Unterkünfte in Tokio: Ein Stadtteilführer
Suchst du einen Insider-Guide zu den besten Stadtteilen für einen Aufenthalt in Tokio? Wir verstehen das – eine der größten Städte der Welt zu erkunden, kann ganz schön einschüchternd sein. Aber keine Sorge, wir haben die besten Tipps zu Tokios coolsten Vierteln – von pulsierenden Neonlichtern bis hin zu verrückter „Kawaii“-Niedlichkeit.

Zunächst einmal sprechen wir hier von einer Megastadt, daher wäre es unmöglich, jedes einzelne Viertel zu besprechen. Wir konzentrieren uns auf die besten Übernachtungsmöglichkeiten in Tokio und die besten Aktivitäten für Rucksacktouristen. Ja, Tokio ist ein perfektes Reiseziel für Rucksacktouristen. Wer würde nicht gerne eine Stadt erkunden, in der futuristische Technologie und uralte Traditionen Teil des Alltags sind? Es ist kein Geheimnis, dass das Essen hier zu den besten der Welt gehört – schmackhaftes, frisches Sushi und feurig-scharfe Ramen, die so scharf sind, dass sie mit einem Gesundheitshinweis versehen sind? Da sind wir dabei! Das Nachtleben ist genauso verrückt, wie man es sich vorstellen kann, mit winzigen Bars, in die gerade mal drei Leute passen, und Restaurants voller auftretender Roboter (aber keine Sorge, darauf kommen wir später noch zurück). Dank fast 150 skurriler und wunderbarer Hostels findest du immer eine coole Unterkunft, die deinen Geldbeutel schont. Der fantastische Japan Rail Pass für Touristen macht es zudem einfach, das Land auch mit kleinem Budget weiter zu erkunden. Das klingt für uns nach Backpacking-Perfektion!
Jedes der Tokioter Stadtviertel ist wie eine Stadt für sich, daher solltest du dir alle unsere lokalen Tipps holen, bevor du dich für eine Unterkunft entscheidest. Da sind die grellen Lichter und das rasante Tempo von Shibuya, das Zentrum von „Kawaii“ in Harajuku, das wilde Nachtleben von Shinjuku, der altmodische Charme von Asakusa und die Manga-Manie in Akihabara sowie unzählige weitere Viertel abseits der ausgetretenen Pfade. Jedes Viertel zieht seine eigene skurrile Subkultur an, und die unterschiedlichen Trends, die du überall in der Stadt entdeckst, machen Tokio aus.
Die Fortbewegung in Tokio wird durch ein ausgedehntes U-Bahn-Netz ermöglicht, das zu deinem besten Freund werden wird, sobald du den Dreh raus hast. Der Verkehr kann verrückt sein (das gilt auch für den Fußgängerverkehr – du hast doch sicher schon die Kreuzung in Shibuya gesehen, oder?!) und Taxis sind teuer, also bleib lieber bei der U-Bahn. Die Bahnlinien werden von verschiedenen Unternehmen betrieben, was die Sache etwas unübersichtlich macht – am besten kaufst du dir eine wiederaufladbare Smartcard, da diese auf allen Linien verwendet werden kann. Macht euch auf einige der überfülltesten Züge gefasst, die ihr je gesehen habt. Wie man in Tokio sagt: „Es ist immer noch Platz für einen mehr“!
Seid ihr bereit, euren Lieblingsort in Tokio zu entdecken? Hier ist unser ultimativer Stadtteil-Guide!
Direkt springen zu:
Shibuya: Das beste Viertel in Tokio, um das pulsierende Leben der Stadt zu spüren
Harajuku: das beste Viertel in Tokio für die Kawaii-Kultur
Shinjuku: das beste Viertel in Tokio für das Nachtleben
Asakusa: Das beste Viertel in Tokio, um Geschichte zu erleben
Akihabara: Das beste Viertel in Tokio für alle Geeks

1. Shibuya – das beste Viertel in Tokio, um das pulsierende Leben der Stadt zu spüren
Wenn man an Tokio denkt, kommen einem wahrscheinlich sofort die bunten Neonreklamen, die hoch aufragenden Gebäude und die riesigen Menschenmengen in den Straßen des weltberühmten Stadtteils Shibuya in den Sinn. Shibuya ist Tokios lebhaftestes Viertel, in dem man das geschäftige Treiben der Stadt am intensivsten erleben kann. Es ist zum Teil ein Geschäftsviertel und Wirtschaftszentrum und beherbergt die beiden verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt – versuchen Sie mal, sich dort zurechtzufinden, nachdem Sie ein paar Sake zu viel getrunken haben! Gleichzeitig ist es aber auch kreativ und cool. Seine elektrisierende Atmosphäre, unschlagbare Vintage-Einkaufsmöglichkeiten, schrullige Kneipen und unzählige Cafés und Restaurants ziehen Tokios junges und trendbewusstes Publikum an.
In Shibuya gibt es abseits der üblichen Touristenattraktionen so viel zu entdecken. Der halbe Spaß in diesem hektischen Viertel besteht darin, einfach die verwinkelten, neonbeleuchteten Straßen zu erkunden und zu sehen, auf welche verrückten Dinge man dabei stößt … oder welche seltsamen Dinge man aus einem Automaten kaufen kann!

Was man in Shibuya unternehmen kann
Als wohl berühmtester Ort Tokios ist kein Besuch der Stadt komplett, ohne sich den Weg über Shibuyas Scramble-Kreuzung zu bahnen. An dieser vielspurigen Kreuzung direkt vor dem Bahnhof Shibuya überqueren alle paar Minuten bis zu 1.000 Fußgänger die Straße in alle Richtungen – wenn du also Tokio in seiner geschäftigsten Form erleben möchtest, bist du hier genau richtig. Diese Gegend ist der wahr gewordene Traum eines jeden Reisefotografen, mit schillernden Werbetafeln und Videoleinwänden, die das endlose Meer aus Menschen umgeben. Profi-Tipp: Die besten Foto- und Videomotive findest du auf der Dachterrasse des Einkaufszentrums MAGNET.

Gleich um die Ecke kannst du an der Hachikō-Gedenkstatue Japans beliebtestem Hund deine Ehrerbietung erweisen. Hachikō war ein japanischer Akita, der seinen Besitzer jeden Tag am Ausgang des Bahnhofs Shibuya abholte, wenn dieser von der Arbeit kam. Nachdem sein Besitzer verstorben war, suchte Hachikō den Bahnhof noch neun Jahre lang jeden Tag auf … haben wir etwa Tränen in den Augen?! Er ist zu einer japanischen Legende geworden und wird mit einer Bronzestatue an der Stelle geehrt, an der er früher wartete.
Shibuya ist ein Paradies für Shoppingbegeisterte. Eine der beliebtesten Straßen, die Centre Gai, ist gesäumt von skurrilen Läden und Pachinko-Hallen (Flipperhallen) und ist DER Treffpunkt für Tokios junge Gyaru-Subkultur. Auf der Straße finden außerdem regelmäßig Partys und Feierlichkeiten statt, und wenn Japan an einem internationalen Sportereignis teilnimmt, kannst du davon ausgehen, dass die Centre Gai aus allen Nähten platzt!
Apropos Einkaufen: Verpasst auf keinen Fall das leuchtend gelbe, cartoonartige Gebäude, in dem sich Tower Records, Japans größter Musikladen, befindet. Ein Streifzug durch alle neun Stockwerke dieser legendären Institution ist ein Muss für Musikliebhaber in Tokio, und wenn ihr Glück habt, könnt ihr im Untergeschoss sogar ein J-Pop-Konzert miterleben!

Für einen authentischen Abend in Shibuya solltest du die Nonbei Yokocho besuchen. Diese schmale, von Laternen beleuchtete Gasse ist vollgepackt mit winzigen Restaurants und gemütlichen Izakaya-Kneipen, in die nur wenige Leute hineinpassen. Selbst die Sprachbarriere hindert niemanden daran, in dieser engen Umgebung Freundschaften zu schließen! Wenn du etwas weniger … Traditionelles suchst, schau dir den „Fight Club 428“ an. Eine typische Bar hat vielleicht keinen Live-Boxring in der Mitte, aber bei einem Abend in Tokio ist alles möglich!
Restaurants in Shibuya
Da Shibuya Tokios belebtestes Viertel ist, könnte man erwarten, dass die Auswahl an Restaurants hier unglaublich groß ist – und damit liegst du goldrichtig! Von bescheidenen Automaten, die heiße Suppendosen ausschenken, bis hin zu exklusiven Michelin-Stern-Restaurants – Shibuya hat einfach alles zu bieten. Ein kleiner Tipp: Fang schon mal an, deine Essstäbchen-Fähigkeiten zu trainieren.
Wenn du auf der Suche nach leckerem Sushi zu einem tollen Preis bist, dann geh … nun ja, eigentlich überall hin. Das ist etwas, womit du in Tokio keine Probleme haben wirst! In Shibuya kannst du mit dem „Sushi-Go-Round“ in der Dogenkaza nichts falsch machen. Dort erlebst du nicht nur das typisch japanische Erlebnis, frisch gerolltes Sushi vom Laufband zu nehmen, sondern es erspart dir auch die Verlegenheit, die entsteht, wenn man versucht, die Speisekarte zu verstehen – vorausgesetzt, du bist abenteuerlustig. Außerdem ist es preiswert.

Um deinen Heißhunger auf Süßes zu stillen, probier doch mal das „zweitbeste frisch gebackene Melon-Pan-Eis der Welt“. Ja, das ist wirklich der Name des Ladens – der Besitzer hat ihn so genannt, weil er sagt, dass die Frau, die ihm das Backen beigebracht hat, die Beste der Welt ist, und er daher der Zweitbeste ist! Wenn du diese japanische Köstlichkeit noch nicht probiert hast, erwartet dich ein wahrer Genuss. Das Melon Pan ist ein süßes, warmes Brötchen, das innen weich und außen knusprig ist. Es wird mit Eis oder Schlagsahne in der Mitte serviert – ein wahrhaft dekadenter Snack.

Wenn du in Shibuya richtig günstig essen möchtest, ist die Burgerkette „Mos Burger“ dein neuer bester Freund. Es gibt einige dieser Filialen in der Stadt, die beliebte Fast-Food-Klassiker mit japanischem Touch servieren, aber das Besondere an der Filiale in Shibuya ist, dass es dort auch günstige Getränke gibt. Du kannst dir ein Bier oder ein Glas Wein für 400 ¥ – etwa 2,70 £ – gönnen, was für Tokioter Verhältnisse sehr günstig ist.
Die besten Hostels in Shibuya
Shibuya mag zwar für seine „Love Hotels“ bekannt sein, aber keine Sorge, wir haben Hostels, die backpackerfreundlicher und weniger „X-rated“ sind! Wenn du mitten im Herzen von Tokios pulsierendem Viertel übernachten möchtest, ohne dabei dein so wichtiges Ramen-Budget zu strapazieren, haben wir genau die richtigen Unterkünfte für dich.
Ein futuristisches Kapselhostel, in dem du die Ausstattung deiner Kapsel über ein Gerät steuern kannst, das du beim Check-in erhältst … könnte „The Millennials Shibuya“ noch typischer für Tokio sein? Das Konzept ist nicht nur genial, sondern auch super gesellig und perfekt für Alleinreisende – mit vielen Gemeinschaftsbereichen und einer 24-Stunden-Bar, die jeden Abend eine Stunde lang unbegrenzt kostenloses Bier serviert. Es bietet die perfekte Atmosphäre für alle, die neue Freunde finden möchten, ohne dass es zu laut wird.
Wenn du hingegen eher auf der Suche nach einem Party-Hostel bist, könnte das „Wise Owl Hostel Shibuya“ genau das Richtige für dich sein. Die legendäre 24-Stunden-Bar/Café öffnet sich direkt zur Straße hin – egal, ob du Cocktails schlürfst oder dich bei einem Matcha-Latte erholst: Es ist ein toller Ort, um abzuhängen und Leute zu beobachten. Die Happy Hour läuft von 16 bis 19 Uhr, und du bekommst Whisky-Soda für 300 Yen oder 2 £! Außerdem sind Shibuyas beste Bars und Clubs zu Fuß erreichbar – wenn du also weiterfeiern möchtest, musst du dir keine Sorgen machen, den letzten Zug nach Hause zu verpassen oder teure Taxis nehmen zu müssen.

2. Harajuku – Tokios bestes Viertel für die Kawaii-Kultur
Auch wenn es zum Bezirk Shibuya gehört, ist Harajuku ein Viertel, das so einzigartig, so kultig und so geradezu verrückt ist, dass es unserer Meinung nach einen eigenen Abschnitt in diesem Reiseführer mehr als verdient hat. Es ist das Zentrum der Kawaii-Kultur in Japan, bei der es buchstäblich um die Liebe zu allem Niedlichen geht – mach dich bereit für eine ganz neue Welt der Niedlichkeit!
Die pastellfarbenen Straßen von Harajuku sind gesäumt von Cosplay-Läden und ausgefallenen Boutiquen, in denen du dich mit den neuesten Kawaii-Trends ausstatten kannst. Die jungen Leute, die auf der Takeshita-Straße abhängen, sind weltberühmt für ihren Streetstyle, sodass es dir nie an Inspiration mangeln wird – je bunter, karikaturhafter und übertriebener, desto besser! Rechne damit, überall Anime-Figuren und niedliche Maskottchen zu sehen, von Street-Art über Kuscheltiere bis hin zu lebensgroßen Figuren. Sogar das Essen in Harajuku ist einfach bezaubernd – zwischen Regenbogen-Zuckerwatte und Hasen aus Eis fällt es schwer, die Kamera lange genug wegzulegen, um überhaupt etwas zu essen!

Harajuku ist schräg, schrullig und wunderbar … und es gibt keinen Ort, der diesem auch nur annähernd gleicht.
Was man in Harajuku unternehmen kann
Das Erste, was du in Harajuku tun solltest, ist ein Spaziergang entlang der Haupteinkaufsstraße, der Takeshita-Straße – worüber lachst du denn?! Diese Straße ist der Inbegriff von „Kawaii“, und beim Stöbern in einigen der unabhängigen Boutiquen lernst du die Harajuku-Kultur kennen und hast zudem die Chance, ein paar richtig süße Souvenirs zu ergattern. Wir reden hier von einzigartigen Kleidungsstücken wie flauschigen Plateaustiefeln, Lutscher-Ohrringen und rosa Tutus (alles, was man so braucht), dazu jede Menge Vintage-Kram wie Retro-Barbies, Furbys und My Little Ponies – ein Kitsch-Paradies!

Harajuku-Mode 📷 Hope Warren
Wenn du dich beim Shoppen völlig verausgabt hast, hol dir einen Kaffee in einem der niedlichen Cafés in der Takeshita-Straße, setz dich nach draußen und beobachte einfach das Treiben. Auf dieser Straße wird es nie langweilig! Achte nur darauf, dass du deine Kamera griffbereit hast, denn man weiß nie, wann Hello Kitty um die Ecke schlendert …
Wenn du eine Pause vom Trubel brauchst, liegt der Yoyogi-Park, Tokios größte Grünfläche, direkt hinter der U-Bahn-Station Harajuku. Diese 134 Acre große Oase ist ein Ort der absoluten Ruhe inmitten der hektischen Stadt, mit weiten Wiesen, blühenden Pflanzen und glitzernden Seen. Sonntags trifft sich hier Tokios Rockabilly-Szene und tanzt in Lederjacken und mit hochgesteckten Haaren zu Musik aus den 1950er Jahren. Wenn du das Glück hast, Tokio im Frühling zu besuchen, kannst du die rosa Kirschblüten bewundern, die überall im Park blühen. Ein absolutes Muss auf jeder Bucket List!
Ebenfalls im Park befindet sich der Meiji-Jingu, ein Shinto-Schrein, der Kaiser Meiji gewidmet ist. Er liegt inmitten eines dichten, grünen Waldes, in dem viele Einheimische entspannen, Sport treiben und Zeit mit ihren Familien verbringen. Der Schrein ist leicht an seinem riesigen hölzernen Torbogen zu erkennen, durch den Besucher laut eigener Aussage sofort ein Gefühl der Ruhe verspüren, sobald sie ihn durchschritten haben.

Meiji-Jingu📷Erik Eastman
Essensmöglichkeiten in Harajuku
Teils Restaurant, teils immersives Theatererlebnis – wenn du in Harajuku bist, musst du unbedingt das Kawaii Monster Café besuchen. Durch den Mund des Monsters in dieses verrückte Café zu treten, ist wie der Eintritt in ein Paralleluniversum. Es gibt fünf Themenräume, darunter das „Sweets Go Round“, ein funktionierendes Karussell in Form einer großen Geburtstagstorte, auf dem alle 30 Minuten Live-Tanzvorführungen stattfinden, und die „Mushroom Disco“, in der man sein Mittagessen in riesigen, regenbogenfarbenen Fliegenpilzen genießen kann. Das Essen ist ebenso verrückt – Süßigkeiten-Salate, siebenfarbige Spaghetti und Schokoladen-Hähnchen stehen auf der Speisekarte. Und natürlich musst du dich darauf einstellen, von einem Monster bedient zu werden – aber das ist Harajuku, also sind sogar die Monster bezaubernd!

Tipp für preisbewusstes Essen: Wenn ihr keine Angst vor Warteschlangen habt, könnt ihr im „Harajuku Gyozaru“ die angeblich besten Gyoza Tokios probieren. Eine gewagte Behauptung, aber der stetige Strom von Einheimischen, die dieses schlichte Lokal betreten und verlassen, spricht für sich. Es gibt nur zwei Varianten: knusprig gebraten oder saftig gedämpft, und eine Portion mit 6 Stück kostet 300 Yen (2 £).
Die Takeshita-Straße ist berühmt für ihre Crêpes, und die leuchtend pinken Ladenfronten mit ihren riesigen Auslagen, auf denen jede Art von Crêpe zu sehen ist, die dort verkauft wird, sind nicht zu übersehen (Randbemerkung: Wenn du aus Japan nach Hause kommst, wird es dir wahrscheinlich schwerfallen, in einem Restaurant zu bestellen, ohne vorher ein Modell aus Plastik von deinem Gericht gesehen zu haben). Wenn du dir mal etwas richtig Verwöhnendes gönnen möchtest, probier den mit Sahne übergossenen und in einen Pfannkuchen gewickelten Käsekuchen von Santa Monica Crepes. Hey, im Urlaub zählen Kalorien nicht!

Hat da jemand „Desserts so viel du willst“ gesagt? Ja, das Café Ron Ron hat es gesagt! Das ist nicht nur eines der schönsten Cafés, die wir je gesehen haben, die Desserts sind auch einfach himmlisch UND werden über ein Förderband direkt an deinen Tisch gebracht. Iss dich satt an wunderschönen Süßigkeiten, darunter Schokoladen-Cupcakes, Zuckerwatte, Macarons und fruchtige Gelees. Das ist das zuckerbedingte Koma, in dem du das Café verlassen wirst, absolut wert.
Die besten Hostels in Harajuku
Zwar gibt es (noch) keine Hostels im Herzen von Harajuku, aber in den nahegelegenen Stadtteilen von Shibuya gibt es mehrere zur Auswahl, falls du nicht weit weg vom „Kawaii“-Wahnsinn sein möchtest!
Auf der anderen Seite des Yoyogi-Parks, nur einen kurzen Fußweg von der Takeshita-Straße entfernt, findest du das Almond Hostel & Café. Genau wie im Park herrscht in diesem Hostel eine friedliche und entspannte Atmosphäre, sodass es perfekt für Paare, digitale Nomaden oder alle ist, die einen ruhigen Aufenthalt suchen. Im Erdgeschoss gibt es ein stilvolles Café und einen Coworking-Bereich, wo du andere Reisende treffen und deine Tage planen kannst, sowie gemütliche Schlafsäle im Kapselstil für mehr Privatsphäre und makellos saubere Sanitäranlagen. Es werden sogar Skateboards verliehen, damit du stilvoll durch den Yoyogi-Park cruisen kannst (oder dich öffentlich blamierst, wer weiß?).

📷 Almond Hostel & Cafe
3. Shinjuku – Tokios beste Gegend für das Nachtleben
Erinnert ihr euch noch daran, wie wir über die pulsierenden, neonbeleuchteten Straßen von Shibuya gesprochen haben? Nun, Shinjuku ist gar nicht so anders – diese beiden pulsierenden Viertel, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, sind wie zwei Seiten derselben Medaille. Stell dir Shinjuku einfach als Shibuyas wilden, rebellischen Bruder vor, dann hast du eine Vorstellung davon. 😉
Als Asiens größtes Vergnügungsviertel ist in Shinjuku immer etwas los. In dieser intensiven 24-Stunden-Zone hört der Spaß buchstäblich nie auf. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Einkaufszentren, Restaurants und sogar Kinos die ganze Nacht über geöffnet sind – und das auch noch brechend voll! Wenn du mitten in der Nacht ankommst und feststellst, dass du deine Zahnbürste, dein Handy-Ladegerät oder dein Pokémon-Cosplay vergessen hast, gibt es nichts, was du um 3 Uhr morgens nicht in einem Kaufhaus in Shinjuku besorgen könntest.
Aber wofür Shinjuku wirklich berühmt ist, ist das Feiern. Egal, ob in winzigen Spelunken oder exklusiven Nachtclubs – wenn es die ganze Nacht durchgeht, ist es eine echte Shinjuku-Party. Dies ist Japans Hauptstadt des Nachtlebens, und hier geht es oft ziemlich wild zu. Ein Tipp für dich: Versuch nicht, mit dem Sake-Konsum der Einheimischen mitzuhalten. Das wird böse enden!

Was man in Shinjuku unternehmen kann
Es ist nur richtig, eine Liste mit Unternehmungen in Shinjuku damit zu beginnen, dir zu verraten, wohin du dich für das beste Nachtleben begeben solltest. Es gibt hier mehr Bars und Clubs, als man zählen kann, aber wenn du mit den Einheimischen in richtig coolen Lokalen etwas trinken möchtest, solltest du nach Golden Gai gehen. Dieses eng verwobene Gassenlabyrinth beherbergt Dutzende winziger Trinklokale, von denen die meisten nur Platz für 4–5 Personen bieten und ein schnörkelloses, authentisches japanisches Erlebnis versprechen. Schlendere einfach durch die Gassen und schau, welche dir gefallen – sie sind ziemlich unterschiedlich und manchmal nach Themen gestaltet, die von Horrorfilmen bis hin zu Punkrock reichen. In manchen wird Eintrittsgeld verlangt, andere lassen nur Einheimische herein, daher ist die Suche nach dem besten Lokal reine Glückssache und Teil des Spaßes!

Sake schlürfen in Golden Gai 📷 Hope Warren
Tokios Rotlichtviertel Kabukichō liegt ebenfalls in Shinjuku. Den blinkenden roten Torbogen, der zur Hauptstraße führt, kannst du nicht übersehen. Es erwarten dich jede Menge zwielichtige Bars, aber besuche auf jeden Fall das absolut sehenswerte Robot Restaurant. Ja, du hast richtig gehört. Das gibt’s nur in Japan! Während du an einer Bento-Box knabberst, entfaltet sich eine 90-minütige Show mit Lasern, ohrenbetäubendem J-Pop und riesigen tanzenden Robotern. Mehr verraten wir nicht, aber nimm das unbedingt in deinen Tokio-Reiseplan auf.

Kabukicho 📷 Manuel Velasquez
Falls du auf deiner Asienreise keine Gelegenheit hattest, in Seoul vorbeizuschauen, dann besuche Shin Okubu, Tokios Koreatown – die nächstbeste Alternative. Hol dir deine Dosis koreanischer Kultur in authentischen koreanischen BBQ-Restaurants und K-Pop-Lokalen, und fülle deinen Rucksack zu Schnäppchenpreisen mit koreanischen Beauty-Produkten!
Pssst … wusstest du, dass du aus 200 Metern Höhe einen Panoramablick auf Tokio genießen kannst, ohne einen Cent auszugeben? Besuche die Aussichtsplattformen des Metropolitan Government Building und genieße eine atemberaubende Aussicht, für die du anderswo in der Stadt tief in die Tasche greifen müsstest. Es ist bis 23 Uhr geöffnet, und ein Besuch bei Sonnenuntergang ist sehr zu empfehlen. Vergiss nur deine Kamera nicht!
Restaurants in Shinjuku
Lässt der Begriff „Piss Alley“ deinen Magen knurren? Ähm, nein, uns auch nicht, aber bleib trotzdem dran. Diese Straße am Westausgang des Bahnhofs Shinjuku, offiziell bekannt als Omoide Yokocho, ist vollgepackt mit vielen winzigen Bars und günstigen Restaurants, ein bisschen wie Golden Gai. Sie ist bekannt für ihr Streetfood, insbesondere für Yakitori, also am Spieß gegrilltes Fleisch – du wirst es riechen, sobald du die Gasse betrittst! Die Spieße kosten weniger als 1 £, also zögert nicht. Und wenn ihr abenteuerlustig seid, gibt es dort einen winzigen Imbiss, der gegrillten Pferdepénis verkauft…

„Piss Alley“ 📷 Chris Yang
Die Konkurrenz bei Ramen in Tokio ist ziemlich hart, aber das „Fu-unji“ am Bahnhof Shinjuku wird selbst von den strengsten Puristen geschätzt. Es ist berühmt für sein Tsukemen – eine Art Ramen, bei der die Nudeln separat serviert werden, um sie in die Brühe zu tauchen. Die Spezialität kostet 1.000 Yen (ca. 6,50 £), und man bestellt an einem Automaten gleich beim Betreten … sehr typisch für Tokio! Dieser kleine, bodenständige Laden sieht von außen unscheinbar aus, aber du wirst ihn an der Warteschlange erkennen. Keine Sorge, es lohnt sich.
So sehr wir japanisches Essen auch lieben – wenn dich ein hartnäckiges Verlangen nach Süßem überkommt, solltest du unbedingt das Café Aaliya ausprobieren. Der berühmte French Toast in diesem Underground-Café ist geradezu legendär. Dick und üppig, weich und saftig mit einer karamellisierten Kruste, die auf der Zunge zergeht … uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn wir nur daran denken! Zur Abrundung kannst du zwischen Sahne, Eis und einer Auswahl an Toppings und Soßen wählen. Das ist genau unser Brunch!
Die besten Hostels in Shinjuku
Seien wir ehrlich: In Shinjuku wirst du wahrscheinlich nicht viel schlafen – es ist einfach zu viel los, und niemand will das gefürchtete FOMO-Gefühl erleben. Aber du brauchst trotzdem einen Ort, an dem du deinen Rucksack verstauen, andere Reisende treffen und dich wahrscheinlich von deinem Golden-Gai-Kater erholen kannst. Da kommen diese Hostels ins Spiel! Übernachte in einem davon, wenn du dir keine Sorgen machen willst, den letzten Zug nach Hause zu verpassen (oder morgens auf den ersten warten zu müssen).
„Unplan Shinjuku“ ist das Richtige für die coolen Kids. Stilvolles, minimalistisches Design, Galerieraum, Kellerbar und Café … dieses Hostel erfüllt alle Trendkriterien. Das Beste daran sind jedoch die erstklassigen, modernen Einrichtungen. Hier wurde wirklich an alles gedacht, einschließlich kostenloser „Travel Buddy“-Smartphones an jedem Pod-Bett, die man mitnehmen und zur Erkundung der Stadt nutzen kann, um Roaming-Gebühren zu vermeiden. Wir haben die Zukunft der Hostels gesehen – und sie gefällt uns!

📷 Unplan Shinjuku
Ein toller Ort für Alleinreisende in Shinjuku ist das Imano Tokyo Hostel. Die Atmosphäre ist perfekt, um andere Rucksacktouristen kennenzulernen, besonders in der Bar – günstiges Bier hilft dabei immer, ebenso wie die tollen Veranstaltungen, die dort stattfinden, wie zum Beispiel Takoyaki-Kochkurse.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du inmitten des Trubels von Shinjuku ganz entspannt abschalten kannst, dann wirst du das Hikari House lieben. Es ist eine Pension, die von einer einheimischen Familie geführt wird, sodass du eine herzliche, heimelige Atmosphäre erwarten kannst. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Lage in Koreatown, einem Viertel, das sich schnell zu einem der angesagtesten Orte Tokios entwickelt.
4. Asakusa – das beste Viertel in Tokio, um Geschichte zu schnuppern
Tokio ist eine Stadt mit vielen Gesichtern – es gibt nicht nur blinkende Werbetafeln und Trubel, wissen Sie! Um einen Eindruck vom alten Tokio zu bekommen, sollten Sie das historische Viertel Asakusa besuchen, wo das Lebenstempo ganz anders ist. Hier befinden sich der älteste buddhistische Tempel der Stadt, ein imposanter Shinto-Schrein und zahlreiche ruhige, grüne Oasen – somit ist es der perfekte Ort für einen Streifzug, wenn du eine Auszeit vom grellen Lichtermeer brauchst. Wenn du durch die Seitenstraßen schlenderst, vorbei an Izakaya-Kneipen, kalligraphierten Schildern und Frauen in Kimonos, könnte es dir vorkommen, als wärst du in der Zeit zurückgereist – doch wenn du nach oben schaust, siehst du Wolkenkratzer wie den Asahi-Bierturm und den Tokyo Sky Tree. Diese Mischung aus Alt und Neu ist einer der Gründe, warum Tokio so spannend ist, und nirgendwo wird das deutlicher als in Asakusa.
Asakusa bietet einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Tokios, köstliches Essen (natürlich), tolle Hostels und eine absolut einzigartige Atmosphäre … was gibt es daran nicht zu lieben?!

Was man in Asakusa unternehmen kann
Die bekannteste Attraktion in Asakusa ist der Besuch des prächtigen Sensō-ji, Tokios ältestem Tempel. Dieses Wahrzeichen wurde vor über 1.300 Jahren erbaut und ist sofort an der riesigen roten Laterne zu erkennen, die am Tor hängt. Obwohl er zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios zählt, strahlt er dennoch eine ruhige und spirituelle Atmosphäre aus. Wenn du jedoch Menschenmassen scheust, solltest du ihn am besten früh morgens oder abends besuchen. Geht nicht, ohne euch nach dem alten buddhistischen Brauch „Kau Cim“ die Zukunft vorhersagen zu lassen – man schüttelt einen Eimer, bis ein Stäbchen herausfällt, und ordnet die Nummer des Stäbchens dann einem Schlitz in der Wand zu, in dem eure Zukunft steht. Die Ergebnisse liegen vor, und uns steht eine Reise bevor…

Wenn ihr traditionelle japanische Kleinigkeiten kaufen möchtet, seid ihr in Asakusa genau richtig. Die Nakamise Dori, die Straße, die zum Sensō-ji hinaufführt, ist gesäumt von Dutzenden von Händlern in wunderschönen Ständen, die der Architektur des Tempels nachempfunden sind. Kleiner Hinweis: Erwartet hier nicht die Zen-Atmosphäre des Sensō-ji – wie jeder asiatische Markt ist es laut und chaotisch, aber genau das macht den Reiz aus! Gleich um die Ecke liegt Nishi-sando, eine überdachte Einkaufspassage mit nur halb so vielen Touristen. Hier findest du authentische Kimonos und Samurai-Kleidung sowie jede Menge kleine Ramen-Restaurants, in denen du fantastisch günstig essen kannst.

Nakamise Dori📷 Hope Warren
Wie wäre es mit einem viel cooleren (und günstigeren) Tagesausflug als nach Tokyo Disneyland – besuche doch einfach Japans ältesten Vergnügungspark! Hanayashiki gibt es in Asakusa schon seit über 150 Jahren. Es fühlt sich an, als wäre die Zeit hier stehen geblieben, was eine Atmosphäre schafft, die gleichermaßen niedlich und unheimlich ist – die alten Fahrgeschäfte und Retro-Jahrmarktspiele bieten ein riesiges Fotopotenzial. Der Eintritt in den Park kostet nur 1.000 Yen, also weniger als 7 £ – mit diesem Budget triffst du Mickey sicher nicht!
Essensmöglichkeiten in Asakusa
Wir haben bereits das Einkaufen auf der Nakamise-Dori erwähnt, aber dies ist zufällig auch der beste Ort in Asakusa, um Streetfood zu ergattern. Die Verkäufer hier bieten alle möglichen leckeren Snacks an, von weichen Teigtaschen bis hin zu Süßkartoffelgelee, aber du musst unbedingt Ningyo Yaki probieren, auch bekannt als „Puppenkuchen“. Diese kleinen Biskuitkuchen sind mit einer zuckersüßen Azuki-Bohnenpaste gefüllt und werden im klassischen japanischen Stil in alle möglichen niedlichen Formen gepresst, wie Teddybären und Puppen. Kawaii UND lecker!

Wenn du noch nicht genug vom Zucker hast, schau doch mal bei Suzukien vorbei und probier „das intensivste Matcha-Gelato der Welt“. Diese Eisdiele hat dank ihrer sieben Sorten Gelato mit Matcha (Grüntee) eine regelrechte Kult-Anhängerschaft gewonnen. Matcha-Neulinge können mit Nummer eins beginnen, der mildesten und leichtesten Variante, aber nur eingefleischte Matcha-Fans trauen sich, die leuchtend grünen Farbtöne von Nummer sieben zu probieren. Kombiniere zwei Kugeln, um den Geschmack auszugleichen.
Soba ist so etwas wie eine Spezialität in Asakusa – wenn du also in der Gegend bist, solltest du dir auf keinen Fall den Nudelgenuss entgehen lassen. Soba-Restaurants gibt es überall, aber ein lokaler Favorit, auf den du dich verlassen kannst, ist das „Namiki Yabusoba“. Tritt durch traditionelle Schiebetüren ein und speise mit gekreuzten Beinen auf dem Boden – hier gibt es keine versteckten Gabeln! Die Nudeln sind lecker, die Brühe ist köstlich und das Tempura ist unglaublich knusprig.
Am Ende eines langen Erkundungstages mach es wie die einheimischen Arbeiter und verbring die Zeit in den bodenständigen Izakaya-Kneipen der Hoppy Street. Die Straße hat ihren Spitznamen von „Hoppy“, dem billigen alkoholischen Getränk, das in allen ihren Kneipen serviert wird. Außerdem servieren sie alle ihre eigene Version von „Nikomi“, einem herzhaften und sättigenden Rindfleischeintopf, der dich günstig satt macht – genieße ihn draußen an klapprigen Tischen, während du dich mit den Stammgästen unterhältst.

Hoppy Street📷Chris Chan
Die besten Hostels in Asakusa
Wenn dir Asakusa gefällt, hast du Glück, denn dies ist das Viertel von Tokio mit den meisten Hostels. Hier zu übernachten ist günstiger als in den belebteren Vierteln, und es gibt zahlreiche preiswerte Essensmöglichkeiten; außerdem ist die Atmosphäre viel entspannter und backpackerfreundlicher.
Das Sakura Hostel Asakusa ist perfekt für Alleinreisende und bietet jede Menge Gruppenveranstaltungen, an denen man teilnehmen kann, darunter Geisha-Shows, Sushi-Rollkurse, Unterricht in japanischer Kalligraphie und Sumo-Ringen – zum Zuschauen, nicht zum Mitmachen! Die Lage könnte nicht perfekter sein: Nur einen kurzen Fußweg vom Sensō-ji und der Nakamise Dori entfernt, sodass du den Menschenmassen sicher zuvorkommst. Außerdem gibt es hier ein fantastisches All-you-can-eat-Frühstücksbuffet für 350 ¥ (2,50 £) – was für ein Schnäppchen!
Das Hostel Bedgasm weiß, wie man eine Party in Gang bringt: jeden Abend gibt es kostenlose Getränke in der Bar und eine fantastische Dachterrasse, auf der sich Rucksacktouristen nach ihren Abenteuern treffen – so lernt man ganz leicht neue Leute kennen. Falls du dich fragst: Das Konzept von Bedgasm ist „ein Gefühl der Euphorie, wenn man am Ende eines langen Tages ins Bett steigt“ – das können wir gut nachvollziehen!

📷 Die gemütliche Bar im Hostel Bedgasm
Für ein authentisches Gästehaus-Erlebnis solltest du dir das „Sukeroku-no-yado Sadachiyo“ ansehen. Dieses wunderschöne Ryokan ist mit japanischen Antiquitäten eingerichtet und es gibt keine Betten, sondern nur traditionelle Tatami-Matten. Alle Zimmer sind privat, mit eigenem Bad und Teezubereitungsmöglichkeiten, aber es gibt auch ein großes öffentliches Granitbad, das einer unserer Gäste als „magisch“ beschrieb. Übernachtet hier, um euch in die Edo-Zeit zurückversetzen zu lassen.
5. Akihabara – Tokios bestes Viertel für Geeks
Sind wir gestorben und im Nerd-Himmel gelandet? Nirgendwo sonst auf der Welt widmet man sich so sehr allem, was mit Geek-Kultur zu tun hat, wie in Tokios Akihabara. Es ist die Wiege der Otaku-Kultur, die sich unter anderem durch eine Leidenschaft für Manga, Anime, Elektronik und Gaming auszeichnet – glaubt uns, nach ein paar Stunden in diesem Viertel werdet ihr euch schon ziemlich zu Hause fühlen!
Das Viertel erhielt seinen Spitznamen „Electric Town“, als hier nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Verkauf von Elektronik begonnen wurde, und heutzutage gibt es hier kein technisches Gerät, das man nicht finden könnte – in jeder Straße reihen sich mehrstöckige Elektronikgeschäfte aneinander. Die Chuo Dori, die Haupteinkaufsstraße des Viertels, wird von den leuchtenden Neonlichtern der Spielhallen und Pachinko-Salons erhellt – wenn du also ein Gamer bist, wirst du dich hier wie zu Hause fühlen. Wo man auch hinschaut, sieht man Leute, die sich als beliebte Comicfiguren verkleiden, und Tokios Otakus, die in den vielen Anime- und Manga-Läden herumhängen. Wenn es jemals einen Ort gab, an dem man seinen inneren Nerd ausleben kann, dann ist es dieser!

Was man in Akihabara unternehmen kann
Akihabara ist ein Einkaufszentrum von Weltklasse, und der erste Laden, den du besuchen musst, ist Mandarake, der größte Manga- und Anime-Laden der Welt. Dieser Ort ist WAHNSINNIG – auf acht Etagen gibt es jeden Comic und jedes Fanartikel, von dem du jemals träumen könntest, darunter eine ganze Etage, die ausschließlich Vintage-Videospielen gewidmet ist. Mach dich bereit für einen Hauch von Nostalgie, während du durch die Klassiker für Nintendo 64 und SNES stöberst! Es gibt kaum ein coolereres Souvenir, das du mit nach Hause nehmen kannst, als einen seltenen Fund aus dem Mandarake.

Danach hast du wahrscheinlich Lust auf ein bisschen Gaming – also schau in einer der berühmten Spielhallen von Akihabara vorbei. Wenn du ein Old-School-Gamer bist, ist „Super Potato“ genau das Richtige für dich: Hier kannst du Retro-Klassiker wie „Super Mario Bros.“, „Pac-Man“ und „The Legend of Zelda“ spielen. Für eine größere Auswahl ist der Club SEGA unschlagbar – seine ikonische rote Fassade an der Chuo Dori ist nicht zu übersehen. Abgesehen davon, dass du wahrscheinlich Stunden damit verbringen wirst, „Sonic the Hedgehog“ zu spielen, kannst du dort auch VR-Spiele ausprobieren – nichts für schwache Nerven.

Okay, das nächste ist selbst für Tokio verrückt. Was wäre, wenn wir dir sagen würden, dass du dich als deine Lieblingsfigur aus „Super Mario“ verkleiden und mit einem Go-Kart durch die Straßen von Akihabara rasen könntest? Nun, wenn du einen gültigen Führerschein und 60 £ übrig im Budget hast, lässt Maricar deine wildesten „Mario Kart“-Träume wahr werden. Oh Tokio, wie sehr wir dich und deine verrückten Ideen lieben. Bitte beachte, dass du für die Teilnahme einen internationalen Führerschein benötigst, aber wenn du einen Führerschein hast, kannst du diesen ganz einfach und kostenlos vor deiner Reise beantragen.
Wenn du das Glück hast, zu Besuch zu sein, während der Mottainai-Flohmarkt stattfindet, dann erwartet dich ein echtes Highlight. Bei diesem Markt dreht sich alles um Umweltschutz und Abfallvermeidung, um Japans Konsumkultur entgegenzuwirken. Du kannst dort günstige Vintage-Kleidung sowie gebrauchte Bücher, Schallplatten und Spiele ergattern. Hier findest du die Markttermine.

Essensmöglichkeiten in Akihabara
Akihabara ist außerdem für seine verrückten Themencafés bekannt. Die Auswahl ist riesig, aber eines der Highlights ist das AKB48 Café & Shop, das der allseits beliebten japanischen Girlband mit 48 Mitgliedern gewidmet ist. Besucht das Café, um ganz in die Welt der eingefleischten J-Pop-Fans einzutauchen … es ist ziemlich intensiv! Auf Bildschirmen im ganzen Café werden die Musikvideos und Live-Auftritte der Band gezeigt, und es werden sogar die Lieblingsgerichte der Mädchen serviert, sodass ihr so tun könnt, als wärt ihr selbst ein AKB48-Mitglied … Andere Themencafés haben eher eine Otaku-Atmosphäre, wie das Final Fantasy Café, wo die Liebe zum Detail bei der Einrichtung und Gerichte wie „Drachenaugen-Sushi“ und „Ninja-Cocktails“ Fans des legendären Spiels beeindrucken werden. Außerdem gibt es das „Gundam Café“, das auf einer bekannten Anime-Serie über einen riesigen Roboter basiert, der ein wichtiger Bestandteil der japanischen Popkultur ist.

Wenn du eine Schwäche für entzückende Desserts hast, dann hast du wahrscheinlich schon gemerkt, dass du dich in Tokio wie im Himmel fühlen wirst. Die frisch gebackenen Käsetörtchen vonPablo Minischmecken genauso gut, wie sie aussehen. Wenn du am Ausgabeschalter ihres niedlichen, gelben Backsteingeschäfts vor dem Bahnhof vorbeikommst, solltest du dir unbedingt etwas holen – du wirst es nicht bereuen! Die Sorte „Kirsch-Mochi“ ist himmlisch, ebenso wie die mit Matcha und die mit Erdbeere … wem machen wir hier eigentlich etwas vor – wir nehmen einfach von allem eins!

Akihabara ist außerdem ein Hotspot für großartige Ramen-Lokale. In der Nähe des Bahnhofs liegt das „Menya Musashi Iwatora“, bekannt für seine reichhaltigen, aromatischen Ramen, die mit riesigen Stücken knusprigem Chashu-Schweinefleisch und einem weichgekochten Ei garniert sind … Ist es schon Mittag? Es ist einer der beliebtesten Orte in der Gegend, und eine Schüssel ihres Spezialgerichts kostet nur etwa 7 £ – du und dein Geldbeutel könnt uns später danken.
Die besten Hostels in Akihabara
Wenn du nach dem Lesen dieses Artikels nun sicher bist, dass in dir ein Otaku steckt, und bereit bist, dich mit dem Rest deiner Community zu verbinden, musst du unbedingt in Akihabara übernachten! Tokios „Electric Town“ bietet einige fantastische, preisgünstige Hostels, in denen sich dein geekigstes Ich sofort wie zu Hause fühlen wird.
Das &And Hostel ist eines davon. Technologie steht in diesem „Smart Hostel“ im Vordergrund – aber überrascht dich das in Akihabara wirklich? Die Badezimmer, Schlafsäle und Gemeinschaftsräume sind alle hochmodern, aber das Wichtigste ist: Du erhältst ein Gerät, mit dem du während deines gesamten Aufenthalts verschiedene Einrichtungen steuern kannst, wie zum Beispiel den Check-in, die Klimaanlage, die Sicherheit und das „Schlafmanagement“. Was das Letztere genau bedeutet, wissen wir nicht so ganz – das musst du selbst herausfinden, wenn du dort übernachtest 😉.

Wenn du alleine unterwegs bist, ist das GRIDS Hostel Akihabara eine gute Wahl. In der coolen Bar und Lounge im Erdgeschoss kannst du dich mit Reisenden aus aller Welt treffen, und die Außenterrasse ist der perfekte Ort, um die Sommernächte in Tokio zu genießen. Das GRIDS bietet die gesellige Atmosphäre eines Party-Hostels und zusätzlich private Schlafsäle im Kapselstil, sodass du immer gut schlafen kannst.
Wir hoffen, dass du dich nach dem Lesen unseres Insider-Guides bestens gerüstet fühlst, Tokio zu erkunden, und nun weißt, welches Viertel das Richtige für dich ist. #YouGotThis! Egal, ob du das pulsierende Leben in Shibuya liebst, dich in Harajuku dem „Kawaii“ hingibst, in Shinjuku bis zum Umfallen feierst, es in Asakusa ruhig angehen lässt oder in Akihabara deinen inneren Otaku auslebst – eines ist sicher: Deine Reise nach Tokio wird zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Jetzt ist es an der Zeit, diese Pläne in die Tat umzusetzen … schau dir unsere vollständige Liste der Hostels in Tokio an, um den Ball ins Rollen zu bringen!
