10 Momente, die jeder Backpacker nach der Heimkehr erlebt
Egal, ob es nur ein temporärer Zwischenstopp ist, um Freunde und Familie zu sehen oder um dem Backpack eine Verschnaufpause zu gönnen: Wieder Zuhause zu sein ist für echte Weltenbummler immer ein komisches Gefühl. Manche durchleben den Post-Travel Blues und andere können die neu gewonnen – aber schon sehr tiefsitzenden – Gewohnheiten nicht ablegen (nein, Feilschen ist bei Media Markt nicht gerne gesehen!). Diese 10 Momente kennt jeder Backpacker, der nach einem längeren Trip wieder nach Hause kommt.
1. Du rechnest alle Preise um
Du hast dich schon so daran gewöhnt, alles immer in Euro umzurechnen, dass du im Supermarkt direkt in den Autopilot schaltest: „3,90 € dafür?! In Euro sind das… oh, Moment mal”. Außerdem analysierst du ständig das Preis-Leistungs-Verhältnis und trauerst den Tagen in Südostasien hinterher, denn dort war einfach alles viel günstiger.

2. Essen gehen ist nicht mehr dasselbe
Jetzt warst du dort, hast das Land erkundet, hast die Kultur erlebt und die regionalen Spezialitäten probiert. Nachdem du das Original kennengelernt hast, traust du dich überhaupt noch zum Thai Restaurant um die Ecke?! Falls ja, wirst du allen anderen wahrscheinlich non-stop davon erzählen, wie ein ECHTES Pad Thai für 30 Cent vom Stand auf der Khao San Road geschmeckt hat – und dieser überteuerte Abklatsch ist eine Beleidigung für alle authentischen Pad Thais dieser Welt!

3. Du rechnest den Zeitunterschied aus
Nachdem du wieder länger zu Hause warst, vergisst du es irgendwann, aber hin und wieder kannst du nicht anders, als auszurechnen, wie viel Uhr es dort gerade ist. Du stellst dann verblüfft fest „Es ist schon morgen” und erinnerst dich, was du normalerweise um die Uhrzeit gemacht hast: Eine Runde Yoga? Die ersten Wellen des Tages reiten? Gemeinsam mit deinen Hostel-Buddys das Hostel-Frühstück plündern? Ach, wie schön es wäre…

4. Du freust dich auf den Einkauf im Supermarkt
Weißt du eigentlich, wie teuer europäische Produkte im Ausland sind? Ja? Dann weißt du auch, dass du Kinder-Schokolade und Wattestäbchen NIE WIEDER als selbstverständlich sehen wirst. Die Auswahl im Supermarkt zu Hause ist einfach unendlich!

5. Du wirst der ultimative Instagram-Stalker
Nachdem du deine Nächte in Schlafsälen verbracht hast, fehlt es dir, von anderen Reisesüchtigen umgeben zu sein. Sobald du dich langweilst, fragst du dich, was wohl deine Hostel-Buddys so treiben – und schon ist die Instagram-App für einen „kurzen” Check geöffnet. 57 Minuten später hast du dann die fünfte Person, die du auf deinem Trip kennengelernt hast, fertiggestalked und kennst alle Details zu Haustieren, Geschwistern, Eltern und diesem einen Ex-Freund, der bei dem tiefgründigen Gespräch mit ein paar Cocktails am Strand Thema war.

6. Du nutzt jede Gelegenheit, um deine Sprachkenntnisse auszuprobieren
Du hast dir selbst geschworen, dass du regelmäßig üben wirst und deine neuen Sprachkenntnisse verbesserst – nur leider interessiert es sonst keinen und auch der Kellner hat keine Ahnung, was du sagst. Nun, der nichtsahnende Taxifahrer kann sich schon auf die Fahrt nach einer wilden Partynacht freuen… „Hola señor Taxifahrer, como estas?”

7. Messer und Gabel? Was ist das nochmal?
Falls du längere Zeit in Asien verbracht hast, bist du wahrscheinlich schon Profi mit den Stäbchen. Jetzt bist du zu Hause und kannst es kaum erwarten, allen deine kulturellen Skills zu zeigen – und zwar bei jeder Gelegenheit! Das Essen mit der Hand ist dir nach unzähligen Street Food-Ständen auch nichts Neues, aber vertrau uns, deine Mama findet es wahrscheinlich (ziemlich sicher) weniger beeindruckend, wenn du auch diese „Fähigkeit” beim Familienessen vorführst.

8. Du bist nicht bereit, dich von deinen Reise-Klamotten zu trennen
Hier trägt leider niemand Haremshosen und Flip FLops – erst recht nicht vor Sommerbeginn. Und irgendwann ist es auch an der Zeit, die Festival- und Freundschaftsarmbänder abzunehmen!

9. Du weißt nicht mehr, wie man sich anstellt
Du kommst wieder nach Hause? Hoffentlich hast du nicht vergessen, wie gerne wir hier Schlangen bilden! Und falls diese nicht die angemessene Ordnung hat, wird die Unzufriedenheit darüber lautstark zum Ausdruck gebracht. Denk also gar nicht erst daran, zu schubsen, zu drängen oder sonstiges Chaos zu verursachen, sondern stell dich brav und leise hinten an.

10. Du freust dich extrem, wenn du andere Backpacker triffst
Endlich jemand, der dich versteht! Sie wissen genau, wie du dich fühlst und ihr versteht euch auf Anhieb. Ist es zu früh zu fragen, ob ihr beste Freunde sein wollt?

Dir kommen alle Momente mehr als nur bekannt vor? Dann ist es vielleicht Zeit, für das nächste Abenteuer!
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