren Werte machen das Gebäude besonders sehenswert. Statuen, prunkvolle Treppen und der ausladende Konzertsaal, warten im Innenraum des Opernhauses auf seine Besucher.
Eine Achterbahn der Gefühle, prägt die Geschichte des Budapester Zoos. Nach diversen Schließungen und Wiedereröffnungen, hat der Zoo seine Bestimmung gefunden und ist nun beliebt und gut besucht. Im Zoo befinden sich nicht nur zahlreiche Tiere, sondern auch exotische Pflanzen. Sogar der Schönbrunner Zoo in Wien hat vor vielen Jahren einen Beitrag zur Entstehung des Zoos geleistet: Königin Elisabeth hat dem Zoo eine Giraffendame geschenk. Des Herzstück des Zoos ist, neben dem Artenreichtum, das Palmenhaus. Hier können Vögel, Fledermäuse und Aligatoren bestaunt werden. Der Zoo ist aber auch eine kulturelle Einrichtung und so finden hier regelmäßig Konzerte statt.
2. Ruinenbars
In Budapest gibt es einen Hotspot, an dem kein Weg vorbeiführt: Die Romkocsma sind Kneipen und Bars in Ruinen und verlassenen Wohnhäusern. Hier kann man den ganzen Abend mit Freunden bei ein paar Drinks verbringen. Die Lokale werden oft von Studenten betrieben, die Einrichtung ist zusammengestückelt, bunt und voller Liebe zum Detail. Eines der besten Lokale ist das Szimplakert. Hier finden Konzerte, Open-Mic-Abende, Diskussions- und Folkloreveranstaltungen statt. Die Getränkekarte ist eine Mischung aus bekannten Longdrinks, Flaschenbieren und ungarischen Lokalhelden wie dem hochprozentigem Palinka und Unicum und dem Szürkebarat-Wein. News und Tipps über alle Ruinenbars gibt es hier.

3. „Bath Parties“
Budapests Heilquellen haben eine über 2000 Jahre alte Tradition. Abseits der Wellness- und Gesundheitsphilosophie haben sich sogenannte „Bath Parties“ einen Namen gemacht. Wenn die Stimmung fast genauso übersprudelnd ist wie das Wasser des Whirlpools, befindest du dich mitten in einer der legendären „Sparties“. Bei der bekanntesten Budapester Therme Szechenyi Spa & Baths ist es Samstagabend ab 22.30 Uhr immer soweit: Der reguläre Thermenbetrieb wird eingestellt und die Laser-Show und das DJ-Pult werden aktiviert. In den Outdoor-Pools kann dann bis 3 Uhr früh gefeiert werden. Tickets für die Partys gibt’s online. Wer am Tag danach Erholung braucht, kann bei Tagesbetrieb der zahlreichen Thermen im Heilwasser entspannen und die Seele baumeln lassen. Besonders schön lässt sich das im Gellertbad, das einen unverwechselbaren Flair hat.
4. Raritäten und visuelle Leckereien
Abseits der bekannten Brands und Franchise-Shops existieren einzigartige Geschäfte und Boutiquen, in denen der eine oder andere Schatz auf dich wartet. Im Retrock, einem Vintage-Store, kann schon mal die Zeit vergessen werden. In dem großen, zweistöckigen Laden findet man Second-Hand-Ware und kaum getragene Designer-Stücke. Beim Stöbern warten neben Kleidung, Accessoires, Schuhen und Taschen auch Deko-Artikel darauf entdeckt zu werden.
Im Printa schlägt das Designer-Herz höher. Das Geschäft ist eine Mischung aus Café, Galerie und Shop. Junge, ungarische Designer haben hier die Möglichkeit ihre Produkte zu präsentieren. Alternative Labels, die Up-Cycling-Mode herstellen, Kunstdrucke und Produkte mit kreativen Budapest-Motiven können hier gekauft werden. Hol dir ganz entspannt einen Kaffee am Tresen und betrachte die Kunst in der Galerie des Printas.
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Ein Mitbringsel der anderen Art bietet der VII. Bezirk, der auch als Street-Art-Viertel bekannt ist. Ob gedanklich ein Foto im Kopf gemacht wird oder mit einer Kamera die Straßenkunstwerke festgehalten werden, liegt bei einem selbst. Die Dichte an Graffitis und alternativer Kunst auf den Pflastersteinen ist in dem Künstler-Bezirk jedenfalls sehr hoch. An jeder Ecke wartet ein neues Freiluft-Kunstwerk darauf seine Besucher in Staunen zu versetzen.

5. Kulinarische Leckereien
Das größte und facettenreichste Angebot an Essen gibt es in der großen Markthalle. Die Architektur der Halle erinnert an eine Kirche oder Basilika. In dem mächtigen und ausladenden Gebäude sind Marktstände, Imbisse und Supermärkte untergebracht. Es kann gesnackt oder nach Herzenslust geshoppt werden. Die Stände haben sich auf Besucher spezialisiert und so gibt es auf drei Stockwerken eine große Auswahl an kulinarischen Souvenirs zu kaufen.

Wer in Budpest das größte und beste Schnitzel zum kleinsten Preis essen möchte, dem ist unbedingt das Pléh Csárda zu empfehlen. Das Lokal wird von einem älteren Herrn betrieben und ist ein echter Insidertipp. Die Bude, vom Besitzer liebevoll „blecherne Gondel“ genannt, ist für seine großen Portionen bekannt. Keine halben Sachen also, und so kann man den Rest getrost für einen späteren Zeitpunkt einpacken lassen.
Der nächste Tipp ist vielleicht nicht der absolute Geheimtipp, aber bei den Budapestern sehr beliebt. Sehr ungarisch und sehr lecker ist das Cserpes Tejivó. Von dem Lokal gibt es mehrere Ableger und man bekommt hier alles, was aus Milch gemacht wird. Joghurts, Shakes, Kuchen und kleine Snacks stehen auf der Speisekarte. Von hier aus, lässt es sich gestärkt in den Tag starten. Der kleine Preis bereitet zusätzlich Freude.
Wem nach der ganzen Deftigkeit, der Sinn nach Veränderung steht, dem sei das Borbiróság ans Herz gelegt. Weniger rustikal, mehr gediegen und trotzdem bodenständig, präsentiert sich das kleine, aber feine Lokal. Die Karte ist überschaubar und bietet zu jedem Essen den passenden Wein.
Im Menza trifft Sowjet-Kantinen-Charme auf Coolness und leckere Speisen. Neben Klassikern der ungarischen Küche, gibt es auch modern-inspiriertes Internationales. Umfangreicher ist nur die Getränkekarte, hier findet sich alles für einen langen und ausgelassenen Abend.

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Danke an Matthias, Ted and Jen, Anita, Fumie, Elisabetta und Daniel für die tollen Bilder!
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