Altstadt
AtmosphäreDie autofreie, ovale Straßenanlage bis nach St. Euphemia, an drei Seiten vom Meer umgeben und mit den höchsten Preisen.

Eine italienisch anmutende Stadt auf einer istrischen Halbinsel, in der die Straßenschilder noch immer zweisprachig sind, die Trüffel aus den Wäldern im Hinterland stammen und Venedig auf der anderen Seite des Wassers liegt.
Rovinj gehörte fünf Jahrhunderte lang zu Venedig, und das zeigt sich in allem – im Glockenturm nach dem Vorbild des Markusdoms, in den Häusern mit Fensterläden, die sich bis zum Wasserrand aneinanderreihen, und in den Straßenschildern auf Kroatisch und Italienisch, da beide Sprachen hier Amtssprachen sind.
Die Altstadt liegt auf einer ehemaligen Insel, die erst 1763 durch Aufschüttung des Kanals mit dem Festland verbunden wurde; daher bildet sie ein enges, ovales Gewirr aus Gassen, die zur Kirche der Heiligen Euphemia auf dem Hügel hinaufführen.
Istrien ist im Allgemeinen der Teil Kroatiens, der Italien am nächsten kommt: Bergdörfer, Trüffel aus dem Wald von Motovun, Olivenöl, das internationale Auszeichnungen gewinnt, und der Weißwein Malvazija.
Im Juli und August herrscht hier reger Betrieb, vor allem mit italienischen, österreichischen und deutschen Besuchern statt Partygängern, und die Atmosphäre ist ruhiger und gehobener als an der dalmatinischen Küste.
Zwei Tage oder als Ausgangspunkt für Ausflüge ins istrische Hinterland.
Der Platz in der Altstadt, der Hafen, der ihn umgibt, und die Kiefernküste im Süden.
Die autofreie, ovale Straßenanlage bis nach St. Euphemia, an drei Seiten vom Meer umgeben und mit den höchsten Preisen.
Die Uferpromenade und die dahinter liegenden Straßen mit Restaurants, dem Markt und dem Busbahnhof, der zehn Minuten entfernt ist.
Der Kiefernwaldpark und die Küste südlich der Stadt mit Badestellen, Campingplätzen und günstigeren Unterkünften.
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Steigen Sie auf den Glockenturm der St.-Euphemia-Kirche. Er ist 60 Meter hoch, dem Campanile in Venedig nachempfunden, die Treppe ist aus Holz und ziemlich beängstigend, und der Blick über die roten Dächer und die Inseln ist der schönste in Istrien. Ein paar Euro.
Spazieren Sie die Grisia entlang, die Gasse, die vom Hafen zur Kirche hinaufführt und sich jedes Jahr im August im Rahmen einer seit 1967 stattfindenden eintägigen Open-Air-Ausstellung mit Kunstwerken füllt.
Zlatni Rt, das Goldene Kap, ist ein Waldpark aus Kiefern und Steineichen südlich der Stadt mit felsigen Badestellen, Radwegen und keinerlei Bebauung.
Fahren Sie mit dem Boot zu den Inseln – Sveta Katarina und Crveni Otok liegen nur wenige Minuten vor der Küste, laden zum Schwimmen ein und sind weitaus weniger überlaufen.
Im Landesinneren liegen die Bergdörfer Motovun, Grožnjan und Hum innerhalb einer Stunde Entfernung, und unter ihnen erstrecken sich die Trüffelwälder.
Die Altstadt ist kostenlos und die Hauptattraktion – die Gassen, der Hafen, die Wellen, die über die Straßen schwappen, und der Sonnenuntergang über den Felsen im Westen.
Der Zlatni-Rt-Park ist zum Spazierengehen und Radfahren kostenlos, und seine Badeplätze sind felsig, klar und für alle zugänglich.
Der Eintritt in die St.-Euphemia-Kirche ist kostenlos; nur für den Turm wird eine Gebühr erhoben.
Auf dem Hafenmarkt werden morgens Trüffel, Olivenöl und regionale Erzeugnisse verkauft – das Stöbern kostet nichts.
Das Schwimmen ist überall entlang der Küste kostenlos, und die Felsen unterhalb der Altstadt sind der Lieblingsort der Einheimischen.
Die istrische Küche ist die beste in Kroatien und die italienischste. Trüffel aus dem Wald von Motovun werden zu Fuži-Nudeln und Eiern serviert – die Saison für weiße Trüffel beginnt im Oktober und ist teuer, schwarze Trüffel sind günstiger und fast das ganze Jahr über erhältlich.
Fisch wird gegrillt und nach Gewicht verkauft, und istrisches Olivenöl zählt regelmäßig zu den besten der Welt; die Erzeuger bieten im Landesinneren regelmäßig Verkostungen an.
Malvazija ist der Weißwein und Teran der Rotwein, beide aus der Region, zu 4 bis 6 € pro Glas.
Eine Mahlzeit in einer Konoba kostet 18 bis 30 €, was über den dalmatinischen Preisen liegt, und die Restaurants am Hafen sind noch teurer. Eine Straße landeinwärts bietet ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ruhig und gepflegt. Cocktailbars auf den Felsen unterhalb der Altstadt – darunter das „Mediterraneo“ und das „Valentino“ – servieren bei Sonnenuntergang, dem charakteristischen Abend der Stadt, Getränke auf Kissen direkt über dem Wasser.
Einige Bars rund um den Hafen haben im Sommer bis spät in die Nacht geöffnet, und es gibt eine kleine Clubszene, doch dies ist keine Partystadt, und das Publikum ist eher älter und italienisch geprägt.
Ein Bier kostet 4 bis 5 Euro und Cocktails 10 bis 14 Euro, was den istrischen Aufschlag widerspiegelt.
Wer eine ausgelassenere Nacht verbringen möchte, kann nach Pula fahren, das 45 Minuten entfernt liegt und eine lebhafte Studenten- und Festivalszene bietet.
Die Altstadt ist autofrei und klein, und zu Fuß lässt sich die Stadt in zwanzig Minuten durchqueren.
Busse fahren nach Pula (45 Minuten), nach Poreč (eine Stunde), nach Triest (etwa drei Stunden) und nach Zagreb (viereinhalb Stunden). Es gibt keine Personenzugverbindung nach Rovinj.
Im Sommer verkehren Katamarane nach Venedig, die Fahrt dauert drei bis vier Stunden – dies ist die interessanteste Art, anzureisen oder abzureisen.
Boote zu den vorgelagerten Inseln legen in der Saison alle halbe Stunde vom Hafen ab und kosten nur wenige Euro.
Mit dem Fahrrad lässt sich Zlatni Rt und die Küste im Süden am besten erreichen; die Miete beträgt 10 bis 15 € pro Tag.
Istrien ist nach Dubrovnik die teuerste Region Kroatiens, und Rovinj ist die teuerste Stadt in Istrien. Übernachtungen im Mehrbettzimmer kosten zwischen 22 und 45 Euro, eine Mahlzeit in einer Konoba zwischen 18 und 30 Euro und ein Bier zwischen 4 und 5 Euro.
Ein Tag kostet in der Hochsaison zwischen 55 und 95 Euro.
Geld sparen kann man im Landesinneren und auf den Inseln: Essen Sie eine Straße hinter dem Hafen, kaufen Sie auf dem Markt ein, gehen Sie lieber am Zlatni Rt schwimmen als in einen Strandclub und fahren Sie mit dem Boot auf eine Insel statt eine Tour zu buchen.
Trüffelgerichte sind besonders teuer, vor allem in der Saison für weiße Trüffel ab Oktober.
Rovinj ist sehr sicher und ruhig, die Kriminalitätsrate ist äußerst gering.
Die Gassen der Altstadt sind steil, bestehen aus glattem Stein und sind bei Regen rutschig; die Treppe zum Glockenturm ist aus Holz, offen und nichts für Menschen mit unsicherem Gang.
An den meisten Abschnitten dieser Küste schwimmt man eher von Felsen als vom Sand aus, und Seeigel sind weit verbreitet – Wasserschuhe sind die paar Euro wert.
Der Bura-Wind kann im Winter und Frühjahr stark wehen und macht Bootsausflüge unangenehm oder führt zu deren Absage.
Die Sommerhitze ist für kroatische Verhältnisse moderat. Die Notrufnummer lautet 112.
Bergdörfer, Trüffel und ein römisches Amphitheater – alles innerhalb einer Stunde erreichbar.

Hügelstädte oberhalb des Trüffelwaldes – die eine mit einem Filmfestival, die andere voller Künstlerateliers.

Ein fast vollständig erhaltenes römisches Amphitheater an der Spitze der Halbinsel, in dem im Sommer Konzerte stattfinden.

Byzantinische Mosaike aus dem 6. Jahrhundert in einer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Basilika in einem belebten Ferienort.
An einem Tag im August verwandelt sich die Hauptstraße in eine Freiluftgalerie.
Die Gasse, die zur Kirche hinführt, verwandelt sich für einen Tag in eine Freiluftgalerie – so wie schon seit 1967.
Im Landesinneren ist gerade weiße Trüffelsaison – mit Märkten in den Bergdörfern und Trüffeln auf allem Möglichen.
Ein Fotofestival mit Ausstellungen in der gesamten Altstadt.
Open-Air-Filmvorführungen auf einem Platz in einem Bergstädtchen, eine Stunde landeinwärts.
Traditionelle Flachbodenboote, die auf dem Wasser beleuchtet waren, begleitet von Bitinada-Gesängen.
Mai, Juni und September. Der Oktober ist Trüffelsaison und es lohnt sich, die Reise darauf abzustimmen.
Durchschnittliche Höchsttemperaturen. Istrien ist kühler und grüner als Dalmatien, und die Saison der weißen Trüffel ab Oktober ist ein echter Grund, im Herbst hierherzukommen.
Wählen Sie Ihre Reisemöglichkeit. Pro Person und Nacht, in Euro, in der Saison.
Trüffelgerichte und istrischer Wein heben das gastronomische Angebot auf ein neues Niveau. Eine Straße hinter dem Hafen fällt dies deutlich ins Auge.
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
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