Auf Reisen krank werden: Was tun und wie bekommt man schnell Hilfe?
Auf Reisen krank zu werden, gehört zu den Dingen, mit denen niemand rechnet und die fast jeder irgendwann einmal erlebt. Eine verdorbene Mahlzeit in Marokko, eine Lungenentzündung, die sich in einer kalten Woche in Osteuropa langsam einschleicht, eine Lebensmittelvergiftung, die um 2 Uhr morgens in einem Hostel-Schlafsaal einsetzt, Fieber, das mitten auf einer Trekkingtour in Nepal einfach nicht sinken will. So etwas kommt vor. Und wenn es passiert, macht es einen enormen Unterschied für die Genesungsgeschwindigkeit, wenn man weiß, was zu tun ist.
Die gute Nachricht ist, dass die meisten Reisekrankheiten überschaubar, vorübergehend und mit der richtigen Herangehensweise behandelbar sind. Apotheken sind leichter zugänglich , als man denkt. Ärzte findet man in fast jeder Stadt. Hostels sind oft die beste erste Anlaufstelle für medizinische Beratung vor Ort. Eine Reiseversicherung deckt, sofern man eine hat, den Großteil der Kosten ab.
Dieser Leitfaden behandelt, was zu tun ist, wenn man auf Reisen krank wird: wie man einschätzt, womit man es zu tun hat, wann man sich selbst behandeln sollte und wann man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte, wie man im Ausland einen Arzt findet, wie man sich in Apotheken und Krankenhäusern in verschiedenen Ländern zurechtfindet und was man vor der Abreise vorbereiten sollte, um all dies erheblich zu vereinfachen.
Vorbereitet zu sein ist kein Pessimismus. Es ist das, was es dir ermöglicht, mit Zuversicht zu reisen.

🤒 Erster Schritt: Finde heraus, womit du es tatsächlich zu tun hast
Nicht jede Reisekrankheit erfordert einen Arztbesuch. Der erste und wichtigste Schritt ist, herauszufinden, womit du es zu tun hast.
Häufig und meist von selbst abklingend:
- Reisedurchfall (die weltweit häufigste Reisekrankheit, die in der Regel innerhalb von 1–3 Tagen abklingt)
- Leichte Lebensmittelvergiftung ohne Fieber oder Blut im Stuhl
- Reisekrankheit
- Leichte Erkältung oder Infektion der oberen Atemwege
- Sonnenbrand und leichte Hitzeerschöpfung
- Jetlag-bedingte Müdigkeit
Erfordert eher früher als später ärztliche Hilfe:
- Fieber über 38,5 °C, insbesondere mit Schüttelfrost
- Symptome, die sich nach 48 Stunden eher verschlimmern als bessern
- Blut im Stuhl oder Erbrochenem
- Starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit oder Lichtempfindlichkeit
- Atembeschwerden
- Brustschmerzen
- Jeder Hautausschlag, der sich schnell ausbreitet
Suchen Sie sofort einen Arzt auf:
- Hohes Fieber mit Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen
- Anzeichen einer schweren Dehydrierung (seit 8 Stunden kein Urinabgang, extremer Schwindel)
- Verdacht auf Dengue-Fieber, Malaria oder Typhus in einer Region, in der diese Krankheiten vorkommen
Im Zweifelsfall lassen Sie sich untersuchen. Die Kosten für einen Arztbesuch sind in den meisten Teilen der Welt gering, und die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist, ist es wert. In Südostasien kostet ein Besuch in einer Klinik oft 15–30 €. In Lateinamerika ist es ähnlich. Man muss nicht sicher sein, dass etwas Ernstes vorliegt, um Hilfe in Anspruch zu nehmen.

💊 Selbstbehandlung: Was man dabei haben sollte und wann man es anwendet
Ein gut ausgestattetes Reiseapotheke deckt die meisten kleineren Beschwerden ab, ohne dass man zu ungünstigen Zeiten in die Apotheke laufen muss.
Die Grundausstattung der Reiseapotheke:
| Artikel | Wozu es dient |
|---|---|
| Orale Rehydrationssalze (ORS) | Durchfall, Erbrechen, Dehydrierung |
| Loperamid (Imodium) | Lindert Durchfall auf Reisen |
| Paracetamol/Ibuprofen | Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen |
| Antihistaminikum | Allergische Reaktionen, Insektenstiche, Heuschnupfen |
| Antiseptische Salbe und Pflaster | Kleinere Schnitte und Wunden |
| Fieberthermometer | Fieber messen |
| Antimykotische Salbe | Hautpilzinfektionen, die in feuchten Klimazonen häufig auftreten |
| Rehydrations-Elektrolyt-Beutel | Schnellere Genesung bei Erkrankungen, die zu Dehydrierung führen |
Ein Hinweis zu Antibiotika: Manche Ärzte verschreiben Antibiotika zur Vorbeugung gegen Reisedurchfall, insbesondere für Reisen in Regionen mit erhöhtem Risiko. Es lohnt sich, dies vor Ihrer Abreise mit Ihrem Hausarzt zu besprechen. Nehmen Sie Antibiotika nicht ohne ärztliche Anweisung ein, es sei denn, Sie wurden ausdrücklich darüber aufgeklärt, wann und wie Sie ein verschriebenes Antibiotikum zur Vorbeugung anwenden sollen.

🏥 Einen Arzt im Ausland finden
Einen Arzt zu finden ist einfacher, als die meisten Reisenden erwarten, und wenn man die Möglichkeiten im Voraus kennt, lässt sich viel Unruhe vermeiden.
Die schnellsten Wege zur medizinischen Versorgung:
- Fragen Sie in Ihrer Herberge nach. Dies ist durchweg der schnellste und zuverlässigste erste Schritt. Das Personal der Herberge kennt die medizinische Versorgungslandschaft vor Ort: welche Kliniken gut sind, welche auf Touristen ausgerichtet und überteuert sind und welche Apotheken vertrauenswürdig sind. Es hat bereits zuvor kranke Gäste weitervermittelt. Nutzen Sie diese Ressource.
- IAMAT (International Association for Medical Assistance to Travellers): Unterhält unter iamat.org ein Verzeichnis englischsprachiger Ärzte weltweit. Kostenlose Mitgliedschaft, wirklich nützlich.
- Google Maps: Suchen Sie nach „Arzt“, „Klinik“ oder „Krankenhaus“ in Ihrer Nähe. Bewertungen anderer Reisender sind oft die ehrlichste Einschätzung von Qualität und Kosten.
- Dein Reiseversicherungsanbieter: Die meisten Policen verfügen über eine 24-Stunden-Hotline, die medizinische Versorgung vor Ort ausfindig machen und buchen kann. Rufe dort an, bevor du ins Krankenhaus gehst, nicht erst danach, da einige Policen für bestimmte Behandlungen eine Vorabgenehmigung erfordern.
Für EU-Bürger: Mit der EHIC- oder GHIC-Karte haben Sie in EU-Ländern und einigen anderen Ländern Zugang zur staatlichen Gesundheitsversorgung – zu ermäßigten Kosten oder kostenlos. Tragen Sie sie zusammen mit Ihrer Reiseversicherung bei sich.

💉 Der Umgang mit Apotheken im Ausland
Apotheken sind Ihre erste Anlaufstelle bei leichten Erkrankungen, und Apotheker haben in vielen Ländern deutlich mehr Verschreibungsbefugnisse als in Großbritannien oder den USA. In Frankreich, Italien, Südostasien und weiten Teilen Lateinamerikas kann ein Apotheker Sie beraten und oft auch Medikamente ausgeben, für die anderswo ein Rezept erforderlich wäre.
So bekommst du, was du brauchst:
- Gehen Sie einfach hinein und beschreiben Sie Ihre Symptome klar und deutlich. „Ich habe seit drei Tagen Fieber und Halsschmerzen“ reicht aus, damit ein ausgebildeter Apotheker Sie beraten kann.
- Zeigen Sie auf Ihrem Handy das Medikament, das Sie normalerweise einnehmen, wenn Sie wissen, was Ihnen hilft.
- Google Translate kann bei schriftlichen Beschreibungen und auf Verpackungen die Sprachbarriere überbrücken.
Ein paar praktische Hinweise:
- Generika sind in den meisten Teilen der Welt deutlich günstiger als Markenpräparate. Fragen Sie nach der Generika-Version.
- In Südostasien und Südasien sind die gängigsten Medikamente rezeptfrei und sehr kostengünstig erhältlich. Paracetamol, Antibiotika, Antihistaminika und Antimykotika sind in jeder Apotheke erhältlich.
- In Europa und Nordamerika sind mehr Medikamente verschreibungspflichtig. Gehen Sie zum Arzt, wenn die Apotheke Ihnen nicht weiterhelfen kann.
- Überprüfen Sie immer das Verfallsdatum, insbesondere in kleineren Apotheken in Entwicklungsländern.

🌡️ Die häufigsten Reisekrankheiten und was zu tun ist
Ein praktischer Überblick über die Krankheiten, mit denen Rucksacktouristen am häufigsten konfrontiert sind.
Reisedurchfall
Die häufigsteErkrankung. Wird in der Regel durch Bakterien in Lebensmitteln oder Wasser verursacht und klingt innerhalb von 1–3 Tagen ab. Behandlung: orale Rehydrationssalze, Ruhe, leicht verdauliche Kost, viel Wasser. Verwenden Sie Loperamid nur, wenn Sie weiterreisen müssen und sich nicht ausruhen können. Wenn die Beschwerden länger als 72 Stunden anhalten oder von Fieber oder Blut im Stuhl begleitet werden, suchen Sie einen Arzt auf.
Lebensmittelvergiftung
Ähnelt oft dem Reisedurchfall, kann jedoch heftiger und schneller auftreten. Ruhe, Flüssigkeitszufuhr und Zeit helfen in den meisten Fällen. Suchen Sie Hilfe, wenn die Symptome schwerwiegend sind oder wenn Sie aufgrund von Erbrechen länger als 12 Stunden keine Flüssigkeit bei sich behalten können.
Dengue-Fieber
Kommt in tropischen Regionen vor. Symptome: hohes Fieber, starke Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag. Es gibt keine spezifische Behandlung. Ruhe und Paracetamol (kein Ibuprofen oder Aspirin, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen). Dengue-Fieber erfordert eine ärztliche Diagnose, da Komplikationen schwerwiegend sein können. Suchen Sie bei Verdacht eine Klinik auf.
Malaria
Durch Prophylaxe vermeidbar. Die Symptome ähneln oft einer Grippe mit zyklischem Fieber. Bei Verdacht sofort einen Arzt aufsuchen. Malaria kann schnell fortschreiten, und die Behandlung hängt vom Erregerstamm und der Region ab.
Brust- und Atemwegsinfektionen
Häufig bei Reisenden, die zwischen verschiedenen Klimazonen wechseln. Bei leichten Fällen Ruhe, Inhalationen und Zeit. Bei ausbleibender Besserung nach fünf bis sieben Tagen oder bei Atembeschwerden einen Arzt aufsuchen.
🛌 Genesung im Hostel: So klappt’s
In einem Hostel-Schlafsaal krank zu werden, ist für niemanden ideal, aber mit der richtigen Herangehensweise gut zu bewältigen.
Sprechen Sie mit dem Hostelpersonal. Es hat bereits Erfahrung mit kranken Gästen. Meistens wird Ihnen praktische Hilfe angeboten: eine Empfehlung für eine Klinik in der Nähe, die Vermittlung eines ruhigeren Zimmers, sofern verfügbar, oder einfach ein Hinweis auf die nächste Apotheke. Gutes Hostelpersonal kümmert sich um seine Gäste. Lass sie das tun.
Zieh ein Einzelzimmer in Betracht. Wenn es dir nicht gut geht, bietet dir ein Einzelzimmer Ruhe, Frieden und die Möglichkeit, dich zu erholen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du dir den Raum mit anderen Reisenden teilst. Viele Hostels bieten Einzelzimmer zu Hostelpreisen an. Wenn es dir so schlecht geht, dass Schlaf wichtig ist, lohnt sich der Aufpreis.
Sprich mit deinen Mitbewohnern im Mehrbettzimmer. Ein einfaches „Mir geht es nicht gut, tut mir leid, wenn ich eure Nacht störe“ bewirkt schon viel. Die meisten Reisenden waren schon einmal der Kranke im Mehrbettzimmer und haben Verständnis dafür.
Trink ausreichend und ruh dich vor allem aus. Der Instinkt, durchzuhalten und weiterzureisen, kann eine zweitägige Erkrankung zu einer fünftägigen machen. Ein Ruhetag im Hostelbett ist fast immer der schnellste Weg zurück zum Wohlbefinden.

📋 Reiseversicherung: Warum sie unverzichtbar ist
Dieser Abschnitt kommt ohne Umschweife zur Sache: Reisen ohne Versicherung ist ein ernstes finanzielles Risiko, und eine Reisekrankenversicherung ist der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung jedes Rucksacktouristen.
Eine Nacht in einer Privatklinik in Südostasien kann 500 bis 2.000 € kosten. Eine Notfall-Evakuierung aus einer abgelegenen Gegend kostet Zehntausende. Eine einzige schwere Erkrankung ohne Versicherung kann eine Reise beenden, die Ersparnisse aufbrauchen und Schulden verursachen, deren Tilgung Jahre dauert.
Worauf du bei einer Reisekrankenversicherung achten solltest:
- Deckung der medizinischen Kosten von mindestens 1–2 Millionen Euro
- Medizinische Notfall-Evakuierung inbegriffen
- 24-Stunden-Notfall-Hotline
- Versicherungsschutz für die von Ihnen ausgeübten Aktivitäten (einige Policen schließen Abenteuersportarten, Trekking ab einer bestimmten Höhe oder Motorradfahren ohne Führerschein aus)
- Klare Regelung bezüglich Vorerkrankungen
Empfohlene Anbieter für Langzeitreisende: World Nomads, SafetyWing und True Traveller werden in Backpacker-Kreisen aufgrund ihrer Kombination aus Versicherungsschutz, Preis und Schadenabwicklung immer wieder empfohlen. SafetyWing ist beliebt für sein Abonnementmodell, das den Abschluss auch nach der Abreise ermöglicht.
Ein wichtiger Hinweis: Kontaktieren Sie Ihren Versicherer, bevor Sie sich einer nicht notfallmäßigen Krankenhausbehandlung unterziehen. Bei einigen Policen ist eine Vorabgenehmigung erforderlich. Wenn Sie dies nicht tun, kann dies Auswirkungen auf Ihren Versicherungsanspruch haben.

🆘 Wenn es ernst wird: Notfallhilfe im Ausland
Die Notrufnummer zu kennen, ist die grundlegendste Vorbereitung – und eine, die viele Reisende vernachlässigen.
Notrufnummern nach Region:
| Region | Notrufnummer |
|---|---|
| Europäische Union | 112 (gilt in allen EU-Ländern) |
| USA und Kanada | 911 |
| Australien | 000 |
| Großbritannien | 999 |
| Indien | 112 |
| Thailand | 1669 (Rettungsdienst), 191 (Polizei) |
| Japan | 119 (Rettungsdienst), 110 (Polizei) |
| Mexiko | 911 |
| Brasilien | 192 (SAMU-Rettungsdienst) |
| Südafrika | 10177 (Krankenwagen), 112 (Mobilfunk) |
Speichern Sie die Nummer Ihres Reiseziels, bevor Sie dort ankommen. Speichern Sie außerdem die Notrufnummer Ihrer Reiseversicherung. Speichern Sie beide Nummern in Ihrem Handy und notieren Sie sie auf einem Zettel in Ihrer Tasche.
Wenn Sie sich in einem Krankenhaus befinden und überfordert sind: Wenden Sie sich an die Botschaft oder das Konsulat Ihres Landes. Diese können zwar weder Ihre Rechnungen bezahlen noch medizinische Versorgung leisten, aber sie können Ihnen helfen, Dolmetscher zu finden, Ihre Familie zu kontaktieren und sich im lokalen System zurechtzufinden. Dieser Service wurde speziell für Situationen wie diese eingerichtet.

🧳 Vor der Abreise: Die wichtigsten Vorbereitungen
Die meisten gesundheitlichen Probleme auf Reisen lassen sich deutlich leichter bewältigen, wenn man sich bereits vor der Abreise vorbereitet.
Die Gesundheits-Checkliste vor der Reise:
- Lassen Sie sich 6–8 Wochen vor der Abreise von einer Reiseklinik oder Ihrem Hausarztberaten. Impfungen brauchen Zeit, bis sie wirksam werden.
- Impfungen: Anforderungen und Empfehlungen variieren je nach Region. Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut, japanische Enzephalitis und Gelbfieber gehören zu den für viele Reiseziele relevanten Impfungen. Erkundigen Sie sich bei einer auf Ihre Reiseroute spezialisierten Reisemedizin-Klinik.
- Zahnärztliche Untersuchung: Zahnschmerzen im Ausland sind sowohl häufig als auch schwer zu behandeln. Eine Untersuchung vor der Reise beugt den meisten davon vor.
- Rezeptpflichtige Medikamente: Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, besorgen Sie sich einen ausreichenden Vorrat für Ihre Reise sowie einen Puffer. Führen Sie für verschreibungspflichtige oder potenziell beschränkte Medikamente ein ärztliches Attest mit sich.
- Blutgruppe und Allergien: Notieren Sie diese Angaben auf einer Karte in Ihrer Brieftasche. Im medizinischen Notfall sind diese Informationen wichtig, und Sie sind möglicherweise nicht in der Lage, sie selbst mitzuteilen.
- Überweisungsschreiben des Hausarztes: Ein kurzes Schreiben Ihres Arztes, das Ihre Krankengeschichte zusammenfasst, ist für jeden Arzt, der Sie im Ausland behandelt, hilfreich.
✅ Abschließende Gedanken: Zuversicht entsteht durch Vorbereitung
Auf Reisen krank zu werden, ist wirklich nicht die Katastrophe, die die meisten Menschen befürchten, wenn sie sich das im Voraus ausmalen. Die medizinische Versorgung ist in den meisten Teilen der Welt gut, Apotheker sind leicht erreichbar und kompetent, und die meisten Reisekrankheiten klingen von selbst ab, wenn man sich ausruht und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt.
Was den Unterschied ausmacht, ist nicht Glück. Es sind die Vorbereitung vor der Abreise, eine gute Reiseversicherung und die Fähigkeit, um Hilfe zu bitten, wenn man sie braucht. Hostelpersonal, Apotheker und Ärzte vor Ort haben gemeinsam schon jede erdenkliche gesundheitliche Situation auf Reisen gelöst. Du musst das nicht alleine bewältigen.
Ruhe dich aus, wenn du Ruhe brauchst. Suche Hilfe, wenn die Symptome dies erfordern. Schließe eine Versicherung ab. Merke dir die Notrufnummer.
Alles andere ergibt sich aus diesen vier Punkten.
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❓ FAQs: Getting Sick While Travelling
How do I find a doctor abroad?
Ask your hostel first. Use IAMAT (iamat.org) for a directory of English-speaking doctors worldwide. Google Maps search for clinics and hospitals near your location. Your travel insurance provider has a 24-hour line that can locate and book local medical care.
Is it safe to go to a hospital abroad?
In most countries, yes. Standards vary, and private hospitals or international clinics are generally better equipped for travellers in developing countries. Your travel insurer can recommend appropriate facilities. In some countries, going to a private clinic rather than a state hospital is faster and more English-friendly.
What travel insurance do backpackers recommend?
World Nomads, SafetyWing, and True Traveller are the most consistently recommended among long-term backpackers. Each has different strengths: SafetyWing's subscription model allows purchase after departure, World Nomads covers adventure sports well, and True Traveller is popular with European travellers for its value.
What is the most common illness when travelling?
Traveller's diarrhoea is by far the most common, affecting an estimated 20-50% of international travellers. It's caused by bacteria in food and water, usually resolves within 1-3 days, and is managed with oral rehydration salts and rest.
Do I need vaccinations before travelling?
It depends on your destination. Some vaccinations are required for entry (yellow fever into certain African and South American countries). Others are strongly recommended based on your itinerary. See a travel health clinic or GP 6-8 weeks before departure to get destination-specific advice.
What should I do if I suspect malaria or dengue?
Go to a clinic or hospital immediately. Both require medical diagnosis and cannot be reliably self-diagnosed. Do not take aspirin or ibuprofen if you suspect dengue, as these affect platelet function. Paracetamol is safe for fever management while you seek care.

