Der ultimative Reiseführer für Rucksacktouristen in Großbritannien
Das Vereinigte Königreich – Heimat traditioneller Pubs, mit Schafen übersäter Hügel und natürlich Ihrer Majestät, der Königin. Ganz gleich, ob Sie wegen der Kneipentouren, der bezaubernden Kleinstädte auf dem Land oder auf der Suche nach einem besonderen Menschen mit einem Akzent wie dem von Hugh Grant oder Emma Watson hierherkommen – dieser Reiseführer bietet Ihnen alles, was Sie brauchen. England, Nordirland, Schottland und Wales liegen zwar geografisch nahe beieinander, doch jedes dieser Länder des Vereinigten Königreichs hat seine eigene Identität, die es zu entdecken gilt. Hier ist der ultimative Backpacking-Reiseführer für das Vereinigte Königreich, der dir genau dabei hilft.
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- Die beste Reisezeit für Großbritannien
- Sehenswürdigkeiten im Vereinigten Königreich
- Das beste Nachtleben im Vereinigten Königreich
- Die besten Hostels in Großbritannien
- Die besten Nationalparks in Großbritannien
- Die besten Festivals in Großbritannien
- Essen in Großbritannien
- Verkehrsmittel in Großbritannien
Die beste Reisezeit für Großbritannien
Großbritannien hat vier ausgeprägte Jahreszeiten, doch das Wetter kann sich innerhalb weniger Augenblicke ändern. Schauen Sie sich die Wettervorhersage an, aber seien Sie immer auf Unvorhergesehenes vorbereitet.
Großbritannien mag zwar für sein regnerisches und launisches Wetter bekannt sein, doch das bringt die Einheimischen nicht aus der Ruhe – sie haben sich gewissermaßen daran gewöhnt. Außerdem ist es gar nicht so schlecht. Als Gegenleistung für all den Regen darf Großbritannien üppiges Grün und atemberaubende Landschaften genießen – und wenn die Sonne einmal scheint, dann strahlt sie um so mehr!
Im Winter (Dezember – Februar) liegen die Temperaturen im Durchschnitt bei 5 Grad Celsius, bei 7 bis 9 Sonnenstunden pro Tag. Im Sommer (Juni – August) sind die Tage viel länger und die Durchschnittstemperatur beträgt 22 Grad – die ideale Reisezeit, wenn du Großbritannien in seiner wärmsten Jahreszeit erkunden möchtest. Im Frühling (März–Mai) erwarten Sie angenehme Durchschnittstemperaturen von 14 Grad, und wenn Sie aufs Land fahren, werden Sie beim Anblick neugeborener Lämmer und Kälber vor Entzücken dahinschmelzen. Der Herbst (September – November) ist eine der schönsten Jahreszeiten, da die Bäume mit feurig-roten und orangefarbenen Blättern geschmückt sind und die Temperaturen im Durchschnitt bei angenehmen 10 Grad liegen.
England ist in der Regel das wärmste Land Großbritanniens, gefolgt von Wales, Nordirland und schließlich Schottland, wo es an den nördlichsten Punkten im Winter zu extremen Schneefällen kommt.
Die Hauptreisezeit fällt mit den europäischen Schulferien von Juli bis September zusammen. In dieser Zeit steigen die Preise und die Nachfrage nach Unterkünften ist hoch, insbesondere in Schottland. Daher ist es ratsam, einen Reiseplan mindestens eine Woche im Voraus zu erstellen. Mai und Juni sind großartige Monate für eine Reise, da man von angenehmem Wetter und Preisen außerhalb der Hochsaison profitiert. Wenn Sie einen Besuch im Winter planen: Im Dezember sind die Weihnachtsmärkte geöffnet, festliche Dekorationen erhellen die Straßen und es liegt eine echte „Love Actually“-Stimmung in der Luft.
Sehenswürdigkeiten in Großbritannien
Oftmals lassen ausländische Reisende die anderen Länder des Vereinigten Königreichs zugunsten von England links liegen, doch das ist ein großer Fehler. Alle vier Nationen Ihrer Majestät haben so viel zu bieten, und dank der geringen Entfernungen und offenen Grenzen könnte es nicht einfacher sein, das Vereinigte Königreich zu erkunden.
Jedes Land bietet den perfekten Kontrast zwischen Stadt- und Landleben. Vom pulsierenden Treiben in London, Bristol oder Glasgow bis hin zur Idylle der Cotswolds oder der walisischen Küste – Großbritannien hat für jeden Reisenden etwas zu bieten.

Das Beste von: England
England ist das meistbesuchte Land im Vereinigten Königreich und heißt das ganze Jahr über Millionen von Reisenden willkommen. Mit einer blühenden Musikszene, einer friedlichen Landschaft, wunderschönen Küstenstädten und einer Fülle von Pubs ist es nicht schwer zu verstehen, warum.
London
London ist die kulturelle, politische und wirtschaftliche Hauptstadt Englands und beherbergt viele der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Welt. Eine Reise nach Großbritannien ist erst dann wirklich komplett, wenn man sich in der U-Bahn verlaufen oder vor dem Buckingham Palace ein schnelles Selfie gemacht hat. Mit über 8 Millionen Einwohnern und einem U-Bahn-Plan, der einem fast die Augen tränen lässt, kann man mit Fug und Recht sagen, dass London für Erstbesucher ziemlich überwältigend sein kann. Schauen wir uns das Ganze also einmal genauer an und machen diese verwirrende Stadt für Sie ein Stück einfacher:
Was Sie in London nicht verpassen sollten
Big Ben: Die wohl berühmteste Uhr der Welt? Der Big Ben ragt auf schwindelerregende 96 Meter in die Höhe, kann derzeit jedoch leider nur aus der Ferne betrachtet werden, da er gerade renoviert wird. Die Arbeiten sollen bis 2021 andauern – stell dich also darauf ein, ihn von Gerüsten umgeben zu sehen, falls du in nächster Zeit zu Besuch bist.

Buckingham Palace: Auch wenn du kein Royalist bist, ist ein Besuch des Buckingham Palace ein Muss, wenn du in London bist. Blicke voller Staunen durch die majestätischen Eingangstore und verpasse auf keinen Fall die Wachablösung – ein einzigartiges britisches Spektakel, das du dir nicht entgehen lassen solltest.
Camden Market: Besuche den Camden Market, um eine Mischung aus Vintage- und zeitgenössischen Einkaufsmöglichkeiten sowie eine große Auswahl an internationalen Speisen und einzigartigen Originalkunstwerken unter einem Dach zu entdecken. Der Markt ist jeden Tag der Woche geöffnet, zieht ein alternatives Publikum an und ist ein großartiger Ort, um in einer der Bars am Kanal zu entspannen und Leute zu beobachten.
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London Eye: Das London Eye thront hoch über der Themse und ist kaum zu übersehen. Mit einer Höhe von satten 135 Metern ist dieses gigantische Riesenrad das größte seiner Art weltweit. Für einen unvergleichlichen Blick über ganz London bist du hier genau richtig.

Street Art in Shoreditch: Wenn du Kunstliebhaber bist oder einfach nur Lust auf einen interessanten Spaziergang hast, dann mach dich auf den Weg nach Osten ins Shoreditch. Die Straßen sprühen vor farbenfrohen Wandgemälden lokaler Künstler und bieten genug Material für deinen Instagram-Feed für mehrere Wochen. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, aber du wirst nicht enttäuscht sein, wenn du die Wilkes Street, die Hanbury Street, die Fashion Street und die Great Eastern Street entlangschlenderst.
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Tower of London: Was auch immer man sich vorstellen kann – der Tower of London war es wahrscheinlich schon: ein Palast, ein Zoo, ein Gefängnis, Aufbewahrungsort der königlichen Juwelen, ein Hinrichtungsort – die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Der beeindruckende Turm beherbergt heute ein Museum, das seine turbulente Geschichte der letzten 900 Jahre beleuchtet.
Westminster Abbey: Die im Jahr 960 n. Chr. gegründete Westminster Abbey ist das Zentrum des Christentums und der königlichen Geschichte in London. Sie ist eine wahre Schatzkammer mit historischen Artefakten, Textilien und kunstvollen Buntglasfenstern. Hier sind auch Charles Darwin, Stephen Hawking und Sir Isaac Newton sowie mehrere andere Monarchen und bedeutende britische Persönlichkeiten begraben.
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Bath: Mach eine Zeitreise in die historische Stadt Bath, wo die Straßen ihre ursprüngliche römische und georgianische Architektur bewahrt haben und von exzentrischen Musikern und Straßenkünstlern zum Leben erweckt werden. Ein Besuch der antiken römischen Bäder ist ein Muss, besonders für Geschichtsinteressierte.
Brighton: Ein beliebtes Wochenendausflugsziel für Briten und internationale Besucher gleichermaßen. Diese farbenfrohe und weltoffene Küstenstadt heißt Gäste das ganze Jahr über willkommen, erwacht aber erst im Sommer richtig zum Leben, wenn der Strand der Ort ist, an dem man sein muss. Machen Sie einen Spaziergang über den legendären Brighton Palace Pier, wo Sie sich ein Eis holen und in den Spielhallen Ihr inneres Kind ausleben können.
Der wahre Charme von Brighton zeigt sich in den vielen „Lanes“, die man am besten in gemächlichem Tempo erkundet, um die Hunderte von lokalen Boutiquen, unabhängigen Läden und trendigen Restaurants zu entdecken.
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Bristol: Eine hippe, pulsierende Stadt, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Ob du nun am Wasser entlangschlenderst oder in einer ausgefallenen Bar Cocktails schlürfst – Bristol beeindruckt. Die Stadt ist mit eklektischer Straßenkunst verziert – kein Wunder, schließlich ist sie die Heimat von Banksy. Jedes Jahr im Juli findet in Bristol das Upfest statt, ein Festival, das den kreativen Künsten gewidmet ist.
Der Hafen von Bristol ist einer der schönsten Orte der Stadt. Steig in eine der hölzernen Fähren und fahr zum „Cottage Inn“, einem bei den Einheimischen beliebten Ort für ein Pint am Nachmittag. Von hier aus kannst du den wunderschönen, farbenfrohen Blick auf die Stadt genießen.

Bristol 📷:@adventuresofsophh
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Liverpool: Liverpool ist weltweit für sein musikalisches Erbe bekannt, vor allem für eine kleine Band namens The Beatles. Menschen aus aller Welt strömen hierher, um den Geburtsort der „Fab Four“ zu sehen und einen der einflussreichsten Orte der Musikgeschichte zu besuchen. Liverpool blickt zudem auf eine reiche Seefahrtsgeschichte zurück und hat Verbindungen zur Titanic – eine Beziehung, die in der Ausstellung „Titanic & Liverpool“ im Maritime Museum beleuchtet wird.
Verpasst auf keinen Fall die Live-Musik im Cavern Club. Das ist zwar total kitschig, aber ein Muss, wenn ihr Liverpools musikalische Vergangenheit verstehen wollt. Tanzt „Twist and Shout“, als wären es die Swinging Sixties, aber seid gewarnt: Das Cavern Quarter wird oft von Junggesellen- und Junggesellinnenabschieden überrannt, besonders am Wochenende.
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Oxford: Trefft in der prestigeträchtigen Stadt Oxford angesehene Akademiker einer der weltweit am höchsten rangierenden Universitäten. Macht eine punting-Tour auf dem Fluss oder erkundet die Universitätskollegs, wo ihr so tun könnt, als wärt ihr eine Statistin in einem Harry-Potter-Film. Ob Bücherwurm oder nicht, die Bodleian Library wird euch umhauen – lasst euren inneren Rebellen in den „gesperrten Bereich“ vordringen, aber seid vorsichtig, denn manche Bücher sind so streng geschützt, dass sie an Alarmanlagen angekettet sind. Faszinierend, oder was…
Man muss definitiv kein Student sein, um sich in den Charme von Oxford zu verlieben – oder um einen Drink (oder fünf) in den ausgelassenen Studentenbars an der Cowley Road zu genießen.
Manchester: Manchester ist lebendiger denn je, mit einer aufregenden Mischung aus Café-Kultur, ausgefallenem Nachtleben und einer dynamischen Musikszene. Von entspannten, alternativen Bars bis hin zu gehobenen Cocktail-Lounges – an Orten zum Feiern mangelt es in Manchester nicht. Diese Stadt liebt ihren Fußball – besuche also unbedingt ein Spiel einer der lokalen Mannschaften, um eine unvergleichliche Atmosphäre zu erleben, besonders am Tag des Derbys!
Mache auf jeden Fall einen Spaziergang durch das kreative Northern Quarter und erkunde die schier endlose Auswahl an Cafés und Bars, wobei du unterwegs jede Menge Kunst entdecken wirst. Gönn dir doch mal etwas Besonderes und speise im „Federal Café“, einem von Australiern und Neuseeländern geführten Café, das einen köstlichen Brunch mit einigen australischen Klassikern serviert, darunter Getränke auf Milo-Basis, Süßigkeiten mit Tim-Tam-Geschmack und ANZAC-Kekse.
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Das Beste aus: Nordirland
Nordirland mag zwar durch das Meer vom Rest des Vereinigten Königreichs getrennt sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Fähre dorthin zu nehmen. Dieses kleine Land hat es in sich – wie ein doppelt so großes. Denk an atemberaubende Küsten und mythische, grüne Landschaften – schließlich wird hier ein Großteil von „Game of Thrones“ gedreht!

Belfast: Belfast ist eine geschichtsträchtige Stadt, und trotz ihrer turbulenten Vergangenheit blüht sie heute auf – mit einer großen Studentenschaft und Museen von Weltklasse. Man kann hier leicht drei oder vier Tage verbringen, durch die verwinkelten Gassen schlendern, etwas über die komplexe Geschichte der Stadt erfahren und in den vielen Pubs und Bars einen Drink genießen.
Nicht verpassen:
- Titanic Maritime Museum: In Belfast wurde die RMS Titanic gebaut, und an die tragische Geschichte des Schiffes erinnert das Titanic Maritime Museum, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
- Hillsborough Castle: Inmitten eines 100 Acres großen, atemberaubenden Waldgebiets gelegen, ist das Schloss die offizielle Residenz Ihrer Majestät der Königin in Nordirland. Sie können an einer 45-minütigen Führung teilnehmen oder das königliche Gelände auf eigene Faust erkunden.
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Causeway Coast: Als einer der unberührtesten Küstenabschnitte Großbritanniens ist die Causeway Coast der Grund für viele Reisen nach Nordirland. Am besten erkundet man die Gegend mit dem Auto, doch falls dies nicht möglich ist, bieten Reiseveranstalter Tagesausflüge in die Region an. Busse und Züge stehen zur Verfügung, verkehren jedoch nur in begrenztem Umfang.
Nicht verpassen:
- Die „Dark Hedges“ in Stranocum: „Game of Thrones“-Fans werden diese Kulisse sofort wiedererkennen. Acht Meilen landeinwärts von Ballycastle gelegen, sind die „Dark Hedges“ ein Straßenabschnitt, der von Buchen gesäumt und beschattet wird. So entsteht ein stimmungsvoller Tunnel, der zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden ist und garantiert beeindruckt.

- Der Giant’s Causeway: Der Giant’s Causeway ist zweifellos das beeindruckendste Naturphänomen in Nordirland. Er besteht aus 40.000 Basaltsäulen und entstand vor 50 bis 60 Millionen Jahren durch intensive vulkanische Aktivität. Die Lava, die den Meeresboden füllte, kühlte rasend schnell ab und schuf so perfekt geformte sechseckige Felsen. Es gibt einen Mythos, wonach der Giant’s Causeway eigentlich das Werk eines Riesen war, aber darüber könnt ihr euch selbst ein Urteil bilden.
- Carrick-a-Rede-Hängebrücke: Diese wackelige, 30 Meter hohe Brücke verbindet das Festland mit der winzigen Insel Carrick-a-Rede – überquert sie, wenn ihr euch traut! Keine Sorge, sie ist absolut sicher; aber vielleicht stehen euch dabei die Haare zu Berge!

Grafschaft Fermanagh: Atmet die frische Landluft ein und lasst die Entspannung sofort auf euch wirken. Die Einheimischen in Fermanagh sind gastfreundlich, das Leben verläuft gemächlich und die Schönheit der Natur ist einfach atemberaubend. Es ist ein Ort, an dem ihr vielleicht Lust bekommt, die Koffer auszupacken und für eine Weile das einfache Leben zu genießen!
Nicht verpassen:
- Crom Estate: Ein Paradies für Wildtiere, darunter Wildhirsche, Baummarder und seltene Schmetterlinge. Der nahegelegene Upper Lough Erne bietet wunderschöne Wanderwege und ist von Burgruinen und uralten Eiben umgeben.
- UNESCO Global Geopark: Ein abwechslungsreicher Nationalpark mit Wasserfällen, Feuchtgebieten, Wäldern und den weltberühmten Marble Arch Caves. Wenn Sie das Glück haben, zwischen März und Oktober zu Besuch zu sein, ist eine Bootstour durch die Höhlen sehr zu empfehlen.
Derry: Wird aufgrund eines Namensstreits zwischen irischen Nationalisten und Unionisten gemeinhin als „Londonderry“ bezeichnet. Die Stadt ist die zweitgrößte in Nordirland, und obwohl sie nicht ganz so lebhaft ist wie Belfast, ist sie dennoch ein großartiger Ort, um mehr über Irlands turbulente Vergangenheit zu erfahren, da sie über eine Reihe hervorragender Museen verfügt.
Die Glens of Antrim: Neun berühmte Glens (oder Täler), die sich über 80 Meilen erstrecken. Die Glens of Antrim sind Gebiete von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit mit Wasserfällen und Seen sowie mehreren Wanderwegen, auf denen man sie erkunden kann. Machen Sie das Beste aus den Glens, indem Sie ein Auto mieten, um einen Tagesausflug von Belfast aus zu unternehmen.
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Das Beste von: Schottland

Isle of Skye 📷:@adventuresofsophh
Schottland ist kein Land, das man unterschätzen sollte; vielmehr eines, das es verdient, von innen heraus erkundet zu werden. Von seinen historischen Städten bis hin zu seiner schroffen Küste – in Schottland wird es nie langweilig. Egal, ob du der Zivilisation den Rücken kehren und in die Berge aufbrechen oder beim Edinburgh Festival deine Comedy-Fähigkeiten verfeinern möchtest – Schottland hat für jeden etwas zu bieten.
Edinburgh: Es ist seltsam, Edinburgh als Hauptstadt zu betrachten, da die freundlichen Einwohner und das entspannte Lebenstempo den Eindruck vermitteln, man befinde sich an einem viel kleineren Ort. Die Stadt besteht aus der mittelalterlichen Altstadt und der georgianischen Neustadt, über denen das prächtige Edinburgh Castle thront. In Edinburgh gibt es jede Menge zu erleben, aber machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihre Beinmuskeln ein wenig schmerzen werden!
Nicht verpassen:
- Edinburgh Castle: Das Edinburgh Castle ist nicht zu übersehen und thront über der Stadt. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, insbesondere für die Monarchie, sollte dies ganz oben auf Ihrer Liste stehen.
- Arthur’s Seat: Wenn du ein Fan von Panoramablicken bist (wer ist das nicht?) und deinen Puls etwas in die Höhe treiben möchtest, mach einen Spaziergang hinauf zum Arthur’s Seat. Der Aufstieg ist nicht ganz einfach, aber der 360-Grad-Blick auf Edinburgh und die umliegende Küste ist Belohnung genug.
- Dean’s Village: Dieses malerische Dorf, ehemals ein Industriegebiet, wird durch den Fluss Leith in zwei Teile geteilt und ist daher ein beliebter Ort für einen idyllischen Spaziergang und das eine oder andere Foto.
- Calton Hill: Als einer der vielen Hügel Edinburghs ist dieser der ideale Ort, um einen Sonnenaufgang oder -untergang zu erleben, ohne sich allzu weit vom Zentrum entfernen zu müssen. Hier befinden sich auch die Collective Contemporary Art Gallery und das noch nicht fertiggestellte Nationalmonument.
- Die Altstadt: Ob Sie es nun vorhaben oder nicht – zweifellos werden Sie irgendwann in Edinburghs Altstadt landen. Mit traditionellen Pubs und Antiquariaten, die die gepflasterten Straßen säumen, verliert man hier leicht das Zeitgefühl. Schauen Sie sich unbedingt die Victoria Street und die Cockburn Street an.

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Fort William: Am Fuße des höchsten Berges Großbritanniens liegt die Stadt Fort William, die Touristen aller Art anzieht – von Adrenalinjunkies bis hin zu „Potterheads“. Das Glenfinnan-Viadukt ist nur 20 Minuten entfernt. Dort kannst du zweimal täglich den Dampflokzug „The Jacobite“ (auch bekannt als „Hogwarts-Express“) vorbeifahren sehen. Du kannst sogar selbst in einen Dampflokzug einsteigen und dich auf die atemberaubende Fahrt über das Viadukt bis zum Hafen von Mallaig begeben.
Glasgow: Es ist zwar nicht die Hauptstadt, aber die bevölkerungsreichste Stadt, was zum Teil auf die große Zahl an Studierenden zurückzuführen ist. Glasgow ist jung geblieben, daher erwarten Sie trendige Cafés, angesagte Bars und extravagante Vintage-Läden. Es gibt aber auch viele ruhigere Ecken mit schattigen Parks und Bänken am Flussufer, auf denen man sitzen und das Treiben beobachten kann.
Nicht verpassen:
- Kelvingrove Park & Gallery: Der Kelvingrove Park besticht durch beeindruckende 34 Hektar Grünfläche. Da er in der Nähe der Universität von Glasgow liegt, ist der Park meist gut besucht, besonders im Sommer – ein idealer Ort für ein Picknick und ein paar Drinks mit Freunden. Das obere Ende des Parks bietet zudem den zusätzlichen Vorteil, ein fantastischer Ort für den Sonnenuntergang zu sein. Wenn Sie schon einmal dort sind, schauen Sie doch in der Kelvin Grove Gallery und im Museum vorbei, um sich von Kunst über alte Geschichte bis hin zur Archäologie alles Mögliche anzusehen.

- Ashton Lane: Die im West End gelegene Ashton Lane ist eine wunderschöne Kopfsteinpflastergasse voller Pubs, Bars und Restaurants, in denen immer viel los ist. Selbst an einem regnerischen Tag ist die Ashton Lane der richtige Ort. Schaut im „Vodka Wodka“ vorbei, um richtig in Stimmung zu kommen, oder besucht das „Brel“, wenn ihr es etwas entspannter angehen lassen wollt.
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Inverness: Inverness ist die größte und bevölkerungsreichste Stadt der Highlands, doch das merkt man ihr vielleicht nicht an. Sowohl das ruhige Flussufer als auch das Stadtzentrum versprühen schottischen Charme. Hübsche Straßen sind mit Blumenkörben gesäumt, und das Inverness Castle blickt direkt auf den Fluss Ness. Inverness ist ein hervorragender Ausgangspunkt, wenn Sie Nessie entdecken möchten, denn Loch Ness ist nur 25 Autominuten entfernt.
Isle of Skye: Auf der Isle of Skye gibt es so viel zu sehen, dass sie fast schon ein eigenes Land sein könnte. Sie gehört jedoch zu Schottland und ist mit dem Auto, Bus oder der Fähre gut erreichbar. Von mythischen Feenwelten bis hin zu schroffen Klippen und schwarzen Sandstränden – es ist nicht schwer zu verstehen, warum Skye zu einem beliebten Reiseziel für Rucksacktouristen wird.
Nicht verpassen:
- Fairy Glen: Man kann sich leicht vorstellen, wie Feen durch die märchenhaften Landschaften von Fairy Glen streifen. Im Vergleich zu den hoch aufragenden Munros wirkt hier alles wie im Miniaturformat – mit kegelförmigen grünen Hügeln, einem wunderschönen See und unglaublichen Ausblicken.
- Fairy Pools: Die wohl schönsten Badestellen in Großbritannien. Menschen reisen von nah und fern an, nur um die Fairy Pools zu bewundern und unter ihrer natürlichen Brücke zu schwimmen. Kommen Sie unbedingt kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang, um die Pools in ihrer ganzen Pracht zu erleben und den Tagesandrang zu vermeiden.

- The Quiraing: Der Quiraing ist eine bemerkenswerte und sehr lohnende Wanderroute im Norden von Skye, wo zahlreiche Erdrutsche dramatische Klippen geschaffen haben. Die Wanderung zum Gipfel ist eine 7 km lange Rundwanderung, aber wenn du wenig Zeit hast, reicht schon der Blick vom Ausgangspunkt aus, um dir den Atem zu rauben.
- Der Neist-Aussichtspunkt: Dieser Aussichtspunkt liegt am westlichsten Punkt der Isle of Skye und ist der perfekte Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten oder Wale und Delfine zu entdecken. Die Aussicht bei der Ankunft ist unglaublich, aber es empfiehlt sich, ganz hinunter zum Leuchtturm zu laufen.
- Talisker Bay: Ein Strand mit einer kuriosen Besonderheit. Man muss sich nicht nur einen Weg durch Schafweiden bahnen, um ihn zu erreichen, sondern der Sand ist auch schwarz und an beiden Enden der Bucht von unglaublichen Felsformationen eingerahmt. Achten Sie darauf, Ihren Ausflug auf die Gezeiten abzustimmen, denn nur bei Ebbe können Sie am Strand entlanglaufen und dieses seltsame Phänomen erleben.

Vergleiche Hostels auf der Isle of Skye
Isle of Mull: Weiter südlich als Skye gelegen, aber immer noch Teil der Inneren Hebriden. Mull beherbergt einige der abwechslungsreichsten Landschaften Großbritanniens mit rosafarbenem Granit, strahlend weißem Sand und beeindruckenden Orten zur Tierbeobachtung.
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Der ultimative Leitfaden für Rucksackreisen in Schottland
Die besten Hostels in Schottland
Das Beste aus: Wales
Wales ist vielleicht nicht so berühmt wie seine Nachbarn, aber das heißt nicht, dass man es übersehen sollte. Tatsächlich wird es oft von Reisenden bevorzugt, die ein bisschen Ruhe und Gelassenheit auf dem Land suchen. Die Landschaften sind bemerkenswert, die Städte charmant und die Pubs gemütlich. Wales steckt voller Überraschungen und bietet jede Menge Orte, die es zu entdecken gilt – also schnür deine Wanderschuhe und mach dich auf den Weg in die Täler!
Caernarfon: Eine wunderschöne mittelalterliche Stadt an der Küste von Nordwales, die bei einheimischen und internationalen Touristen wegen des prächtigen Caernarfon Castle beliebt ist, das direkt am Wasser thront. Diese kleine Marktstadt zeichnet sich durch einen starken Gemeinschaftssinn aus, wobei sich das Zentrum auf nur wenige Straßen erstreckt. Obwohl sie nicht besonders groß ist, vermittelt sie eine warme, persönliche Atmosphäre mit freundlichen Einwohnern und hübschen Häusern in Pastelltönen.

Cardiff: Cardiff, die Stadt an der Küste, ist die walisische Hauptstadt und stolz darauf! Sie bietet eine perfekte Balance aus Geschichte und Kultur, gepaart mit moderner Architektur und einem ausgelassenen Nachtleben.
Nicht verpassen:
- Wales Millennium Centre: Erkennbar an seiner imposanten, schroffen Struktur, ist die Außenfassade des Gebäudes mit der Inschrift „CREU GWIR FEL GWYDR O FFWRNAIS AWEN“ verziert, was übersetzt so viel bedeutet wie „Wahrheit schaffen wie Glas aus dem Schmelzofen der Inspiration“. Diese Worte spiegeln die beeindruckende Architektur des Zentrums und die kreative Inspiration des frühen Dichters Taliesin wider. Im Millennium Centre finden häufig Theateraufführungen, Opern, Live-Musik und Tanzvorführungen statt.
Vergleichen Sie Hostels in Cardiff
Die Küste von Pembrokeshire: Die Küste von Pembrokeshire ist bei Wanderern sehr beliebt, denn hier verläuft ein 180 Meilen langer National Trail. Sie eignet sich auch hervorragend für einen phänomenalen Roadtrip, da Hunderte von Kurven und Serpentinen den Blick auf schroffe Klippen, geschützte Buchten und eine überraschende Meeresfauna freigeben.
Nicht verpassen:
- Skomer Island: Der beste Weg, etwas tiefer in die Natur einzutauchen, ist ein Ausflug zur Insel Skomer. Hier kannst du entzückende Papageientaucher sowie Tausende von Kaninchen, Delfinen, Schweinswalen und Robben beobachten. Ein Traum für Tierliebhaber, der dir noch tagelang ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Man kann Skomer Island im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen, aber wenn Sie wirklich in die Natur eintauchen möchten, sollten Sie am besten dort übernachten. Frühling und Sommer sind die besten Reisezeiten, da die Tiere dann besonders aktiv sind.
Snowdonia: Eine außergewöhnliche Bergregion in Nordwales. Die meisten Reisenden kommen nach Snowdonia, um eines zu tun – die schroffen Klippen des Mount Snowdon zu erklimmen, des höchsten Berges in Wales mit satten 3560 Fuß. Selbst wenn Sie kein großer Wanderfan sind, sollte die Landschaft, die den Berg prägt, ausreichen, um Sie in den Norden zu locken.
Nicht verpassen:
- Mount Snowdon: Wenn du es liebst, ins Schwitzen zu kommen und den Nervenkitzel einer langen, intensiven Wanderung zu erleben, dann ist die Besteigung des Snowdon ein Muss. Je nach Wetterbedingungen und deiner Kondition kann die Wanderung bis zum Gipfel zwischen 2 und 4 Stunden dauern. Es gibt eine Reihe von Routen, die sich in Schwierigkeitsgrad und Länge unterscheiden, aber die beliebteste und einfachste ist der Llanberis-Weg. Schaut auf dem Rückweg doch mal in dem niedlichen kleinen Pub auf der rechten Straßenseite vorbei, um einen Tee, ein Pint oder einen Glühcider zu genießen.
- Wenn Sie keine Lust auf eine Wanderung haben oder wenig Zeit mitbringen, können Sie in den Zug steigen und hinauffahren. Er verkehrt auf Abruf, wenn also nicht viel los ist, müssen Sie damit rechnen, dass Sie warten müssen, bis der Waggon voll ist.

Das beste Nachtleben in Großbritannien
Es ist kein Geheimnis, dass die Briten ein Pint – oder auch mehrere – lieben, aber wo sind die besten Orte in Großbritannien, um sich einen hinter die Binde zu kippen?
Bristol, England: Egal, ob du auf eine ausgelassene Studentenparty oder einen entspannten Drink aus bist – in Bristol hast du die Qual der Wahl. Die Bristoler lieben es, etwas zu trinken, was sich an den Hunderten von Bars und Clubs zeigt, die über die ganze Stadt verteilt sind. Es wäre unmöglich, sie alle abzuklappern, aber eine Rave-Party im „Motion“ darfst du auf keinen Fall verpassen. Wenn du einen Querschnitt durch das Nachtleben erleben möchtest, geh auf Kneipentour in Clifton oder entlang der Gloucester Road.
Cardiff, Wales: Die Waliser wissen, wie man richtig Party macht. Da jeden Abend Studenten die Bars und Clubs füllen, hast du immer Gesellschaft für einen lockeren Drink am Nachmittag oder eine durchfeierte Nacht voller Tanzschritte. Für einen eleganteren Abend probier mal das „The Dead Canary“ aus, aber wenn es nach dem Motto „Go hard or go home“ laufen soll, dann ab ins „Soda“ oder in die „Ten Mill Lane“.
Glasgow, Schottland: In Glasgow versteht man es, das Nachtleben stilvoll zu gestalten. Selbst Studentenbars machen keine Abstriche beim Stil – die Studenten sind hip und es wird auf ihren Geschmack (und ihr Budget) geachtet. Wenn du es etwas gehobener magst, geh ins West End und trink etwas entlang der Ashton Lane. Für eine ausgelassenere Nacht sind das „Nice n Sleazy“ (keine Sorge, es ist nicht allzu schäbig), das „Garage“ oder der „Sub Club“ genau das Richtige.
Leeds, England: Die Nachtclubszene in Leeds ist riesig, und wenn du auf Grime, kitschigen Pop und Oldies stehst (wer tut das nicht?), dann hast du Glück. Selbst wenn nicht, ist ein unterhaltsamer Abend fast garantiert. Die Call Lane ist mit ihrer Vielzahl an Clubs und Bars normalerweise der Ort, an dem man sein muss, aber wenn du bis in die frühen Morgenstunden durchfeiern möchtest, dann mach dich auf den Weg ins „Backroom“.

Liverpool, England: Bei Einbruch der Dunkelheit zeigt Liverpool viele Gesichter – mit einer großen Auswahl an Bars, Clubs und Veranstaltungen, die für jeden Geschmack etwas bieten. Ob du dein Glück versuchen willst, in eine der geheimen Bars zu gelangen, in einem schicken Club die Flaschen knallen lassen oder auf den Spuren von Musiklegenden tanzen möchtest – alles ist möglich. Tanzt im „Heebie Jeebies“ bis zum Sonnenaufgang, oder wenn ihr alternative Klänge sucht, geht ins „Krazyhouse“ oder ins „Salt Dog Slim’s“.
London, England: Natürlich darf die größte Stadt Großbritanniens auf dieser Liste nicht fehlen. Je nach Geschmack und Budget wird London euch dazu verleiten, jeden Abend der Woche ausgehen zu wollen. Erkunde die Viertel Shoreditch und Clapham, wo das Publikum jung ist und die Getränke erschwinglicher sind. In Soho und Chelsea die Nacht durchzufeiern mag verlockend sein, könnte dich aber durchaus so viel kosten wie deine Unterkunft – sei also gewarnt.

Newcastle upon Tyne, England: Es dreht sich hier nicht alles nur um „Geordie Shore“, wisst ihr. Dieser kosmopolitische Hotspot hat jede Menge Clubs und Bars zu bieten, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind. Newcastle zieht ein bunt gemischtes Publikum an: an den Wochenenden strömen Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede herbei, unter der Woche sind es vor allem Studenten und am Wochenende die für ihren Humor bekannten Einheimischen. Schaut unbedingt im „The Cluny“ vorbei , einem unabhängigen Restaurant und einer Bar am Tag, das abends als Live-Musik-Location dient. Wer es noch etwas ausgefallener mag, sollte das „World Headquarters“ oder das „Tup Tup Palace“ besuchen.
Die besten Hostels in Großbritannien
Eines ist sicher – in Großbritannien mangelt es nicht an fantastischen Hostels, die deine Reise durch Großbritannien noch unvergesslicher machen. Es ist vielleicht nicht das günstigste Reiseziel, aber wenn du in Hostels übernachtest, kommst du mit deinen Pfund viel weiter. Hier sind einige meiner Favoriten von meinen Reisen:
England:

Wombat City Hostel, London
Nordirland:
Finn McCool’s, Giant’s Causeway
Schottland:
Loch Ness Backpackers, Loch Ness/Inverness
Skyewalker Hostel, Isle of Skye
St. Christophers Inn, Edinburgh

Skyewalker Hostel, Isle of Skye
Wales:
Die besten Nationalparks in Großbritannien
Cairngorms-Nationalpark, Schottland: Der Cairngorms-Nationalpark ist der größte Nationalpark im Vereinigten Königreich. Er liegt in den Eastern Highlands und im westlichen Aberdeenshire und ist ein Ort in Schottland, der das ganze Jahr über gut besucht ist. In den wärmeren Monaten ist der Cairngorms-Nationalpark ein Traum zum Erkunden – sei es bei einem flotten Nachmittagsspaziergang oder einem ganztägigen Abenteuer. Im Winter hüllt sich der Park in Weiß, und die Stadt Aviemore sowie die Bergdörfer The Lecht und Glenshee füllen sich mit Wintersportbegeisterten.
Lake District, England: Der Name sagt schon alles. Dieser Nationalpark verfügt über 16 riesige Seen und versprüht die nostalgische Atmosphäre eines Sommercamps. Der größte und beliebteste See ist der Windermere, der das ganze Jahr über Besucher anzieht. Mit Schiffsfahrten auf dem See, Wanderwegen durch die Berge und Verbindungen zu den Werken von Beatrix Potter ist der Lake District der perfekte Ort, um ein paar Tage lang die Seele baumeln zu lassen. Er ist mit dem Zug erreichbar, lässt sich aber am besten mit dem Auto erkunden.

Lake District 📷:@adventuresofsophh
Loch Lomond und der Trossachs-Nationalpark, Schottland: Mit atemberaubenden Kiefernwäldern und historischen Städtchen kannst du dich darauf freuen, Vertrautes und Unbekanntes zu entdecken. Unbedingt einen Abstecher in die Stadt Killin machen, wo du deine Zehen in die Falls of Dochart tauchen kannst. Ein kleiner Warnhinweis: Das Wasser ist selbst im Sommer eiskalt – machen Sie sich also darauf gefasst, jegliches Gefühl zu verlieren und sich auf völlige Taubheit einzustellen.
Peak District, England: Der Peak District liegt in der Nähe von Manchester und ist leicht zu erreichen. Es erwarten Sie steile Kalksteintäler und Sandsteinkämme, die einen Kontrast zu leuchtend grünen Wiesen und kargen Moorlandschaften bilden. Um die abgelegeneren Wanderwege zu erkunden, empfiehlt sich ein Auto.
Snowdonia, Nationalpark, Wales: Snowdonia hat einfach alles zu bieten: einladende Landschaften, die Nähe zur Küste und natürlich den Mount Snowdon – den höchsten Berg von Wales. Egal, ob Sie den Aufstieg wagen möchten oder lieber fest auf dem Boden bleiben – Snowdonia hat für jeden etwas zu bieten. Entdecken Sie auch die typisch walisischen Städte rund um den Nationalpark, wobei Betws-y-Coed, Caernarfon und Llanberis besonders sehenswert sind.
Die besten Festivals in Großbritannien
Musikfestivals
Wenn es eine Sache gibt, die Großbritannien am besten beherrscht, dann sind es Musikfestivals. Sobald die ersten Sonnenstrahlen des Sommers scheinen, ist Glitzer ein Muss, und Secondhand-Läden werden gestürmt, um die ausgefallensten Outfits zusammenzustellen.
Glastonbury, England: Das Original, das größte und das beste. Die Ticketsituation ist knifflig: Man muss sich registrieren, um überhaupt eine Chance zu haben, eines zu ergattern. Glastonbury ist praktisch eine Stadt für sich und präsentiert auf Hunderten von Bühnen große Namen wie Beyoncé, Radiohead und Ed Sheeran. Außerdem gibt es Kunsthandwerkszelte, Zirkusvorstellungen und eine erstaunliche Auswahl an Imbissständen. Glastonbury findet im Juni über fünf Tage statt.
Bestival, England: Ein episches dreitägiges Musik- und Kunstfestival, das im Juli in der Küstenstadt Dorset stattfindet. Freut euch auf alles von Pop und Indie bis hin zu Trance und Grime. Tagsüber gibt es jede Menge skurrile und wunderbare Aktivitäten, an denen ihr teilnehmen könnt, von Spinning-Kursen bis hin zu Aerial-Yoga.
Electric Picnic, Irland: Nicht nur ein Festival für elektronische Musik, wie der Name vermuten lässt, sondern vielmehr eines mit einem vielseitigen Line-up aus allen Genres. Zu den bisherigen Headlinern zählen Kendrick Lamar, Sigur Rós und die Arctic Monkeys. Hier herrscht nur gute Stimmung!
Reading and Leeds Festival, England: Das Festival der Wahl unter Schulabgängern und Studienanfängern. Wenn du keine Lust auf Camping hast, wähle einfach ein oder zwei Tage aus und hol dir Einzelkarten. Dies ist ein Festival voller großer Namen, Glitzer, Glamour und guter Laune.
Parklife, England: Ein Independent-Musikfestival, das jedes Jahr im Juni in Manchester stattfindet. Das Line-up reicht von Indie und Hip-Hop bis hin zu Dance und Elektronik, mit Headlinern wie Lorde, Frank Ocean und The XX. Im Gegensatz zu den anderen genannten Festivals bietet Parklife keine Campingmöglichkeiten an, sodass eine alternative Unterkunft erforderlich ist.

Glastonbury Festival
Die besten Kulturfestivals
Hogmanay Festival, Edinburgh: Das Hogmanay Festival ist eine der weltweit führenden Silvesterfeiern und findet in der schottischen Hauptstadt statt. Die Feierlichkeiten dauern drei Tage ab dem 30. Dezember. Die meisten Schotten feiern Hogmanay mit Essen, Musik, Tanz und natürlich reichlich Alkohol. Das Hauptereignis von Hogmanay in Edinburgh umfasst einen riesigen Fackelumzug, Straßenfeste, Konzerte und ein beeindruckendes Feuerwerk. Die Preise für Tickets variieren je nachdem, wie viele Aktivitäten und Veranstaltungen Sie wählen, liegen aber in der Regel bei etwa 150–200 £ für eine Unterkunft im Hostel und ein Dreitages-Ticket.
Fringe Festival, Edinburgh: Edinburgh versteht etwas von Festivals, und das Fringe ist das größte seiner Art weltweit. Über drei Wochen im August verwandeln sich Straßen, Pubs, Theater und sogar Kirchen in Bühnen aller Art. Das Programm reicht von Kabarett und Musiktheater bis hin zu Stand-up-Comedy und improvisierten Sketchen. Man muss keine Tickets im Voraus kaufen – wenn man zum „Half-Price-Zelt“ geht, kann man sogar Last-Minute-Tickets zu einem Schnäppchenpreis ergattern. Alle Straßenaufführungen sind kostenlos (obwohl Trinkgeld erwünscht ist) und viele der lokalen Künstler bieten ihre Shows nach dem Prinzip „Pay what you want“ an.

Edinburgh 📷: @adventuresofsophh
Notting Hill Carnival, London: Seit 1966 ist der Notting Hill Carnival ein fester Termin im Kalender der meisten Londoner. Man stelle sich Tanz, Musik und Kostümparaden vor, die die Straßen nahtlos mit einem Farbtupfer und Tausenden von fröhlichen, freigeistigen Menschen füllen. Der Karneval ist ein Fest der karibischen Gemeinschaften Londons, und die meisten Darbietungen und Speisen haben ihren Ursprung in deren Traditionen. Der Karneval findet immer am Feiertagswochenende im August statt, und der Eintritt ist kostenlos – komm einfach vorbei und lass die gute Laune aufkommen.
Britisches Essen
Die Küche variiert in den verschiedenen Regionen Großbritanniens, wobei sogar einzelne Städte ihre eigenen Traditionen haben. Vor allem in den Städten gibt es zudem einen starken Einfluss anderer Kulturen, was bedeutet, dass eine große Bandbreite an Küchen weit verbreitet ist.
Traditionelle Gerichte in Großbritannien
Blutwurst; England & Schottland: Eine herzhafte Speise aus Schweineblut und -fett, die Vegetarier sicherlich nicht anspricht, bei Einheimischen und Reisenden jedoch äußerst beliebt ist. Blutwurst gibt es überall im Vereinigten Königreich – doch ihre wahre Herkunft ist ein heikles Thema zwischen den Engländern und den Schotten. Blutwurst wird üblicherweise zum traditionellen englischen Frühstück gegessen.
Sunday Roast; England: Die Engländer lieben ihren Sunday Roast – und alle Besucher auch! Machen Sie sich auf einen sehr vollen Magen gefasst – ein traditionelles Sonntagsessen besteht aus gebratenem Fleisch, knusprigen Bratkartoffeln, einer Gemüsemischung, Yorkshire Pudding (gebackener Teigpudding), Wurstbrätfüllung und dicker Bratensoße.
Welshcake; Wales: Der Welshcake sieht aus wie ein flachgedrückter Fruchtscone. Obwohl er ähnliche Zutaten enthält, ist die Zubereitung völlig anders, da der Welshcake auf einer Bratplatte gebacken wird. Man kann ihn warm oder kalt essen, nach Belieben mit etwas Puderzucker und einer dünnen Schicht Butter und Marmelade.
Cream Tea; England: Warst du wirklich in England, wenn du keinen Afternoon Tea genossen oder über die Aussprache des Wortes „Scone“ diskutiert hast? Dies ist eine der köstlichsten englischen Leckereien, und du musst deinen Scone unbedingt mit Clotted Cream und Marmelade essen. Das ist einfach himmlisch.

Haggis; Schottland: Das schottische Nationalgericht wird aus gehacktem Schafherz, -leber und -lunge sowie Haferflocken, Zwiebeln, Talg und Gewürzen zubereitet. Es ist definitiv nicht vegetarisch oder vegan, aber ein absolutes Muss für alle Fleischliebhaber.
Laverbread; Wales: Laverbread ist eigentlich gar kein Brot. Tatsächlich handelt es sich um pürierte, essbare Algen, die Kaviar etwas ähneln, und es ist so reich an Vitaminen und Mineralstoffen, dass es als Superfood gilt. Laverbread lässt sich mit Toast oder Meeresfrüchten genießen, wird aber traditionell als herzhaftes Frühstück für walisische Bergleute serviert.
Soda Bread; Nordirland: Bei der Zubereitung von Soda Bread wird Hefe durch Natron ersetzt – ein Grundnahrungsmittel, das gut zu den meisten irischen Gerichten passt. Man isst es einfach mit einem Stück Butter oder Marmelade oder serviert es zu Eintöpfen, Suppen und Frühstücksgerichten.
Fish and Chips; England: Am besten genießt man sie frisch gefangen direkt am Meer – aber auch abseits der Küste oder an einem regnerischen Tag lieben die Briten ihr Fish and Chips nach wie vor. Es ist üblich, die Pommes mit Essig zu beträufeln oder „Mushy Peas“ als Beilage zu bestellen – im Norden Englands sogar Bratensoße oder Currysoße!
Welsh Rarebit; Wales: Keine Sorge, in Wales musst du kein Kaninchen essen – jedenfalls nicht in diesem Gericht. Einfach ausgedrückt ist das Rarebit gegrillter Käse auf Toast, der durch seine einzigartige Käsesoße, gewürzt mit Ale, Senf, Paprika oder Worcestershire-Soße, zu etwas Besonderem wird. Das ist kein gewöhnlicher Käse auf Toast!
Wo man essen kann
Herzhafte Pub-Gerichte sind in ganz Großbritannien allgegenwärtig, und am besten unterstützt man unabhängige Lokale und sucht sich die gemütlichste Kneipe aus, die man finden kann. Man denke an Sunday Roast, Fish and Chips oder Pie and Mash – die Briten sind wirklich ein sehr gesundheitsbewusstes Völkchen…
Die Café-Kultur in Großbritannien ist großartig, besonders in den größeren Städten in England und Schottland. Cafés sind eine tolle Möglichkeit, auswärts zu essen, ohne dabei das Budget allzu sehr zu belasten. Zu meinen Favoriten auf meiner Reise gehörten das Paper Cup Café (Glasgow), Honey & Co. (London), Established Coffee (Belfast) und Bakers & Co. (Bristol).

Paper Cup Café, Glasgow 📷:@adventuresofsophh
Einkaufen im Supermarkt und Kochen im Hostel ist eine tolle Möglichkeit, etwas Geld zu sparen, und die besten Schnäppchen findet man bei Aldi und Lidl. Ansonsten bieten Tesco, Sainsbury’s und Morrisons alle Menüangebote an, bei denen man für etwa 3 £ ein Sandwich, ein Getränk und einen Snack für unterwegs kaufen kann.
Verkehrsmittel in Großbritannien
Es ist bemerkenswert einfach, zwischen den verschiedenen Orten im Vereinigten Königreich zu reisen. Dank eines ausgedehnten Netzes aus Bahn- und Busverbindungen sowie Billigfluglinien solltest du keine Probleme haben, dich fortzubewegen. Egal, ob du einen kurzen Ausflug machst oder dich weiter in die Ferne wagst – es gibt keinen Grund zur Sorge.
Reisebus: Jede Stadt verfügt über eigene Busverbindungen, doch für Reisen innerhalb des Landes sind Megabus und National Express die zuverlässigsten und bequemsten Optionen. Bei Vorausbuchung kannst du bereits ab 5 £ für eine einfache Fahrt reisen. Beide Anbieter bedienen Hunderte von Zielen im Vereinigten Königreich sowie Flughäfen und internationale Ziele wie Brüssel, Paris und Amsterdam.
Zug: Alle großen Bahnunternehmen in Großbritannien sind Teil des National-Rail-Netzes, was das Reisen zwischen Städten und Ländern vereinfacht. Mit dem Zug zu fahren ist die schnellste Art zu reisen, aber wenn du deine Fahrkarten nicht im Voraus buchst, kann es bekanntermaßen teuer werden.
Flugzeug: Einer der größten Vorteile beim Reisen in Europa ist die Vielzahl an Billigfluggesellschaften. Das Vereinigte Königreich wird von Ryanair, EasyJet und Flybe angeflogen, die alle günstige Flugverbindungen auf dem gesamten Kontinent anbieten.
Das Vereinigte Königreich hat so viele Schätze zu entdecken, und ganz gleich, wie viel Zeit du auf diesen schönen Inseln verbringst – du wirst immer Lust auf mehr haben: sei es ein weiterer Berg zum Wandern in Schottland, zehn weitere Selfies vor einer roten Telefonzelle in London, ein weiteres Pint Guinness in Nordirland oder noch eine Burg, die es in Wales zu erkunden gilt.
Über die Autorin:
Sophie Spencer ist eine australische Reisebloggerin, die für das Abenteuer lebt und davon beflügelt wird, aus ihrer lästigen Komfortzone auszubrechen. Sie hat„Adventures of Soph“ins Leben gerufen, um Reisende dazu zu inspirieren, ihr mutigstes Leben zu führen – voller Courage, Veränderung und jeder Menge Farbe. Doch neben den schönen Seiten teilt sie auch die hässlichen Realitäten des Reisens und spricht offen über psychische Gesundheit, ihre Reisepannen und die schwierigsten Zeiten sowohl unterwegs als auch zu Hause.
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